LIFESTYLE
17/12/2017 12:56 CET | Aktualisiert 17/12/2017 17:23 CET

So sieht es im Inneren des Beelitz-Sanatoriums in Brandenburg aus

Immer wieder verirren sich Abenteuerfans hierhin.

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Das ist die Beelitz-Heilanstalt.

Der Verputz bröckelt von den Wänden, auf dem OP-Tisch lag schon lange niemand mehr und irgendjemand hat ein Pentagram auf den Eingang geschmiert: Dieses düstere Bild bietet sich Menschen, die das verlassene Beelitz-Sanatorium in Brandenburg aufsuchen. 

Viele sind es nicht mehr. Ab und an ein Abenteuerfan, der den Zerfall des seit 1994 leerstehenden Gebäudes mit seiner Kamera dokumentiert. 

Dabei entstehen immer wieder Aufnahmen, die zeigen, wie gruselig es im Inneren des einstigen Vorzeige-Krankenhaus für Tuberkulose-Kranke ist. Die Klinik wurde um 1900 errichtet. Heute kann man nur noch erahnen, wie prachtvoll sie einst gewesen ist. 

Die Fenster sind verbarrikadiert, einzelne Fenster eingeschlagen und um das Unkraut im Vorhof hat sich auch schon lange niemand mehr gekümmert. 

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Der Eingang des Beelitz-Sanatoriums. 

Wer näher kommt und sich auf einen Balkon der Heilanstalt traut, wird dasselbe Bild vorfinden. Die Jahrzehnte ohne Pflege haben ihre Spuren hinterlassen. 

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Ein Balkon der Heilanstalt, die inmitten eines großen Waldgebietes in Brandenburg steht. 

Innen wird es noch schauriger

Im dunklen Inneren wirkt das Gebäude sogar noch schauriger. Das beweist ein Schwarzweiß-Foto, das einen Aufzug zeigt.

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Ein alter Aufzug im Beelitz-Sanatorium. 

Obwohl das Krankenhaus seit 23 Jahren verlassen ist, stehen noch viele alte Einrichtungsgegenstände herum. So auch dieser alte Autopsie-Tisch.  

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Autopsie-Tisch im Beelitz-Sanatorium. 

Der Krankenhaus-Komplex, der aus insgesamt sechs Gebäuden besteht, dient aber nicht nur abenteuerlichen Fotografen. Er wird auch als Filmkulisse genutzt. Hier sind beispielsweise Szenen aus Roland Polanskis Meisterwerk “Der Pianist” entstanden. 

(jkl)