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Anna Lindener
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Beiträge von Anna Lindener

Lieblingstonträger: Okta Logue - Diamonds And Despair

(0) Kommentare | Veröffentlicht 23. April 2016 | (00:04)

Psych made in Hessen: Die Griesheimer Band servierte letzten Freitag das dritte Album, das - ähnlich wie die Duftmarke des hessischen Handkäses - irgendwie high macht.

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Anders als die hessische Spezialität jedoch hat Diamonds and Despair einige Jahre gebraucht, um zu reifen:...

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Lieblingstonträger: OK KID - Zwei

(0) Kommentare | Veröffentlicht 17. April 2016 | (23:35)

Während die Gießener Jungs schon mit ihrem Debütalbum gekonnt den Spagat zwischen Indie-Pop und HipHop zeigten, wirken OK Kid mit ihrer neuen Platte noch schizophrener. Zumindest Genre-mäßig.

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Der Trend, sein neues Album schlicht nach dessen Reihenfolge zu benennen, zieht sich momentan durch das...

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Lieblingstonträger: Moderat - III

(0) Kommentare | Veröffentlicht 8. April 2016 | (18:11)

Nachdem sie uns letzte Woche in München mit einem großartigen Konzert jede Schweißperle aus den Poren gebasst haben, haben die Klangkünstler um Moderat letzten Freitag ihr drittes Album veröffentlicht - unseren Lieblingstonträger der Woche.

Moderat - das wären zum einen die Technokünstler Sebastian Szary und Gernot Bronsert von Modeselektor, die...

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Lieblingstonträger: Miike Snow - iii

(0) Kommentare | Veröffentlicht 15. März 2016 | (16:25)

Endlich ist das Teil draußen, das uns schon vor über einem Jahr angekündigt wurde. Mit dieser neuen Platte erfinden Miike Snow zwar nicht das Rad neu, eine gelungene Rückkehr nach vier Jahren ist es nichtsdestotrotz.

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Natürlich kann man gleich an dieser Stelle einhaken...

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Lieblingstonträger: Poliça - United Crushers

(0) Kommentare | Veröffentlicht 15. März 2016 | (15:08)

Das neue Album von Poliça verpackt Dystopie und schwindelerregende Unsicherheit im fluffigen Elektro-Pop-Gewand - man fühlt sich beim Anhören also gleichzeitig ganz gut und auf verstörende Art und Weise sehr unbehaglich.

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Während zwischen dem Debüt Give You The Ghost (2012) und dem Nachfolger...

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Lieblingstonträger: Daughter - Not to Disappear

(0) Kommentare | Veröffentlicht 23. Februar 2016 | (18:09)

Solltet ihr bis jetzt noch froh darüber gewesen sein, von der Winterdepression noch nicht umarmt worden zu sein, könnte euch das neue Daughter Album noch nachträglich runterziehen.

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Hach ja, was haben wir damals, 2013, bei If You Leave mit den Tränen gekämpft. Dabei...

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Lieblingstonträger: Get Well Soon - Love

(0) Kommentare | Veröffentlicht 23. Februar 2016 | (00:38)

Nach Qual und Apokalypse widmet sich Get Well Soon mit seinem vierten Album nicht nur einem neuen Thema, sondern auch einem neuen Genre - dem Pop.

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Für Romantik gibt es mindestens so viele Definitionen, wie es Ausdrucksformen für sie gibt. Während der eine...

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Lieblingstonträger: VIMES - Nights in Limbo

(0) Kommentare | Veröffentlicht 23. Februar 2016 | (00:34)

Seit gut drei Jahren befindet sich das Kölner Elektro-Pop-Duo auf unserem Radar, jetzt erst veröffentlichten die beiden ihr lang ersehntes Debütalbum.

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VIMES ist so gesehen ein Praktikantenprojekt: Azhar Syed und Julian Stetter haben sich 2008 bei einem Musikmagazin kennengelernt, danach wohnten sie zusammen...

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Lieblingstonträger: Jack Garratt - Phase

(0) Kommentare | Veröffentlicht 23. Februar 2016 | (00:29)

Jack Garratt, Freund wabernder Bassbeats und souligen Gesanges, veröffentlichte nun endlich das langersehnte Debütalbum und hat damit alle Erwartungen vollstens befriedigt.

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Wenn es im Jahr 2015 einen bestimmenden musikalischen Trend gegeben hat, dann war es der Überraschungseffekt: "Ach upps, hab ich euch übrigens...

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Lieblingstonträger: MOTHXR - Centerfold

(0) Kommentare | Veröffentlicht 23. Februar 2016 | (00:21)

Das amerikanische Quartett veröffentlicht diesen Freitag ein Debütalbum, das sich als Exempel eines ganz neuen R'n'Bs herausstellen könnte.

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Die Geschichte um MOTHXR begann so richtig in 2014, wobei der Produzent Jimmy Giannopoulos und Sänger Penn Badgley die Idee zu einem gemeinsamen musikalischen Projekt...

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Lieblingstonträger: Fraktus - Welcome to the Internet

(0) Kommentare | Veröffentlicht 5. Dezember 2015 | (19:04)

Die Achtziger sind die Geburtsstunde des Techno, welcher der Legende nach aus Fraktus' Lenden entstanden ist. Witzig, denn die Band hat es nie gegeben - was sie nicht davon abhält, nun ihr zweites Album zu veröffentlichen.

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Ohne Fraktus keinen H.P.Baxxter, ohne Fraktus kein...

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Lieblingstonträger: EL VY - Return to the Moon

(0) Kommentare | Veröffentlicht 5. Dezember 2015 | (18:58)

Neues von The National und Neues von Menomena - quasi. Matt Berninger und Brent Knopf haben sich nämlich zusammengetan und eine neue Band gegründet. Als EL VY haben sie nun ihr Debütalbum veröffentlicht.

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Obwohl zwischen den Heimatorten der beiden fast ganz Amerika liegt...

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Lieblingstonträger: Jabberwocky - Lunar Lane

(0) Kommentare | Veröffentlicht 5. Dezember 2015 | (18:54)

Das französische Elektro-Pop-Trio hat endlich sein Debütalbum veröffentlicht - das zeugt von starken Elektro-Pop Tracks, gepaart mit starken Stimmen.

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Camille Camara, Emmanuel Bretou und Simon Pasquer lernten sich Ende der 00er Jahre bei ihrem Medizinstudium kennen. Jeder von ihnen hatte bereits Erfahrungen...

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Lieblingstonträger: Disclosure - Caracal

(0) Kommentare | Veröffentlicht 24. September 2015 | (22:00)

Das kongeniale Gebrüder-Duo veröffentlicht diese Woche ihr zweites Album - mit dabei sind so ungefähr alle Künstler, die ihr in den letzten Jahren so auf dem Radar gehabt haben solltet.

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Schon weit im Vorfeld haben Disclosure all die Features ihres neuen Studioalbums veröffentlicht...

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Beirut - No No No

(0) Kommentare | Veröffentlicht 24. September 2015 | (21:49)

Vier Jahre sind seit dem letzten Album von Beirut vergangen. Vier grausame Jahre, ohne die süße Melancholie der Folkband. Nun ist die Platte endlich draußen und wir können endlich wieder edel rumsinnieren.

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Es hat sich viel getan seit den Anfängen im Jahr 2006,...

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Lieblingstonträger KW 30: Lianne La Havas - Blood

(0) Kommentare | Veröffentlicht 3. August 2015 | (02:29)

Zur Inspirations fürs neue Album ist Lianne La Havas nach Jamaika gereist. Reggae oder karibische Klänge sollte man aber nun nicht erwarten - viel mehr Groove, Bässe und üppigen Jazz-Pop.

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Wie Nina Simone klinge Lianne La Havas, sagen sie - ganz können wir...

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Lieblingstonträger KW 31: MS MR - How Does It Feel?

(0) Kommentare | Veröffentlicht 2. August 2015 | (01:19)

Während sie gerade noch gut auf Festival-Tour sind, hauen MS MR mal eben eine neue Platte raus. Eine 180-Grad-Drehung gab es dabei nicht, dafür aber eine feine Ausarbeitung ihres Tumblr-Glitch-Pop-Soul-Fuzz-Disko-Elektroshocks.

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Natürlich ist es eines dieser Wörter, das Boulevardmedien gerne einmal zu oft benutzen, MS MR aber deswegen nun nicht als Paradiesvögel zu bezeichnen, würde ihr Bild verfälschen. Allerdings sind es auch Lizzys fast quartalsweise farbwechselnden Haare, die abgefahren Kostüme und diese aufgedrehten (aber definitiv liebenswürdigen) Persönlichkeiten, die ein kleines Paradoxon zwischen Auftreten und Klang schaffen.

Nimmt man es nämlich arg zu ernst, machen Lizzy (MS) und MR (Max) fast zu nette Musik für das, was man rein objektiv betrachtet von ihnen erwarten würde. So nett, dass sie sogar in der ein oder anderen Dönerbude die Laufkundschaft bespaßen - eingängiger Synth-Pop eben, der einem ins Ohr kriecht und dort erstmal nicht so schnell wieder raus geht (Ja, genau, von Ohrwürmern ist hier die Rede). Ohrwürmern wie dem hier:

Die Geschichte der beiden fing Anfang 2012 an, mit ihrem Song "Hurricane". Lang hat es damals gedauert, bis es ihre Klänge in besagte Dönerbude schafften - das Internet, das sie hochleben ließ, ist in manchen Fällen dann wohl doch nicht ganz so schnell, wie immer befürchtet. Die Runde machten sie erst richtig mit ihrem Debütalbum Secondhand Rapture das gut ein Jahr später, im März 2013, veröffentlicht wurde.

Seitdem hat sich neben der Haarfabe Lizzys und der Tatsache, dass man mittlerweile ohne Problem "MS MR" googeln kann und dabei sogar gleich an erster Stelle das Duo findet, auch einiges an ihrem Klang getan: der ist reifer, durchtdachter. Generell setzen MS MR auf How Does It Feel doch wieder auf starke Synths und hymnenartige Vocals, allerdings klingen sie schlichtweg ausgearbeitet, wie man bereits an der ersten Single-Auskopplung hören konnte:

"Cruel" allerdings mag man etwas Ähnlichkeit mit "Hurricane" andichten, zumindest vom Rhythmus und Gesang her. Piano und Streicher, die im Laufe des Tracks stetig in den Vordergrund rücken, machen den Song dann zwar etwas schwächer in seiner Intensität, verleihen ihm aber definitiv mehr Gefühl. Überhaupt wird auf How Does It Feel viel mehr auf Instrumentvariation gesetzt.

In "Leave Me Alone" kommen beispielsweise auch Bläser zum Einsatz, auf die man seit 2012 im Elektro-Pop anscheinend nicht mehr ganz verzichten mag. Nein, das klingt nun zu harsch - tatsächlich haben MS MR einen Weg gefunden, eben nicht wie Dorf-DJs zu klingen, die ihr Taschengeld damit aufbessern, Saxophonklänge mit billigem Bum-Bum-Beat zu unterlegen. MS MR haben sich bei "Leave Me Alone" für Trompete und Tuba entschieden und geben so der Bläserfamilie ihre Würde zurück.

Der stärkste Track vom Album ist "No Guilt In Pleasure" - hier überzeugen neben den üblichen, flächigen Keyboard-Akkorden feine Klang-Details:

Wie bereits erwähnt wurde auch diesmal großer Wert auf Lyrics gesetzt, die ein oder andere Plattitüde hat sich dann allerdings doch eingeschlichen. So singt Lizzy beispielsweise in "Reckless": "Only when we're lost can we find ourselves again" und: "I know you better than I know mysels" in "Pieces" - sowohl die Fressbudenkundschaft, als auch Tätowierer werden sich über das prompte Revival von Motivationsspruch-Tattoos freuen, das mit der steigenden Bekanntschaft MS MRs nicht mehr aufzuhalten sein wird.

Herrlich, wie einfach man etwas für die Wirtschaft tun kann. Doch wie dem auch sei: Es ist auf jeden Fall ratsam, eure Karteikärtchen zu zücken und Text zu lernen. Lizzy gibt sich (größtenteils) nämlich ziemlich viel Mühe dabei und investiert sehr viel Zeit und Kopf. Wenn ihr diese also dann gut und vorallem richtig auf ihren Konzerten mitsingt, ist das für sie so ziemlich das höchste der Gefühle (wie sie uns mal erzählt hat). Ein paar Monate habt ihr dazu noch Zeit: erst am 17. November werden uns MS MR in München beehren, davor spielen sie im September allerdings schon in Berlin auf dem Lollapalooza.

Sechs Wochen vor der Albumveröffentlichung hatten MS MR übrigens noch bei egoFM vorbeigeschaut. Mit dem Moderator Max haben sie damals über Lizzys Haare, ihren Auftritt beim RIP und die Vorbereitungen gesprochen, die man bis zur Veröffentlichung von How Does It Feel getroffen haben sollten. Hier könnt ihr das komplette Interview nochmal nachhören:

Tracklist: MS MR - How Does It Feel
01. Painted
02. Criminals
03. No Guilt in Pleasure
04. Wrong Victory
05. Tripolar
06. How Does It Feel
07. Tunnels
08. Leave Me Alone
09. Reckless
10. Cruel
11. Pieces
12. All The Things Lost

How Does It Feel von MS MR wurde am 17. Juli 2015 via Sony Music veröffentlicht.



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Lieblingstonträger KW 28: Tame Impala - Currents

(0) Kommentare | Veröffentlicht 31. Juli 2015 | (23:10)

Gängige Psych-Rock-Normen wurden gebrochen, die Grenzen erweitert, Melodien also eher groovy und poppiger - mit ihrem dritten Album machen Tame Impala schon fast die Musik, die sie selber gerne hören würden.

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Das hat Frontmann Kevin Parker zumindest im Interview gegenüber NME...

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Lieblingstonträger KW 27: Nina Revisited: A Tribute to Nina Simone

(0) Kommentare | Veröffentlicht 3. Juli 2015 | (22:47)

Eine der größten Jazz- und Bluesikonen, Nina Simone, bekommt mal wieder ein ordentliches Best Of, mit all ihren Klassikern: "Sinnerman", "My Baby Just Cares For Me" und "I Wish I Knew How It Would Feel to Be Free ". Dabei hört man von ihr allerdings herzlich wenig auf...

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Lieblingstonträger KW 23: Jamie xx - In Colour

(0) Kommentare | Veröffentlicht 7. Juni 2015 | (17:38)

Jamie xx müsste mit einem Solo-Debütalbum eigentlich gar nicht beweisen, dass er nicht nur der einfache Beatbastler The xx ist. Jeder der ihn schon mal live gesehen hat, weiß das. Er tut es aber trotzdem - und begeistert.

2015-06-05-1433531541-8343854-jamiexx_incolour_cover.jpg

Bereits 2014 gingen die...

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