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Körperliche Aktivität senkt Gesundheitsausgaben um ca. 21 Mrd. Euro

25/02/2017 17:58 CET | Aktualisiert 25/02/2017 17:58 CET
Geber86 via Getty Images

Gesundheitsausgaben auf 344,2 Milliarden Euro gestiegen

Das Statistische Bundesamt gab kürzlich bekannt, dass die Gesundheitsausgaben im Jahr 2015 in Deutschland um 4,5 % gestiegen sind. Sie beliefen sich damit auf 344,2 Milliarden Euro oder 4.213 Euro je Einwohner.

Dies entspricht einem Anteil von 11,3 % des Bruttoinlandproduktes. Mehr als jeder neunte Euro wurde somit für Gesundheit ausgegeben. Im Vergleich zu 2014 stiegen die Gesundheitsausgaben um 15,0 Milliarden Euro oder 4,5 %. Für das Jahr 2016 prognostiziert das Statistische Bundesamt einen Anstieg der Gesundheitsausgaben auf 359,1 Milliarden Euro.

Körperliche Aktivität senkt Gesundheitsausgaben um ca. 21 Milliarden Euro

Studien gehen davon aus, dass der geschätzte jährliche volkswirtschaftliche Nutzen in Deutschland durch körperliche Aktivität bei ca. 21 Mrd. Euro bzw. ca. 280,- Euro pro Person liegt.

Die Wissenschaft ist sich einig, dass körperliche Aktivität das Erkrankungsrisiko, bspw. der Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes, Osteoporose und Übergewicht, senkt. Somit hat körperliche Aktivität, trotz absolutem Anstieg der Gesundheitskosten, einen positiven Effekt auf die Gesundheitsausgaben.

Fitnessbranche kommt Schlüsselrolle bei der Senkung der Gesundheitsausgaben zu

Mit 9,5 Mio. Mitgliedern in einem der über 8.300 Fitness-Studios hat Fitnesstraining einen gewichtigen Anteil an diesen Kosteneinsparungen. Geringere Kosten für Arzneimittel, weniger Arztbesuche und kürzere Krankenhausaufenthalte sowie geringere Fehlzeiten in Betrieben sind die positiven Folgen.

Neben der allgemeinen körperlichen Aktivität gilt dies in besonderem Maße für das Training in Fitness-Studios. Denn dieses - anders als Training in vielen Spiel-/Individualsportarten - zeichnet sich gerade dadurch aus, dass das Training exakt dosiert werden kann. Gewünschte gesundheitsfördernde Trainingseffekte können somit gezielt angesteuert werden.

"Die Zahl der 9,5 Mio. Trainierenden in deutschen Fitness-Studios wird unserer Einschätzung nach bis 2020 auf rund 12 Millionen ansteigen. Damit kommt Fitnesstraining auch in der Zukunft eine Schlüsselrolle bei der Verringerung der Gesundheitskosten zu", so Refit Kamberovic, Hauptgeschäftsführer des DSSV - Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen.

Der deutsche Fitnessmarkt auf einen Blick

Mitglieder: 9,46 Mio.

Anzahl der Anlagen: 8.300

Umsatz: 4,83 Mrd. EUR

Durchschnittsalter der Trainierenden: 41,5 Jahre

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