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Wer beim Waschen Geld sparen will, muss umdenken

07/02/2016 10:36 CET | Aktualisiert 07/02/2017 11:12 CET
ullstein bild via Getty Images

Das Waschen von Wäsche benötigt neben dem Wasser vorallem Energie. Die Energiewende, welche vom Bund eingeleitet wurde, spricht sich für sinkenden Verbrauch aus. Nicht immer ist dies mit dem aktuellen Stand der Technik möglich. So können Waschmaschinenhersteller nicht gegen die physikalischen Gesetze ankommen, sondern müssen weiterhin mit diesen Umgehen.

Moderne Waschmaschinen zeigen sich daher nicht in dem Maße energieeffizient, wie es oft den Anschein hat. Effizient heißt nämlich, dass mit dem selben Stromverbrauch mehr geschafft wird; Der Vorsprung in Folgekosten durch neue Technik ist jedoch für den Verbraucher kaum reizvoll, da sich die geringeren Folgekosten nicht sofort im Geldbeutel zeigen. Der Kaufpreis einer neuen Maschine rentiert sich erst nach Jahren des Gebrauchs.

Richtige Handhabung spart Geld

Im neuen Waschmaschinen Test von WaschLos.de wird aufgezeigt, dass moderne Waschmaschinen sich nur dann rentieren, wenn die neuen Möglichkeiten der Waschmaschinen genutzt werden. Erst mit der richtigen Handhabung lässt sich Geld in höherem Maße sparen.

Das heißt für den Verbraucher, dass ein Umdenken stattfinden will, welches nicht nur der Umwelt, sondern auch seinem Geldbeutel zugute käme. Die Optionen, die sich mit neuen Waschmaschinen anbieten sind an den Sinnerschen Kreis gebunden, der eine in sich geschlossene Logik erklärt.

Beim Waschen von Wäsche sind diverse Parameter notwendig, um den Status der Reinheit zu bewerkstelligen. Die Hersteller suchen in diesem geschlossenen Kreis nach der bestmöglichen Gewichtung der einzelnen Parameter, um die Energiekosten gering zu halten und im selben Atemzug die Wäsche rein zu waschen.

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Neu verfügbare Waschmaschinen drehen hier vorrangig an zwei Schrauben. Zunächst wird dem größten Stromfresser einer Maschine ein Riegel vorgeschoben. Mit dem herabsenken der Temperatur wird die Heizung der Waschmaschine nur wenig genutz.

Das Heizelement einer Waschmaschine macht rund 65% des gesamten Stromverbrauchs aus. Die Mechanik, namentlich das Drehen der Trommel, sowie das Abpumpen, sind mit nur 15% beteiligt. Der Rest verliert sich als Abwärme.

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Die niedrigere Temperatur lässt im Sinnerschen Kreis jedoch eine Lücke auf, die gefüllt werden will. Die Hersteller setzen diesem Umstand einem längeren Waschgang entgegen.

Durch die höhere Laufzeit wird die von der europäischen Komission festgelegte Waschwirkung ebenso erreicht, wie mit einer kürzeren Laufzeit und höheren Temperaturen. Allerdings spart eine Waschmaschine auf diese Weise bis zu 50% Stromkosten gegenüber dem Standardwaschprogramm ein.

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