WIRTSCHAFT
30/01/2018 14:44 CET | Aktualisiert 31/01/2018 14:08 CET

Was sich zum Februar ändert: Neue Regelungen bei YouTube

Auch für Versicherungsverteter gibt es eine bedeutende Änderung.

  • Auf Verbraucher kommen im Februar viele Änderungen zu

  • Nicht nur die Internetseiten Ebay und YouTube führen neue Regelungen ein

  • Alles Wichtige erfahrt ihr im Video oben

Auch im zweiten Monat des Jahres treten neue Regelungen und Gesetze in Kraft.

Eine wichtige Änderung wird es für Online-Händler geben. Denn zum ersten Februar wird Ebay seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen ändern. Von da an müssen alle Mitglieder der Seite das Recht einräumen, alle Bilder und Daten zu verwenden, die hochgeladen werden.

► Sonst werden sie künftig vom Handel ausgeschlossen. 

Hinweis: Von Seiten von Ebay wurde erklärt, dass diese Änderung voraussichtlich erst im Mai eintreten werde. 

Neue Regelung trifft YouTuber

Auch für YouTube-Nutzer, die auf der Plattform Geld verdienen wollen, wird eine neue Regelung die Nutzung des Dienstes erschweren.

Denn um in das Monetarisierungsprogramm aufgenommen zu werden, sind dann nicht mehr nur 10.000 Aufrufe pro Kanal nötig.

YouTube verlangt jetzt zudem als Bedingung 1000 Abonnenten und eine Sehdauer von 4000 Stunden in den vergangenen zwölf Monaten. Das gilt auch für bereits bestehende Kanäle.

Neuerungen bei Versicherungen und beim Diesel-Verbot

Zum Ende des Monats hin gibt es dann noch zwei weitere Änderungen:

► Am 23. Februar tritt die neue EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie in Kraft.

Sie soll die Beratungsqualität bei Versicherungen verbessern. Zudem sind Versicherungsvertreter jetzt verpflichtet, sich zu registrieren.

Ab jetzt müssen sie jährlich 15 Stunden in die Fortbildung investieren. Honorare werden außerdem ab Februar strenger geregelt.

► Eine weitere wichtige Entscheidung im Februar betrifft Diesel-Fahrverbote in deutschen Großstädten.

Am 22. Februar entscheidet das Bundesverwaltungsgericht Leipzig über Fahrverbote in Düsseldorf. Dabei wird es allerdings nicht zu einer bundesweiten Regelung kommen. 

Jede Stadt darf selbst entscheiden, wie sie für Luftreinheit sorgt und wann Fahrverbote in Kraft treten.

Mehr zum Thema: Ein Dieselverbot reicht nicht – warum die deutschen Städte eine Verkehrsrevolution brauchen

(ll)