POLITIK
14/02/2018 22:33 CET | Aktualisiert 15/02/2018 15:51 CET

Kurioses Detail im Porträt: Was verbirgt sich unter Barack Obamas Hand?

Hat der Maler des ehemaligen US-Präsidenten etwas in seinem Gemälde versteckt?

  • Michelle und Barack Obama hängen seit Kurzem in Öl gemalt in der National Portrait Gallery in Washington
  • Doch einigen Menschen ist nun ein Kuriosum auf dem neuen Porträt des ehemaligen US-Präsidenten aufgefallen
  • Im Video oben seht ihr das kuriose Detail in Barack Obamas Portrait  

“Ziemlich scharf”, war die erste Reaktion des früheren US-Präsidenten Barack Obamas auf die Enthüllung der offiziellen Gemälde von ihm und seiner Frau Michelle

Tatsächlich sind die von den Künstlern Kehinde Wiley und Amy Sherald angefertigten Porträts äußerst ungewöhnlich. Die Obamas hatten sich nicht im traditionellen, erhaben wirkenden historischen Stil in Öl malen lassen, sondern modern. 

Doch nicht nur das sticht bei den Gemälden ins Auge. Denn aufmerksame Beobachter haben auf dem Porträt des ehemaligen US-Präsidenten ein kurioses Detail entdeckt. 

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Barack Obamas sechster Finger

Es geht um Obamas Hand. Genauer gesagt: die linke Hand.

Auf dem Porträt des Ex-Präsidenten liegt sie locker und leger auf dem rechten Arm Obamas auf. Doch bei genauem Hinsehen offenbart sich, dass mit der Präsidentenhand etwas nicht ganz stimmt. 

► Denn es sieht so aus, als hätte Obama an seiner linken Hand sechs Finger

Schuld an dem optischen Kuriosum ist ein Schatten, den Kehinde Wiley auf die linke Hand des ehemaligen US-Präsidenten gemalt hat.

Dieser verläuft links des kleinen Fingers der linken Hand Obamas – und erweckt so den Eindruck, dass sich darunter noch ein weiterer Finger verbirgt

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Anspielung auf “Fake News”? 

Gut möglich, dass Wiley eigentlich nur den Handballen Obamas andeuten wollte.

► Oder war der Fingerschatten doch ein Trick des Künstlers, wie es viele Nutzer auf Twitter nun vermuten?

Vielleicht, so schreibt der deutsche Journalist Gordon Repinski, war der Fehler mit dem sechsten Finger Obamas gar kein Fehler – sondern “ein subtiler Hinweis auf alternative Fakten”

In Zeiten des “Fake News”-Präsidenten Donald Trump ist das nicht auszuschließen. 

(sk)