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08/01/2018 16:48 CET | Aktualisiert 08/01/2018 16:49 CET

"Schneller, sonst geht die Bombe hoch" — 28-Jähriger droht Jobcenter

Es habe ihm zu lange gedauert.

Arnd Wiegmann / Reuters
Die Polizei musste das Jobcenter in Oschersleben wegen Bombendrohung evakuieren.
  • Wegen einer Bombendrohung hat die Polizei ein Jobcenter in Oschersleben evakuieren müssen
  • Die Drohung sollte einen schnelleren Service bewirken

Das Jobcenter in Oschersleben stand am Montag stundenlang leer. Ein 28-Jähriger hatte die Agentur mit einer Bombendrohung in Angst und Schrecken versetzt. Die Polizei musste das Gebäude evakuieren.

Bombendrohung per E-Mail

Nach Angaben der Polizei schickte der Mann der Behörde am Montagvormittag eine E-Mail mit der Drohung, das Gebäude zu sprengen.

Zur etwas gleichen Zeit soll er angerufen und verlangt haben, dass sein Antrag schneller bearbeitet werden soll. “Sonst geht die Bombe hoch,” soll er sinngemäß gesagt haben.

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Das Gebäude wurde sofort evakuiert und auf Sprengstoff untersucht.

Dann die erleichternde Nachricht: Falscher Alarm.

Die Polizei konnte den Tatverdächtigen aus Oschersleben noch während ihres Einsatzes stellen.

Ungeduld als Grund für die Drohung

Er meldete sich selbst und teilte der Polizei mit, seine Drohung sei nicht ernst gemeint gewesen. Er habe sich so lediglich schnelleren Service erhofft.

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Ohne Konsequenzen blieb diese abwegige Methode nicht. Gegen den 28-Jährigen ist nun ein Ermittlungsverfahren eröffnet worden.

(tb)

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