Huffpost Germany
BLOG

Eine offene Plattform für kontroverse Meinungen und aktuelle Analysen aus dem HuffPost-Gastautorennetzwerk

Dustin Tusch Headshot

So viele Deutsche sind Mitglied in einem Fitness-Studio

Veröffentlicht: Aktualisiert:
FITNESS CENTER
Klaus Vedfelt via Getty Images
Drucken

Mit einer Steigerung um 4,2 % auf 9,46 Millionen Mitglieder und einer Reaktionsquote von 11,6 % erreichte die Fitnessbranche im Jahr 2015 ein neues Rekordniveau. Genau so viel Prozent der Deutschen sind Mitglied in einem Fitness-Studio

Die Abbildung 1 visualisiert dabei die Reaktionsquoten je Bundesland, wobei die Abschöpfung je Bundesland innerhalb der Kreise dargestellt wird. Insbesondere das Verhältnis von Trainierenden zu Einwohnern (Abb. 1), was der Reaktionsquote entspricht, spielt dabei für eine Bewertung des Fitness- und Gesundheitsmarkteseine essentielle Rolle.

2016-09-30-1475228400-3789116-1.jpg
(c) DSSV

Höchste 17,5 % der Hamburger sind Mitglied im Fitness-Studio

Der Stadtstaat Hamburg nimmt mit einer Reaktionsquote von 17,5 % die führende Position ein. Der Stadtstaat Bremen (16,2 %), das Saarland (15,1 %) und der Stadtstaat Berlin (14,3 %) folgen auf den Plätzen. Das einwohnerstarke Nordrhein-Westfalen erreicht eine Reaktionsquote von 12,4 % und liegt damit über dem Bundesdurchschnitt von 11,6 %. Die geringsten Reaktionsquoten weisen die Bundesländer Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils 7,2 % auf.

Bezogen auf die Mitgliederzahlen erreichen die einwohnerstärksten Bundesländer Nordrhein-Westfalen (23,1 %), Bayern (15,6 %) und Baden-Württemberg (14,9 %) die höchsten Mitgliederanteile im Gesamtmarkt. Bremen mit 1,1 %, Mecklenburg-Vorpommern mit 1,2 % und das Saarland mit 1,6 % erreichen die geringsten Anteile im Verhältnis zum Gesamtmarkt.

2016-09-30-1475228537-5555165-2.jpg
(c) DSSV

Die einwohnerstärksten Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg weisen zugleich die meisten Anlagen auf.

Bezogen auf die Grundgesamtheit von 8.332 Anlagen im Bundesgebiet erreicht Nordrhein-Westfalen mit 1.902 Anlagen einen Anlagenanteil von 22,8 % am Gesamtmarkt. Bayern folgt mit einem Anlagenanteil von 16,2 % (1.353 Anlagen), Baden-Württemberg mit 13,8 % (1.151 Anlagen).

Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png

Höchste Anlagendichte pro Einwohner in Hamburg

Die Betrachtung „Anlagenzahl je 100.000 Einwohner" (Abb. 2) stellt eine weitere Analyse der Bundesländer dar. Hier zeigt sich, dass der Stadtstaat Hamburg mit 16,1 Anlagen pro 100.000 Einwohner die höchste Anlagendichte aufweist. Das Saarland mit 12,2 Anlagen, Hessen mit 11,6, Berlin mit 11,5 und Bremen mit 10,9 Anlagen pro 100.000 Einwohner folgen.

Die geringste Anlagendichte erreichen die Bundesländer Sachsen-Anhalt mit 6,2 Anlagen und Mecklenburg-Vorpommern mit 7,2 Anlagen. Generell zeigt sich, dass die Anlagendichte in den ostdeutschen Bundesländern nach wie vor unter der der westdeutschen liegt.

2016-09-30-1475228562-1922985-3.jpg
(c) DSSV

Kettenbetriebe überproportional in Stadtstaaten, NRW, Baden-Württemberg und Saarland

Um eine Aussage zur Einzel-, Ketten- und Special-Interest-Dichte in den Bundesländern zu erhalten, werden in einer weiteren Betrachtung Anlagenanteile der Segmente je Bundesland untersucht (Abb. 4). Gemäß der Studie besteht die Fitness- und Gesundheitsbranche zu 57,8 % (4.819) aus Einzelanlagen.

Die Kettendichte entspricht 19,7 % (1.637) und die Special-Interest-Anlagen stellen 22,5 % (1.876) der Gesamtanlagenzahl. Bei der detaillierten Betrachtung der Kettenverteilung auf Länderebene zeigt sich, dass Bremen mit 38,4 % und Berlin mit 30,9 % eine deutlich höhere Kettendichte als der Bundesdurchschnitt aufweist.

Das Saarland mit 23,4 %, Nordrhein-Westfalen mit 22,5 %, Hamburg mit 20,1 % sowie Baden-Württemberg mit 21,2 % liegen ebenfalls über dem Bundesdurchschnitt. Brandenburg mit 7,0 % liegt im einstelligen Bereich und damit am unteren Ende der Verteilung.

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg

Hier geht es zur Umfrage.

Lesenswert:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?
Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter blog@huffingtonpost.de.