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10 Gründe, warum dein Traumjob kein Traum bleiben sollte

09/02/2015 18:43 CET | Aktualisiert 11/04/2015 11:12 CEST
porcorex via Getty Images

Bist du schonmal am Morgen vor lauter Tatendrang eine Stunde früher aus dem Bett gekrochen, weil du vor genialer Ideen nur noch so im Umsetzungsfieber warst? Vielleicht hast du auch gar nicht geschlafen, weil du mit deinem Tun so in deinem Element warst, dass du nicht gemerkt hast, wie der Uhrzeiger über Nacht gerast ist.

Ich rede von Momenten, an denen sich Arbeit nicht wie Arbeit anfühlt, sondern du so richtig Spaß an dem hast, was du tust. Momente, in denen du realisierst, dass du deinen Traumjob gefunden hast.

Falls ja: Glückwunsch! Vermutlich zählst du dann zu denen, die ihr Leben in vollen Zügen genießen, weil sie das tun, was sie ergänzt. Wenn nicht: Schade, aber was hält dich davon ab?

Millionen von Menschen fühlen sich tagtäglich in derselben Lage. Wachen jeden Morgen nur aus Pflichtgefühl auf, weil es die Gesellschaft verlangt, dass man für seinen Lebensunterhalt arbeiten muss. Nicht dass daran etwas verkehrt wäre, aber wenn man diesen Sitten schon folgen muss, warum dann nicht das tun, was man liebt?

Wir alle wissen, was es heißt, in einem miserablen Job gearbeitet zu arbeiten. Jeder von uns hatte schon das Bedrängnis, etwas tun zu müssen, das man gehasst hat. Lass es das Babysitting in den Jugendjahren oder der Studentenjob in einer Spülküche eines Restaurants sein, um sich stylische Kleidung oder eine kleine Reise in den Süden gönnen zu können. So what - we've been there!

Hier 10 Gründe, warum dein Traumjob kein Traum bleiben sollte:

1. Sicher, es ist Arbeit, aber du empfindest es nicht so

Es spielt keine Rolle, in welcher Branche du tätig bist. Die einen finden ihre Erfüllung in Gesetzbüchern, die anderen in ehrenamtlicher Tätigkeit in Namibia. So hat jeder seine Leidenschaft. Du merkst es jedoch daran, dass du immer und überall arbeitest - auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten. Auch wenn du vielleicht nicht immer aktiv dabei bist, dein Kopf ist es. Das wichtigste dabei: Es tut dir trotzdem gut und du fühlst dich super dabei!

2. Du gehst gerne Kompromisse ein

Wer hoch hinaus will, muss unten anfangen. Für die meisten Bereiche gilt, dass man in der Nahrungskette ganz unten anfangen muss, aber das macht dir nichts aus. Menschen, die ihren Job aus Liebe tun, tun es nicht wegen des Geldes, der Sozialleistungen oder wegen des Images. Sie tun es, weil sie es lieben.

Nehmen wir als Beispiel einen Reiseblogger, der noch ziemlich in den Anfängen steckt. Er verzichtet bewusst auf das große Geld, ist als Backpacker unterwegs, aber er ist stolz wie Nachbars-Lumpi, weil er seinen Traumjob lebt und die Welt sehen kann. Bescheidenheit ermöglicht einem Dinge, die mit Geld nicht bezahlbar sind.

3. Man sieht es dir an

Wenn du glücklich mit deinem Job bist, wirkt es sich auch auf deine Haltung und dein Erscheinungsbild aus. Man sieht dir dein Glück an und deine Familie, Freunde und dein weiteres Umfeld profitieren ebenfalls davon. Glückliche Menschen sagen viel durch ihre Ausstrahlung aus. Dankbarkeit, Ausgeglichenheit und Wertschätzung treten in den Vordergrund und geben einem die Motivation weiterzumachen.

4. Deine Beziehung profitiert davon

Wer möchte nicht gerne seinen Partner oder seine Partnerin glücklich sehen? Durch die Liebe zum Job und das positive Erscheinungsbild wird auch die Beziehung zu euren Liebsten profitieren. Sicherlich ist dies kein Garant für eine Never-Ending-Lovestory, aber du lernst, dass Dinge, die du liebst, gehegt und gepflegt werden müssen und dass gute Dinge nicht vom Himmel fallen. Dafür sind sie es jede Sekunde Wert.

5. Du nimmst Herausforderungen gerne an

Wenn ein Mensch nicht gefordert wird, wird ihm schnell langweilig und Langeweile ist nicht gut fürs Geschäft. Mit neuen Herausforderungen stellst du dich selbst auf die Probe und tust so etwas für dein Ego. Und was könnte einen mehr motivieren als der eigene Ehrgeiz und der Stolz, etwas erreicht zu haben mit Dingen, die man liebt.

6. Es ist dir egal was andere denken

Dein ultimativer Traumjob ist nicht jedermanns Sache? Okay, aber das ist auch nicht wichtig, denn du - nur du allein - musst dich dabei wohlfühlen! Es spielt keine Rolle, ob dein bester Freund einen tausender in seinem Job mehr verdient als du. Es spielt auch keine Rolle, ob du vielleicht nur einmal im Jahr daheim bist, weil du schon immer bei einer Reisernte in China mithelfen wolltest.

Dein Traumjob ist dein Traumjob - und wenn er noch so skurril ist - who cares ?! Freu dich stattdessen auf die Gesichter auf dem Klassentreffen in 15 Jahren! Wenn deine Klassenkameraden von ihrem öden Job erzählen (wenn sie überhaupt einen haben) und du von den geilsten Jahren deines Lebens mit stolzer Brust berichten kannst.

7. Rock on!

Du bist nun in der glücklichen Lage, dass du dein Geld in deinem Traumjob verdienst. Wie bereits erwähnt, ist dies aber kein Grund die Füße hochzulegen. Ein perfektes Leben besteht aus der perfekten Balance aus privaten und beruflichen Angelegenheiten. Während du also im Job gerade rockst, kannst du dich step by step anderen Bereichen in deinem Leben widmen, die gerade etwas Handlungsbedarf melden.

8. Du hast das Gefühl gebraucht zu werden (und du liebst es)

Auch wenn du nur eine One-Man-Show betreibst, wie beispielsweise als Blogger, heisst das nicht, dass du weniger Verantwortung hast. Du schreibst, fotografierst und schmeisst deinen Blog zwar allein, jedoch verspürst du auch das Bedürfniss, deinen Lesern regelmässig neuen Content bieten zu wollen. Deine Fans oder Follower lieben dich und deine Geschichten und warten nahezu darauf, Neues von dir zu hören.

Wenn du ein eigenes kleines Business betreibst, hast du die Verantwortung gegenüber deinen Kunden, die deinen Service zu schätzen wissen und sich deswegen auch auf dich verlassen. Du willst auch dir und deiner Familie beweisen, dass du ein Winner-Typ bist und du es verdienst, so zu leben.

9. Es gibt immer Potenzial nach oben

Du hast die perfekte Nische gefunden, doch hast du schonmal überlegt, ob es eventuell noch andere Dinge gibt, die dich reizen würden? Wolltest du dich schon immer mal weiterbilden oder Kurse in komplett anderer Richtung belegen und hattest bisher noch nie die Gelegenheit genutzt? Jetzt hast du die Chance! Man lernt schliesslich nie aus und du kannst nur davon profitieren - privat wie beruflich!

10. Du bereust nichts

Weisst du noch, wie du angefangen hast? Wie du als kompletter Anfänger dich durchgebissen hast und du womöglich die einzige Person warst, die an dich und deine Idee geglaubt hat? Du hast dich für Dinge aufgeopfert, die du heute vielleicht nicht mehr tun würdest und die dich heute noch zum Schmunzeln bringen, wenn du daran zurückdenkst. Aber du bereust nichts, denn dies ist ein grosser Bestandteil deines Weges und der Teil, der dich erst dorthin gebracht hat, wo du jetzt bist.

Was würdet ihr für euren Traumjob opfern oder was habt ihr bereits für euren Traumjob riskiert? Oder hattet ihr vielleicht schon einen skurrilen Berufswunsch, den viele nicht für voll genommen haben? Her mit euren Geschichten! ich bin sehr gespannt!

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