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Friedensgedanke statt Terrorangst

Veröffentlicht: Aktualisiert:
GERMANY ISLAM
Hannibal Hanschke / Reuters
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Ein Beispiel, dass es auch anders geht.

Es geht auch anders. In Zeiten zunehmender Terrorangst und künstlich aufgebauter Feindbilder gibt es auch noch Lichtblicke des Miteinanders statt des Gegeneinanders. Eine aktuelles Projekt will einen positiven Schritt in Zusammenhang mit der Verständigung der Kulturen und Religionen setzen und dadurch negativen Trends der Polarisierungen in unserer Gesellschaft in Europa und der ganzen Welt entgegenwirken.

Angesichts von weltweit ansteigender Gewalt und Konfliktpotential, soll im Vorfeld der EXPO 2020 im Emirat Dubai ein neues Friedensprojekt durch eine kleine Initiative aus "Good old Europe" entstehen. Dabei sollen konstruktive Akteure aus allen Ländern und Bereichen auf einem internationalen Friedensfest zusammengeführt werden, um einen Beitrag zur Völkerverständigung und zu einem nachhaltigen, globalen Friedensstiftungsprozess zu leisten.

Internationales Miteinander als Prävention gegen Terror

Zu diesem Zweck soll in Dubai ein Treffen zwischen Scheich Muhammad bin Raschid al Maktum, dem Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate und Ahmed El Mesallamy von der Weißen Friedenspartei Österreichs stattfinden.

In Zeiten in denen das Gegeneinander statt des Miteinanders im Zentrum steht ist diese spezielle kleine aber feine Initiative ein schöner Schritt in eine Zukunft ohne Feindbilder und aufgesetzte Ideologien.

Der Begriff des "Weltfriedens" scheint wegen seiner Instrumentalisierung durch manche "Charity-Projekte" und latent von einseitigen Interessen getriebenen Institutionen und Initiativen leider oft ausgelutscht. Ohne einen zynischen Unterton oder ironischen Kontext kann er oft kaum noch in den Mund genommen werden, will man nicht als naiver Utopist belächelt werden, oder selbst in den Geruch fadenscheiniger Motive kommen.

Zur Rehabilitation des "Weltfriedens" bedarf es einer neuen und unabhängigen Plattform mit größt möglicher Partizipationsmöglichkeit für alle Menschen, die konstruktiv an einer derartigen Plattform teilnehmen wollen. Niemand darf von einem derartigen Prozess ausgeschlossen werden. Die Einbeziehung neuer sozialer Medien könnte genau diesen Prozess fördern und zusätzlich Transparenz für einen souveränen Friedensstiftungsprozess liefern.

Friedensfest in Dubai geplant

Die Initiative von Ahmed El Mesallamy, der seit mehreren Jahrzenten in Österreich lebt und aktiv seinen Beitrag zu Frieden und Verständnis in der Gesellschaft leistet, will in Zusammenarbeit mit dem Sozialforschungsinstitut Humaninstitut Vienna mit dem Friedensfest eine Möglichkeit schaffen existierende Konflikte im Rahmen einer unabhängigen Plattform zu entschärfen und potentiellen neuen Konflikten vorzubeugen.

Dazu beabsichtigt die neue Initiative mit Scheich Muhammad bin Raschid al Maktum ein Friedensfest in Dubai und in der Folge in vielen Teilen der Welt, darunter auch EUROPA, den USA und Russland zu realisieren. Dadurch soll eine internationale, unabhängige Plattform geschaffen werden und negativen Tendenzen in unserer Gesellschaft entgegengewirkt werden.

Ein kleiner Schritt mit großer Wirkung

Im Sinne von Neil Armstrongs Worten kann in diesem konkreten Fall der intendierten Initiative ein kleiner Schritt für einen Menschen zu einem riesigen Sprung für die Menschheit werden.

So sollen sich die Philosophie und der Geist des Friedensprojektes auf mehrere Länder und Nationen ausbreiten und dadurch ein klares und positives Zeichen für eine gute Zukunft für alle Menschen gesetzt werden. Im Mittelpunkt dieses Friedensprojektes unter fachlicher Begleitung des Humaninstituts Vienna soll das gegenseitige Kennenlernen von verschiedenen Kulturen, Religionen und Mentalitäten stehen.

Gerade in Zeiten, wo das Wissen über Mitmenschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen unabdingbar für eine positive Zukunft ist, soll der geplante Ansatz eine praktische Lösung zur Findung von Schnittmengen zwischen verschiedenen Kulturen darstellen, damit Feindbilder und Terror, egal von welcher Seite, irgendwann der Vergangenheit angehören.

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