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Sinnkrise-Sinn der Krise

15/03/2016 21:37 CET | Aktualisiert 16/03/2017 10:12 CET

Gerade in der Lebensmitte, also zwischen 40 und 60, überfallen sie uns - Sinnkrisen. Heftig und schmerzhaft. Oft plötzlich und unerwartet, manchmal aus nichtigem Anlass.

Sie sind ein eindeutiges Signal, innezuhalten. Nicht mehr so weiter zu machen wie bisher.

Solche Krisen können Auslöser sein für einen wesentlichen persönlichen wie künstlerischen oder kreativen Wandlungsprozess und damit für unsere Selbstführungskraft.

Diese konfrontierende und auch schmerzliche Erfahrung kann aber gleichermaßen bereinigend wirken.

Wenn es uns gelingt, die besondere Qualität dieser Wendepunkte ganz bewusst als Kraftquelle zugänglich und nutzbar zu machen kann die beeindruckende, transformierende und stärkende Wirkung sichtbar werden. Dann führen sie zu einem LebensWandel und damit zu neuen passenderen Konzepten für unser Leben, für authentische berufliche Modelle.

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Die Lebensmitte hält für uns komplexe Herausforderungen bereit, nicht selten haben wir es mit mehreren Themen gleichzeitig zu tun:

  • Die Wechseljahre haben ihren Namen vollkommen zu Recht. Der Körper verändert sich, der Stoffwechsel, aber auch alle wesentlichen Punkte im Leben wollen neu durchdacht und bewertet werden. Wie lebe ich eine für mich stimmige Weiblichkeit oder Männlichkeit? Was ist mein Verständnis von Attraktivität?
  • Der Körper meldet sich mit ersten oft schwerwiegenden Verschleißerscheinungen, Alarmsignale die uns unsere Endlichkeit vor Augen führt. Wo finde ich Sinn, welche Bedeutung haben für mich Spiritualität und Heilung?
  • Die Kinder gehen aus dem Haus, wir sind gefordert, unsere Partnerschaft neu zu definieren. Manche erweisen sich als ausgelebt, andere erleben entscheidende Veränderungen. Nun heißt es, Wünsche und Bedürfnisse beider Partner neu zu definieren.
  • Dafür tritt eine neue „Elternzeit" auf den Plan, Mutter und Vater werden alt und brauchen zunehmend unsere Unterstützung. Bisher wenig beachtete Familienthemen verlangen Aufmerksamkeit. Auch die Auseinandersetzung mit dem Tod rückt in den Fokus.
  • Berufliche Schwerpunkte werden in Frage gestellt. Wir werden aufgefordert (manchmal durch scheinbar äußere Entscheidungen), uns neu zu positionieren.
  • Nachdrücklich wollen unsere Träume und Wünsche endlich verwirklicht werden.

Was sind Ihre Schwerpunkte?

Ihre Elke Möckel

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