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Beiträge von Anna Lindener

Lieblingstonträger: Jack Johnson - All The Light Above It Too

(0) Kommentare | Veröffentlicht 9. September 2017 | (22:35)

Über Jack Johnson sollte man ein Buch schreiben. Der Plot: Ein Typ, der mit ernsten Texten die Welt zum Umdenken bewegen will, jedoch lediglich als super sorgloser Surfer-Dude gefeiert wird und damit kaum ernst genommen wird.

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Schon irgendwie blöd, wenn man einer der größten Umweltaktivisten dieser Welt ist, Songs mit politischen Botschaften anreichert, die Leute aber lediglich das Hangloose-Hawaii-Surfer-Feeling feiern, das die superschönen, sanften Gitarrenmelodien hervorrufen. Und noch blöder ist es, wenn man als einer der größten Umweltaktivisten dieser Welt auch das Symbol der Lagerfeuermusik ist. Denn Fans der Lagerfeuermusik räumen selten ihren ganzen Müll auf, der sich während des lauen, super entspannten Abends am Meer/Fluss/See um die super entspannte Gruppe ansammelt.

Jack Johnson - ein millionenfach ungehörter Aktivist.

Doch der Hawaiianer ist unermüdlich und wird mit All The Light Above It Too noch deutlicher. Für das Video zu "You Can't Control It" verbildlicht Jack Johnson den Grad der Umweltverschmutzung in seiner Heimat O'ahu: Aus Plastikteilen, die innerhalb einer Stunde im Radius von 90 Metern gefunden wurden, entsteht ein riesiges Mosaik um den Singer/Songwriter herum. Der Strand von O'ahu ist wegen des Nordpazifikwirbels besonders stark von Plastikvermüllung betroffen.

Fragments on the sea / Birds of prey above / All that lies beneath
No longer what it was, it changed / Why can't we relate

"Fragments" behandelt eine ähnliche Thematik. Es ist der Titeltrack des Films The Smog Of The Sea, der eine einwöchige Reise auf hoher See umspannt. Reiseführer ist der Marine-Wissenschaftler Marcus Eriksen. Die Gäste: Jack Johnson, die Surfer Keith und Dan Malloy, der Bodysurfer Mark Cunningham und die Speerfischerin Kimi Werner. Gemeinsam wollten sie die Verschmutzung der Ozeane untersuchen. Von den Plastikmüllinseln, die laut Legende auf den Meeren rumtreiben sollen, hat die Gruppe keine einzige gesehen, dafür hatten sie eine noch viel erschreckendere Erkenntnis: All das Plastik befindet sich unter der Wasseroberfläche - teilweise in derart kleine Teilchen zersetzt, dass man es fast für Plankton halten könnte. Der Smog des Ozeans eben.

Das siebte Album von Jack Johnson ist die Frucht dieses Jahres. Obwohl dieses erst zu 69 Prozent rum ist, reflektiert er dabei alle Ereignisse und Erkenntnisse, die dem Singer/Songwriter 2017 nah gegangen sind. In einem offenen Brief zum Album schreibt er:

Es war ein Jahr, in dem ich durch einen Teil des Nordatlantiks gesegelt bin - für eine Doku über die Plastikverschmutzung in unseren Ozeanen. Ein Jahr, in dem Trump zum Präsidenten der USA gewählt wurde. Ein Jahr, in dem ich campen und surfen war, zwischendurch genäht werden musste, viel erkundet und viel geträumt hab, noch mehr Zeit mit Familie und Freunden verbracht und über alles nachgedacht und mich ausgetauscht habe - und das alles hat nun diese neuen Songs inspiriert.

Für All The Light Above It Too hat Jack Johnson seine übliche Routine vom Basteln eines Albums gebrochen: Im Brief schreibt er auch, dass er normalerweise erst Rohversionen erarbeite und dann erst ins Studio gehe, um die Songs auszuarbeiten und zu verfeinern. In diesem Fall hört ihr allerdings die originalen Rohversionen der Songs, die noch von Robby Lackritz produziert wurden. Denn:

Ich wollte nicht, dass die Aura, die Dringlichkeit dieser ersten Takes verlorengeht.

Den Großteil der Instrumente, die auf dem Album zu hören sind, hat Jack Johnson selbst eingespielt. Für den Rest hat er sich Unterstützung von alten Freunden geholt, die ihn musikalisch seit seinem Debütalbum Brushfire Fairytales unterstützen: Adam (Schlagzeug), Merlo (Bass) und Zach (Klavier).

Damit ist es nicht verwunderlich, dass Jack Johnson klanglich auch beim siebten Album keine 180-Grad-Drehung vollzogen hat und die Melodien gewohnt sind. Man könnte sich also langsam mal überlegen, ob man nicht doch den Texten größere Aufmerksamkeit schenkt. Vielleicht bringt es ja ein paar Jack-Johnson-Lagerfeuer-Fans auf die Idee, in Zukunft den Müll hinterher aufzuräumen und auf die dringlichen Bitten des Hangloose-Hawaii-Surfer-Dudes zu hören. So super sunny sorglos ist der nämlich gar nicht.

Tracklist: Jack Johnson - All The Light Above It Too
01 Subplots
02 You Can't Control It
03 Sunsets For Somebody Else
04 My Mind Is For Sale
05 Daybreaks
06 Big Sur
07 Love Song #16
08 Is One Moon Enough?
09 Gather
10 Fragments

All The Light Above It Too von Jack Johnson wird am 08. September 2017 via Universal veröffentlicht.

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Lieblingstonträger: Grizzly Bear - Painted Ruins

(0) Kommentare | Veröffentlicht 26. August 2017 | (23:29)

Wer hätte gedacht, dass die vier Jungs aus dem New Yorker Stadtbezirk Brooklyn früher oder später einmal erwachsen werden? Die neue Grizzly Bear-Platte klingt auf jeden Fall ganz danach.

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Vor ein paar Jahren war die Band Grizzly Bear noch die Pipi Langstrumpf unter...

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Lieblingstonträger: Arcade Fire - Everything Now

(0) Kommentare | Veröffentlicht 26. August 2017 | (23:24)

Kann eine Band, die mit den ersten vier Alben einen derartigen Hype um sich aufgebaut hat, gar als größte Bands des Substreams gehandelt wird, mit dem fünften Werk überhaupt was richtig machen? Nope. Einzige Möglichkeit: das ganze System von vornherein kritisieren.

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Spätestens seit...

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Lieblingstonträger: Mura Masa - Mura Masa

(0) Kommentare | Veröffentlicht 29. Juli 2017 | (22:23)

Drei Jahre lang haut der aktuell 21-jährige Bub aus dem britischen Guernsey munter einen Banger nach dem anderen raus - nun gibt es das erste richtige Debüt zu bewundern. Ein Fazit will also gemacht werden: War der Hype berechtigt?

Im Gegensatz zur realen Welt, also der, die sich abseits von Metaphern erstreckt, ist in der musikalischen nichts einfacher, als auf einen Hype-Zug aufzuspringen. Erst recht wenn dieser derart Tempo hat, dass es dem Stoiber Freudentränen in die Augen treiben würde und sowieso, wenn Passagiere wie NAO, A.K. Paul, Jamie Lidell und Damon Albarn transportiert werden, die ebenfalls allesamt Höchstes vom Lokführer halten - auch wenn dieser seinen Führerschein gar nicht mal so arg lang hat. Dementsprechend schnell schaffte es Alex Crossan aka Mura Masa mit ein paar Demos die Aufmerksamkeit massenhaft vertrauensvoller Fans und Musikerkollegen auf sich zu ziehen. Das nächste große Ding, sagt man da gerne, und dabei sind sich dann plötzlich immer alle ganz eigentümlich einig.

Und recht haben sie ja auch alle. Mura Masas Songs sind einwandfrei produziert und die Handschrift des Elektrofricklers trotz variierender Features stets klar lesbar. Auch die Kunst, Fieldrecordings in das Klanggerüst zu verweben, ohne dass es lieblos reingeklatscht klingt, beherrscht der 21-Jährige bestens, wie er es in Songs wie "Messy Love", in dem es blubbert, und "Second 2 None", in dem es regnet, unter Beweis stellt.

2017-07-23-1500833626-3203653-DerHuffPostWhatsAppNewsletter6.png Die wichtigsten News des Tages direkt aufs Handy - meldet euch hier an.

Der Nie-zuvor-gehört-Faktor wird dann allerdings doch von ein paar Wiedererkennungsmerkmalen getrübt, was ja an sich nichts Schlechtes ist. Eigentlich ist es sogar richtig schön, dass man nicht unbedingt an Sehnsucht zu Totally Enormous Extinct Dinosaurs eingehen muss - dessen Geist kann man, wenn man wirklich will, nämlich fabelhaft in Mura Masas "Messy Love" raushören. Der folgende "Nuggets" wiederum lindert ein wenig den Schmerz darüber, dass sich Azealia Banks in letzter Zeit eher negativ dargestellt hat (rassistische Kommentare, vehementer Trump-Support, grundloses Beschimpfen von Kolleginnen) - das Feature des Tracks, Bonzai, knallt einen gnadenlos guten Flow hin, dass man die andere dabei sogar ganz einfach vergisst.

Anschließend nimmt das Album einen Geschmack an, der an eine Zeit erinnert, in der Bubble-Tea-Läden ähnliche Überhand genießen durften wie Trap-Elemente im Pop von heute - ein pappsüßes, leicht plastisches Lebensgefühl entfaltet sich. Aber vielleicht ist es das ja, die aufrichtige Vertonung eines ganz normalen Lebens 2.0(17). Vielleicht klingt es für die meisten ja tatsächlich genau so. Wie schön das sein muss. Glatt poliert, makellos, ein bisschen rosa, alles bounct. Einfach perfekt, doch alles andere als befriedigend.

Mehr zum Thema: Lieblingstonträger: Lana Del Rey - Lust For Life

Aber dann: Plottwist! Es war alles nur eine Farce, wie der gewiefte Mura Masa mit dem Supertalent ab "NOTHING ELSE" zeigt. Der geliebte Soulist Jamie Lidell macht den Start eines hervorragenden Endes: Von nun an übernimmt treibende Melancholie und rettet Mura Masas Album aus der Einhornzuckerwattenhölle. In "Helpline" entblößt sich der noch unbekannte und ungesignte Tom Tripp als Überraschungsliebling des ganzen Werkes. Ebenso begeistern Christine & The Queens, A.K. Paul sowieso und gekrönt wird das Ganze mit Damon Albarns Gastauftritt. Was für eine Kehrtwende. Was für ein Geniestreich! Nun muss man es doch zugeben: die hatten alle Recht. Der Hype ist real.

Tracklist: Mura Masa - Mura Masa
01. Messy Love
02. Nuggets (feat. Bonzai)
03. Love$ick (feat. A$AP Rocky)
04. 1 Night (feat. Charli XCX)
05. All Around The World (feat. Desiigner)
06. Give Me The ground
07. What If I Go? (feat. Bonzai)
08. Firefly (feat. Nao)
09. NOTHING ELSE! (feat. Jamie Lidell)
10. Helpline (feat. Tom Tripp)
11. Second 2 None (feat. Christine & The Queens)
12. Who Is It Gonna B (feat. A. K. Paul)
13. Blu (feat. Damon Albarn)

Mura Masa von Mura Masa wurde am 14. Juli 2017 via Polydor veröffentlicht.

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Lieblingstonträger: Lana Del Rey - Lust For Life

(0) Kommentare | Veröffentlicht 29. Juli 2017 | (20:46)

Auf dem Cover ihres neuen Albums zeigt uns Lana Del Rey ein absurd strahlendes Lächeln, dass man getrost misstrauisch sein kann: Legt die schmollende Königin des Melancholiepops einen Imagewechsel hin?

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Ganz so drastisch ist es nun nicht, denn obwohl Lana Del Rey...

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Lieblingstonträger: Faber - Sei ein Faber im Wind

(0) Kommentare | Veröffentlicht 16. Juli 2017 | (18:38)

Alleine für die satte, hausgemachte Instrumentalbegleitung hätte es sich gelohnt, die Plattenpresse anzuschmeißen. Dazu kommen Texte mit einem lachenden, einem weinenden und einem zwinkernden Auge - fertig ist ein richtig starkes Debütalbum.

2017-07-14-1500046112-7028543-faber_seieinfaberimwind_cover.jpg

"Suche Wohnung im Stadtgebiet von Zürich. Kriterien: Bezahlbar. Dach sollte vorhanden...

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Lieblingstonträger: Klyne - Klyne

(0) Kommentare | Veröffentlicht 16. Juli 2017 | (18:34)

Die Familie des trendigen Neo-R'n'B um HONNE, Harrison Brome und Fyfe erlebt mit Klyne eine signifikante Erweiterung - dass auch ihnen ein guter Hype bevorsteht beweist das niederländische Duo nun mit dem Debütalbum.

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Wenn man es wirklich darauf anlegt, könnte man hinter dem...

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Lieblingstonträger: Portugal. The Man - Woodstock

(0) Kommentare | Veröffentlicht 26. Juni 2017 | (23:56)

Die Welt ist ein einziger Haufen von brennendem Giftmüll gebettet auf Rattenmist - sagen zumindest Portugal. The Man. Ihre Lösung fürs Dilemma: Kauf das neue Album! Es rettet uns nicht nur alle, es ist auch noch großartig! Sagen zumindest Portugal. The Man ebenfalls.

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Lieblingstonträger: Kraftklub - Keine Nacht für Niemand

(0) Kommentare | Veröffentlicht 26. Juni 2017 | (23:53)

Die eigene Biografie ist fertig erzählt, jetzt sind Kraftklub in Berlin und wenden sich neuen Dingen zu: Keine Nacht für Niemand ist einerseits eine Hommage an Künstler, die die fünf Chemnitzer prägten, und andererseits eine Sammlung kleiner musikalischer Charakterstudien.

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Nach den ersten beiden...

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Lieblingstonträger: alt-J - RELAXER

(0) Kommentare | Veröffentlicht 26. Juni 2017 | (23:46)

Gewaltsames Puzzeln statt Gefälligkeit: So klingt RELAXER, das dritte Album von alt-J. Und das ist - wie jede gute Kunstausstellung - nicht immer einfach, aber schön.

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Mit RELAXER erschien am 2. Juni das lang ersehnte dritte Studioalbum des englischen Trios alt-J. Formen, die...

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Lieblingstonträger: Claire - Tides

(0) Kommentare | Veröffentlicht 1. Juni 2017 | (01:43)

Mit dem zweiten Album liefern die Münchner eine detaillierte Bestandsaufnahme des heutigen Elektro-Pops ab: Clever wird dieser zerlegt, reflektiert, zitiert und weitergedacht.

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Der Titel des Albums, Tides, hält sein Versprechen auf bemerkenswert vielen Ebenen, dass man sich als Hörer die tiefere Symbolik beliebig...

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Lieblingstonträger: Little Dragon - Season High

(0) Kommentare | Veröffentlicht 1. Juni 2017 | (01:42)

Das neue Album der Schweden wirkt wunderbar als Antidot zu Frust über musikalischen Einheitsbrei. Die simple Ursache: Little Dragon sind fast ignorant in ihrer Art und Weise, derzeitige Trends zu ignorieren.

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Wenn eine Band etwas eigenes, unvergleichbares kreieren will, driftet es gerne mal...

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Lieblingstonträger: Kasabian - For Crying Out Loud

(0) Kommentare | Veröffentlicht 1. Juni 2017 | (01:37)

Wenn eine ironische Band wie Kasabian vor Release verkündet, die neuen Songs sollten GItarrenmusik wieder auf Vordermann bringen - dann kann man ja schon misstrauisch sein.

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Was man nämlich auf For Crying Out Loud statt ausgeklügelten Gitarrenriffs - zunächst - eher hört: klassische...

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Lieblingstonträger: Ásgeir - Afterglow

(0) Kommentare | Veröffentlicht 1. Juni 2017 | (01:35)

Eine Reise nach Island kann so billig sein - lediglich um die zehn Euro und 59 Minuten muss man dafür blechen. Weitere Voraussetzungen: Gute Kopfhörer und die Fähigkeit, in Melancholie und Zartheit nicht einzugehen.

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Der schüchterne Singer/Songwriter Ásgeir beschäftigt uns schon seit einigen...

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Lieblingstonträger: The Kooks - The Best Of... So Far

(0) Kommentare | Veröffentlicht 1. Juni 2017 | (01:33)

Hesse und Buddha sind tot und damit ist auch das Folgen der Philosophie, im Hier und Jetzt zu leben, irgendwie hinfällig - super Voraussetzung für die Kooks, nach gerademal 13 Jahren Bandgeschichte ein Best Of-Album zu veröffentlichen, das einen in die glorreichen Zeiten des Indies zurückwirft.

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Lieblingstonträger: Marteria - Roswell

(0) Kommentare | Veröffentlicht 1. Juni 2017 | (01:29)

Vor acht Jahren verkaufte er 80 Tickets im Vorverkauf und drei an der Abendkasse, heute frisst ihm die Fangemeinde aus der Hand. Marteria hat allen Grund zur Gelassenheit. Und das hört man auch auf seinem neuen Album.

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Im Jahr 2009 ging Marteria zum...

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Lieblingstonträger: Dear Reader - Day Fever

(0) Kommentare | Veröffentlicht 1. März 2017 | (21:15)

Für ihr fünftes Studioalbum hat sich die südafrikanische Künstlerin ein ganz besonderes Instrument für üppigen Klang ausgesucht: Minimalismus. Und das wirkt sich ganz schön ordentlich aufs Gemüt aus.

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Dabei ist es wirklich faszinierend, wie unterschiedlich Musik aufgenommen werden kann. Von Gefühl zu Gefühl...

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Lieblingstonträger: Bilderbuch - Magic Life

(0) Kommentare | Veröffentlicht 1. März 2017 | (21:07)

In einer Zeit, in der der Massenhumor "vong Geistigkeit her" nicht besonders strotzt, wirkt der ausgeklügelte Bilderbuch-Trash wie Balsam auf dem Hirn - und macht sogar fast noch mehr Spaß als beim letzten Album.

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Dabei wird Magic Life allgemein eher kritisch beurteilt. Es...

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Lieblingstonträger: Childish Gambino - "Awaken, My Love!"

(0) Kommentare | Veröffentlicht 11. Dezember 2016 | (15:49)

Solltet ihr akut an Spät-90er-Nostalgie leiden, hat Childish Gambino das richtige Album veröffentlicht. Als besonderes Goodie gibt's sogar noch ein bisschen Deine Mudder-Humor aus den 00ern oben drauf.

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Solltet ihr bereits eingefleischte Fans sein, spoilern wir einmal nonchalant: auf seinem dritten Album rappt...

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Lieblingstonträger: Justice - Woman

(0) Kommentare | Veröffentlicht 4. Dezember 2016 | (19:56)

Lange Wartezeit, Geheimniskrämerei, Justice haben es ihren Fans nicht leicht gemacht. Doch auch Frustfans müssen anerkennen: Auf dem neuen Album ist für jeden was dabei.

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Justice is back to save electronic music
...so lautete einer der Kommentare unter einem Facebook-Post des französischen Duos...
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