WIRTSCHAFT
09/01/2018 17:12 CET | Aktualisiert 10/01/2018 12:31 CET

Tote bekommt seit Jahren noch immer Werbung – die Firma sieht darin kein Problem

Entschuldigt hat sich dafür noch niemand bei ihm.

lolostock via Getty Images
  • In Oberhausen hat ein 71-Jähriger Post für seine verstorbene Mutter bekommen 
  • Der Brief enthielt eine merkwürdige Einladung 

Den 71-jährigen Klaus Drockenmüller aus Oberhausen hat vor einigen Tagen ein an seine Mutter adressierter Brief erreicht. Nur ist die schon seit über 10 Jahren tot. 

Wie das Nachrichtenportal “Der Westen” berichtet, handelte es sich bei dem mysteriösen Brief um eine Einladung zu einem kostenlosen Hörtest. Dabei wäre die Dame jetzt schon 114 Jahre alt.

“Ihre Adresse hat sich geändert”

Ihr Sohn ist über die Post empört. In einem Schreiben antwortete er dem Hörgerät-Hersteller:

Hiermit teile ich Ihnen mit. Die Adresse von Emmi Drockenmüller hat sich seit dem Jahre 2005 wie folgt geändert.

Emmi Drockenmüller, Wittefriedhof Hauptgang oben rechts. 

46145 Oberhausen.

Gestorben mit 100 Jahren. Denke sie braucht mit 114 Jahren nicht zum Vorsorgehörtest.

Sie seien dort niemals Kunden gewesen

Entschuldigt habe sich dafür niemand bei ihm, berichtet der 71-Jährige dem Regional-Portal “Der Westen”. Mehr noch, der Hörgeräte-Hersteller scheint sich keines Fehlers bewusst zu sein. 

“Die haben gesagt, dass ich mich einfach abmelden müsse”, so Drockenmüller laut dem Nachrichtenportal. Dabei seien weder er noch seine Mutter jemals dort Kunden gewesen.

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