POLITIK
03/01/2018 15:12 CET | Aktualisiert 03/01/2018 22:29 CET

Trumps Ex-Berater Bannon nennt Treffen mit Russen "verräterisch"

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Drew Angerer via Getty Images
Stephen Bannon wurde von Donald Trump aus dem Weißen Haus geworfen. 

Stephen Bannon, der rechtspopulistische Ex-Berater von US-Präsident Donald Trump, hat in einem bald erscheinendem Buch ein Treffen von Trumps Familienmitgliedern mit einer russischen Anwältin als “verräterisch” bezeichnet. 

Das ist passiert: 

► Am 9. Januar kommt das Buch “Fire & Fury – Inside the Trump White House” des Autors Michael Wolff auf den Markt.

Wie die britische Tageszeitung “The Guardian” berichtet, hat Wolff für die Recherche 200 Interviews mit Trump, seinen Beratern und den Personen in und mit Kontakt zur seiner Regierung geführt. 

► Einer seiner Interviewpartner: Trumps Ex-Berater Stephen Bannon – und der gibt brisante Ansichten über Vorkommnisse in der Russland-Affäre preis. 

Darum ist es wichtig: 

Bannon spricht mit Wolff über das berüchtigte Treffen zwischen Trumps Ex-Wahlkampfmanager Paul Manafort, Trumps Sohn Donald Trump Jr. und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner mit einer russischen Anwältin

Bannon nennt das Treffen im Trump Tower, bei dem Trump Jr. laut der russischen Anwältin um kompromittierendes Material über Hillary Clinton gebeten haben soll, “verräterisch” und “unpatriotisch”

Was ihr noch wissen müsst: 

Bannon echauffiert sich im Gespräch mit Wolff auch über die Tatsache, dass Manafort, Kushner und Trump Jr. keine Anwälte zu dem Treffen mitnahmen

► Bannon sagt im Interview: “Sie hätten sofort das FBI rufen sollen.” Stattdessen ermittelt das FBI in der Russland-Affäre nun gegen Donald Trump, seine Mitarbeiter – und seine Familie.   

Mehr zum Thema: Götzendämmerung: Wie der Revoluzzer Stephen Bannon in den USA an Einfluss verliert

(mf)