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Virtuelle Leserunden - Top oder Flop?

Veröffentlicht: Aktualisiert:
CINDERELLA
msderrick via Getty Images
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Aktuell ist gerade eine Leserunde zu "Cinderella auf Sylt", meinem Debüt-Roman aus 2012 bei Lovelybooks angelaufen, die ich mit Unterstützung des Aufbau Verlages und einer vom Verlag gesponserten Buchverlosung ins Leben rufen durfte. Vielen Dank an dieser Stelle nach Berlin.

Wie erhofft gab es auch jede Menge Bewerber die mein Erstlingswerk noch nicht gelesen, jedoch davon auf positive Art gehört oder den Roman gar auf ihrer Buchbestellliste hatten. So unterschiedlich ihre Bewerbungsgründe auch waren, eines haben alle gemeinsam: Die Liebe zum Meer.

Und diese „Liebe" verbindet uns auf eine fast magische Weise die die Leserunde zu einem virtuellen Urlaubstrip werden lässt, fernab von Arbeit und Alltag.

Für mich als Autorin die zwischen Kind, Haushalt und Job viel zu wenig Zeit für reale Leserrunden oder Buchlesungen hat, sind virtuelle Leserunden ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit - einer der schönsten sogar, weil ich mich auf diese Art mit meinen Lesern austauschen und ihre Gedanken zu meinen Texten erfahren kann.

Denn ein Buch lebt von und mit seinen Lesern. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Euch, meine treuen Leser. Ohne Euch gäbe es meine märchenhafte Insel-Reihe ebenso wenig wie den Auftakt zu meiner Rügen-Krimi-Reihe um Ermittlerin Luna Maiwald. Mein persönliches Resümee: Top mit einem Daumen hoch.

Was halten meine Berufskollegen von virtuellen Leserunden? Top oder Flop?

Nachgefragt bei Emily Frederiksson:
„Also ich fand meine LR super. Die Leserinnen waren sehr aktiv und unglaublich aufgeschlossen, die Rückmeldungen positiv und ich würde es auf jeden Fall wiederholen - also um deine Frage zu beantworten: Top."

Was halten aktive Leser von virtuellen Leserunden? Top oder Flop?

Nachgefragt bei Heike Stepprath:
„Top überwiegt, weil
- freie Zeiteinteilung beim Lesen
- das Internet ist immer und überall offen zum Posten
- die Auswahl an Runden ist virtuell größer als wenn man eine Runde organisieren müsste
- die Teilnehmer bekommen mehr Feedback, weil sich auch andere Leser einloggen können
- im Idealfall beteiligt sich der Autor auch an der Runde und bietet Hintergrundinformationen und steht für Fragen zur Verfügung."

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