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Fruchtsaft - das flüssige Obst

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Säfte sind gesunde Durstlöscher und Energiespender

Neben Mineralwasser und ungesüßtem Tee sind Säfte aus Obst und Gemüse ideal, um fit und leistungsfähig über den Tag zu kommen.

Ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt ist besonders wichtig, um die lebensnotwendigen Nährstoffe gleichmäßig im Körper zu verteilen, die Endprodukte des Stoffwechsels auszuscheiden, den Kreislauf auszugleichen und die Körpertemperatur zu regulieren. Jeder erwachsene Mensch sollte daher pro Tag mindestens eineinhalb Liter Flüssigkeit zu sich nehmen, z.B. Mineralwasser oder ungesüßten Tee, bei großen Anstrengungen sogar die doppelte Menge. Aber auch Fruchtsäfte und -nektar sind, in Maßen genossen, empfehlenswerte Durstlöscher, denn das „flüssige Obst" ist ein Energiespender par exellence, der mit seinen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen den Körper fit hält.

Das steckt drin in Fruchtsaft

Der natürliche Zuckergehalt liefert Energie, die zur körperlichen Aktivität benötigt wird, Fruchtsäure wirkt regulierend auf den gesamten Magen-Darm-Trakt und erleichtert dem Körper die Aufnahme der wertvollen Mineralstoffe. Zudem wirkt sich der hohe Kaliumgehalt vieler Fruchtsäfte positiv auf die Stoffwechselfunktionen des Körpers aus. Calcium ist zusammen mit Magnesium wichtig für den Aufbau und die Gesunderhaltung von Knochen und Zähnen. Wie wichtig das Vitamin C für unser Wohlbefinden ist, weiß heute jeder Ernährungsbewusste. Spitzenreiter unter den Vitamin C-Trägern sind Holunderbeersaft, Sanddorn- oder schwarzer Johannisbeernektar die in Supermärkten wie Rewe in Nahe ganz leicht erhältlich sind. Ein 0,2 Liter Glas Apfelsaft, Aber auch, der auf der Beliebtheitsskala der Deutschen ganz vorne liegt, deckt mit 20 mg Vitamin C bereits 25 Prozent der empfohlenen Tageszufuhr eines Erwachsenen. Fruchtsäfte sind gesund und halten fit und egal ob pur oder in Kombination mit Wasser, als erfrischende Schorle sind sie ein hervorragender Flüssigkeitsspender.

Das darf rein in Fruchtsaft

Außer Wasser und gepressten Früchten dürfen Fruchtsäfte keine Farb-, Konservierungsstoffe oder sonstigen chemischen Zusätze enthalten - eine Art Reinheitsgebot. Zudem dürfen sie ausschließlich mittels physikalischer Verfahren, wie Pressen, Zentrifugieren, Filtrieren und Pasteurisieren, hergestellt und haltbar gemacht werden. Fruchtsäfte werden zu 100 Prozent aus frischem oder tiefgefrorenem, erntereifem und zum Verzehr geeignetem Obst und Gemüse gepresst und sind daher ein purer Genuss. Damit dies auch so bleibt, sollten Fruchtsäfte nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von drei Tagen getrunken werden. Ungeöffnet lassen sie sich aber problemlos bei Zimmertemperatur lagern.

Kleine Warenkunde Fruchtsaft

Beim Einkauf kann sich der Verbraucher an klar definierten Produktgruppen orientieren, die Aufschluss über den genauen Fruchtanteil des Getränks geben:

Fruchtsaft:

Fruchtsaft besteht zu 100 Prozent aus dem Saft frischer Früchte. Das gilt auch für Fruchtsäfte, die aus Fruchtsaftkonzentrat und Wasser hergestellt werden. Diese Art der Herstellung muss jedoch auf dem Etikett vermerkt werden, obwohl der aus Fruchtsaftkonzentrat hergestellter Saft in Qualität und Geschmack dem frisch gepressten Saft gleichwertig ist. In der Regel werden die Fruchtsäfte ohne Zuckerzusatz hergestellt, ansonsten muss der Zuckerzusatz auf dem Etikett vermerkt werden.

Fruchtnektar:

Fruchtnektar wird aus Fruchtsaft oder Fruchtmark unter der Zugabe von Wasser und Zucker hergestellt. Je nach Fruchtart liegt der Mindestfruchtgehalt zwischen 25 und 50 Prozent. Der jeweilige Fruchtanteil muss in Prozentangaben auf dem Etikett kenntlich gemacht werden. Überwiegend hat Nektar jedoch einen höheren Fruchtanteil als den gesetzlich vorgeschriebenen und auf dem Etikett vermerkten Mindestanteil.

Fruchtsaftgetränk:

Bei Fruchtsaftgetränken muss der vorgeschriebene Mindestfruchtanteil bei Produkten aus Kernobst bei 30 Prozent und bei anderen Früchten oder Fruchtmischungen bei 10 Prozent liegen.

Fruchtsäfte gibt es in den verschiedensten Geschmacksrichtungen und sie bringen farbenfrohe Abwechslung in unsere Gläser. Aber auch beim Kochen kommen sie zum Einsatz, denn sie eignen sich nicht nur zum Trinken, sondern auch zum raffinierten Verfeinern von Speisen, deftigen und süßen Soßen und Desserts.

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