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Liebe Münchner: Ich wußte, dass Ihr das packt!

03/09/2015 18:34 CEST | Aktualisiert 03/09/2016 11:12 CEST
dpa

Thema Nummer Eins seit Wochen ist nach wie vor die Flüchtlingspolitik. Nachdem angekündigt wurde, dass in München 3.000 neue Flüchtlinge ankommen würden, war der Aufschrei wieder mal groß. Als ob das Problem erst seit ein paar Tagen bestehen würde.

Natürlich ist es eine Mammutaufgabe und wir alle wissen, dass es nicht leicht ist, solch eine Masse an Menschen zu bewältigen. Aber wenn nicht wir, wer dann? Hierzu hat Gilbert Martini gestern auf seiner Facebook-Seite alle Münchner zum Nachdenken gebracht; und da gehen sowohl jedem Politiker als auch den Flüchtlingsgegnern die Argumente aus:

"Wer in gewissen Zeiten des Jahres in 16 Tagen 6,3 Millionen Menschen in seiner Stadt empfangen kann, was circa 400.000 Menschen am Tag entspricht, dabei diese "Fremden" aus Ländern wie Ägypten, Argentinien, Australien, Chile, Estland, Georgien, Hongkong, Indien, Island, Jordanien, Kasachstan, Libanon, Oman, Mosambik, Russland, Sambia, Singapur, Südafrika, Südkorea, Turk- und Caicoinseln, Uruguay und Zypern mit 7,4 Millionen Litern Bier zuschüttet, dabei noch 510.000 Gummigeier, 240.000 Schweinsbratwürste und 59.000 Schweinshaxen hinterherschiebt, der sollte sich SCHÄMEN an einem Tag wie HEUTE, an dem 3000 Flüchtlinge aus Kriegsgebieten dieser Welt am Hauptbahnhof München ankommen, von einer NOTSITUATION zu sprechen."

Ich glaube das bedarf keinem Kommentar.

Was haben die Münchner getan? Sie haben bewiesen, dass Sie helfen können und haben so viele Hilfsgüter zum Münchner HBF gebracht, dass die Polizei darum gebeten hat, dies einzustellen, da so eine große Menge gar nicht gebraucht wird. Was lernen wir daraus? Rumheulen bringt nichts. Zusammen sind wir stark und packen das mit Links!

Daniel Brunner ist Blogger bei POP ROCKY

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