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Christoph Marx
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Der Münchner Christoph Marx studierte Geschichte, Politik und Literatur in Freiburg und Berlin und lebt als Publizist, Lektor und Redakteur in Berlin. Seine neueste Publikation beschäftigt sich mit dem politischen Journalismus in Berlin und ist unter dem Titel Politische Presse im Nachkriegsberlin 1945-1953 Erik Reger und Rudolf Herrnstadt erhältlich

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Beiträge von Christoph Marx

Der Tag, an dem Lady Diana starb

(1) Kommentare | Veröffentlicht 31. August 2017 | (14:15)



Als Prinzessin Diana am 31. August 1997 verunglückte, war ich in England. Plötzlich begegnete mir ein Land, das nichts mehr mit Tony Blairs „Cool Britannia" zu tun hatte. Eine Trauerhysterie, die auch strikte Monarchiegegner erfasste. Eine Erinnerung.

Vor 20 Jahren habe ich mehrere Wochen an der englischen Universität...

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Nolans Dunkirk oder Die Kunst zu überleben

(0) Kommentare | Veröffentlicht 29. Juli 2017 | (00:47)

Auch in seinem neuesten Kino-Epos um den britischen Weltkriegsmythos Dünkirchen zeigt sich Christopher Nolan als Pep Guardiola des zeitgenössischen Hollywood-Kinos. Wieder gelingt ihm die Versöhnung von Massenkino und Kunst. Die Kunst besteht hierbei vor allem darin, einen gleichermaßen naturalistischen wie intimen Blick auf den Krieg zu liefern, ohne sich in...

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Roger Moore: Der Bond, den ich liebte

(2) Kommentare | Veröffentlicht 24. Mai 2017 | (01:14)

Roger Moore prägte eine ganze Generation von Bond-Fans. Eine Liebeserklärung an den Helden meiner Kindheit, der am 23. Mai 2017 im Alter von 89 Jahren starb.

Nach dem endgültigem Abgang von Sean Connery 1971 glaubten nicht wenige Auguren, dass Bond tot sei. Zu sehr hatte der virile Schotte die Rolle...

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305. Geburtstag Friedrich der Große: Der große Widersprüchliche Preußens

(1) Kommentare | Veröffentlicht 23. Januar 2017 | (20:27)

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Friedrich II, wikimedia
Am 24. Januar feiert er seinen 305. Geburtstag: Der legendäre Preußen-König Friedrich II. Zynischer Machtpolitiker, feinsinniger Schöngeist, Aufklärer, Volksheld Ein wandelnder Widerspruch, der Deutschlands Landkarte veränderte: Ein Kurzporträt.

Täglich bekomme ich Schläge, ich werde behandelt wie ein Sklave und habe nicht die...

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100 Jahre Oktoberrevolution: Anfang und Ende der Sowjetunion

(0) Kommentare | Veröffentlicht 4. Januar 2017 | (14:36)

2017-01-04-1483539635-8258574-K1024_DickSijtsmalenin.JPGDick Sijtsma,flickr.com.
Als vor 25 Jahren die rote Fahne über dem Kreml eingezogen wurde, verschwand über Nacht ein Land, das wenige Jahre zuvor Weltmacht war: die Sowjetunion. Ein Schnelldurchgang durch die Geschichte eines Landes, das wie kein anderes die Menschheit polarisierte und spaltete.

Als...

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Wie Hegel in der Liebe die Dialektik entdeckte

(0) Kommentare | Veröffentlicht 14. November 2016 | (07:47)

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Hegel-Porträt, wikimedia

Vor 185 Jahren starb mit Hegel einer der wirkungsmächtigsten Philosophen der Neuzeit. Wegweisend seine dialektische Methode, die Überwindung der Gegensätze. Die er auf einem Gebiet fand, das man am wenigsten mit dem strengen Denker identifiziert. Ein Kurzporträt.

Seine Philosophie war nicht...

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US-Präsident: Der erste Donald Trump hieß Andrew Jackson

(0) Kommentare | Veröffentlicht 11. November 2016 | (19:59)

2016-11-11-1478893111-6876862-K1024_Andrew_Jacksonusa.JPG
Trump nur ein Betriebsunfall? Im Gegenteil: Populismus und Anti-Etablishment-Polemik standen am Anfang der amerikanischen Parteiendemokratie. Das zeigt die Geschichte des siebten US-Präsidenten Andrew Jackson - des Neubegründers der Demokratischen Partei in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

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Politischer Journalismus im Nachkriegsberlin: Erik Reger und Rudolf Herrnstadt

(0) Kommentare | Veröffentlicht 17. Oktober 2016 | (15:25)

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Kalter Krieg der journalistischen Köpfe im interalliierten Machtkampf im Berlin der Nachkriegszeit. Eine Leseprobe aus dem neuen Buch "Politische Presse im Nachkriegsberlin 1945-1953".


Der Kalte Krieg im Nachkriegsberlin war eine Hochzeit des politischen Journalismus. Unter alliierter Kontrolle entstanden...

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So sah das zerstörte Berlin 1945 in Farbe aus

(0) Kommentare | Veröffentlicht 15. Oktober 2016 | (17:08)

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Berlin im Mai 1945. Kein Strom, kein Gas, keine Elektrizität: Am Ende des Zweiten Weltkriegs im Mai 1945 war Berlin eine Trümmerwüste. Ein Dokumentarfilm  illustriert den Geist der Befreiung und zeigt das zerstörte Berlin in Farbe. Beeindruckend und authentisch.


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Mit der S-Bahn durch West- und Ost-Berlin 1990

(0) Kommentare | Veröffentlicht 1. September 2016 | (12:55)

2016-09-01-1472727119-3778979-K1024_sbahnberlin.JPGScreenshot
Vorbei an Interhotel und Intershop, von Berlin-Friedrichstraße bis Zoologischer Garten: Ein Original-Video von Mai 1990 zeigt S-Bahn-Fahrten durch Berlin, als West-Berlin noch West-Berlin, Ost-Berlin noch die "Hauptstadt der DDR", aber doch schon alles anders war. Ein faszinierender Blick zurück auf eine Zeit zwischen Altem...

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10 Jahre Casino Royale - der Film, der James Bond 007 wieder relevant machte

(0) Kommentare | Veröffentlicht 24. August 2016 | (23:19)

2016-08-24-1472072698-900899-Casino_Royale_2__UK_cinema_poster.jpgCasino Royale, UK-Filmplakat, wikimedia

Kein Q, keine Moneypenny, keine Gadgets, dafür ein blonder bulliger Bond, der schwitzend und keuchend um sein Leben kämpfte: Als Casino Royale vor zehn Jahren ins Kino kam, waren alle irritiert. Erinnerungen an einen Bondfilm, der die Figur ins 21. Jahrhundert katapultierte...

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Der dramatische Untergang der "Titanic" in Echtzeit

(0) Kommentare | Veröffentlicht 11. August 2016 | (10:56)

2016-08-11-1470905683-5185016-K1024_Titanic_wreck_bowJuni2004gemeinfrei.JPGDer Bug der zerstörten Titanic, Juni 2004, gemeinfrei

Der dramatische Untergang der "Titanic"im April 1912 bewegt Wissenschaft und Medien noch heute. Eine faszinierende Videoanimation dokumentiert minutiös, was nach der Kollision mit dem Eisberg geschah und wie Crew und Material gegen das Unabwendbare kämpften. Nach...

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Der gescheiterte Putsch: Wie Graf von Stauffenberg vor 73 Jahren fast Hitler getötet hätte

(0) Kommentare | Veröffentlicht 19. Juli 2016 | (12:07)

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Claus Schenk von Stauffenberg, gemeinfrei

Der hochdekorierte Wehrmacht-Offizier ist der bekannteste Widerstandskämpfer gegen Hitler. Das Mitglied einer weit verzweigten Verschwörergruppe brachte 1944 die Bombe in Hitlers Hauptquartier zur Explosion, die den Diktator fast getötet. Doch der Versuch, das Regime zu stürzen, scheiterte. Kurzporträt eines Widersprüchlichen.

Montelang...

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Wie schön Ost-Berlin noch in den 1980er-Jahren aussah

(0) Kommentare | Veröffentlicht 6. Juli 2016 | (21:52)

2016-07-06-1467792097-6801758-K1024_ostberlin1980.JPGOst-Berlin- die selbsternannte Stadt des Friedens/ Chronos media
Moderne Großstadtpassagen, belebte Einkaufsstraßen: Ein Sommervideo aus den 1980er-Jahren zeigt, wie scheinbar aufgeräumt und mondän es damals in Ost-Berlin zuging. Der schöne Schein der DDR, von dem sich auch viele im Westen lange täuschen ließen.

Ein strahlender Sommertag in Ost-Berlin. Die Hauptstadt der DDR zeigt sich von ihrer Schokoladenseite.

Es gab zwar nur wenig Grünfläche in den touristischen Zentren und Vierteln rund um den Boulevard Unter den Linden, um das historische Viertel jenseits der Nikolaikirche und rund um den betonsozialisierten Alexanderplatz mit seinem "sozialistischen Bauwunder", dem Fernsehturm. Dafür ist eine entspannte Geschäftigkeit und eine großzügige Weitläufigkeit zu spüren, die man wohl am wenigsten mit der realsozialistischen „kommoden (Spießer)diktatur" (Günter Grass) in Verbindung bringt.

Etwa die Trabi-Kolonnen vor dem prunkvollen Friedrichsstadtpalast, vorbei am legendären Admiralspalast dort, wo 1946 inmitten von Trümmern die Zwangsvereinigung zwischen der SPD und KPD zur SED vollzogen wurde; oder eben auch der fast menschenleere Gendarmenmarkt, wodurch die majestätische Größe dieses wohl schönsten Bauensembles im historischen Berlin erst so richtig wirken kann.

Nicht zu vergessen der größte Anziehungspunkt für Gäste aus der Fremde: die Wachablösung vor der „Neuen Wache", dem historischen Schinkel-Bau aus dem frühen 19. Jahrhundert, der nach 1918 zu einer Gedächtnisstätte für die Gefallenen des 1. Weltkriegs umgebaut und in der DDR zum „Mahnmal für die Opfer des Faschismus und Militarismus" erklärt wurde.






Ausgerechnet vor diesem vermeintlichen Symbol des Antimilitarismus wurde der preußische Stechschritt in Perfektion exerziert - vor einem entzückten Publikum. Nicht die einzigen Widersprüche, an denen die „Stadt des Friedens" schließlich zerbrechen musste

Denn, wie wir alle wissen, war der schöne Schein hohl. Abseits der Touristenpfade, in Prenzelberg, in Friedrichshain oder Lichtenberg, sah es schon völlig anders aus, von den abgelegenen Dörfern und Kleinstädten in den preußischen Provinzen ganz zu schweigen.

Die Bausubstanz verfiel, der Lebensstandard verharrte auf niedrigem Niveau. Es dauerte nur noch wenige Jahre, bis sich auch Ost-Berlin als potemkinsches Dorf erwies, und ein Staat binnen Wochenfrist sang- und klanglos in sich zusammenbrach.

Ihr habt auch ein spannendes Thema? Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter blog@huffingtonpost.de.

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Brompton Championship - Das verrückteste Faltradrennen der Welt

(2) Kommentare | Veröffentlicht 28. Juni 2016 | (22:38)

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Was das türkische Bad so besonders macht

(0) Kommentare | Veröffentlicht 10. Juni 2016 | (22:02)

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Der letzte deutsche Kommunist: Vor 22 Jahren starb Erich Honecker

(0) Kommentare | Veröffentlicht 27. Mai 2016 | (23:13)

Am 29. April 1994 verstarb Honecker verbittert im chilenischen Exil: Binnen Wochenfrist war der DDR-Chef im Herbst 1989 vom Staatsmann zum Hochverräter und Verbrecher abgestürzt. Die Partei hatte nicht mehr recht. Das abrupte Ende einer kommunistischen Musterkarriere.

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68 Jahre Israel - Eine kurze Geschichte in 1800 Zeichen

(0) Kommentare | Veröffentlicht 14. Mai 2016 | (21:06)

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Am 14. Mai vor 68 Jahren ging mit der Gründung Israels der Traum der Zionisten in Erfüllung. Bis heute befindet sich der einzige demokratische Staat der Region mehr oder weniger offen im Kriegszustand mit fast allen seinen Nachbarn. Das Wesentliche,...

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Wie man sich 1972 das Leben im 21. Jahrhundert vorstellte

(0) Kommentare | Veröffentlicht 5. Mai 2016 | (16:29)

2016-05-02-1462183177-6607217-K1024_richtungzukunft.JPG
Screenshot "Richtung 2000" (1972)
Vollautomatisierter Alltag und technische Wunderdinge: Ein origineller Film aus dem Jahr 1972 dokumentiert, wie skurril man sich damals die Welt im 21. Jahrhundert vorstellte. Ein faszinierender Blick von gestern, der uns Heutigen den Spiegel vorhält.

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Wie Jochen Distelmeyer mit Blumfeld die deutsche Popmusik revolutionierte

(0) Kommentare | Veröffentlicht 19. April 2016 | (22:39)

2016-04-15-1460745327-9784218-K1024_ChristianKadlubaflickrcom.JPGJochen Distelmeyer, Christian Kadluba, cc-Lizenz

Wer heute Jochen Distelmeyer zum ersten Mal hört, kann sich kaum vorstellen, wie er Anfang der 1990er-Jahre mit seiner Band Blumfeld den Deutschrock revolutionierte. „Ich-Maschine" und „L'Etat et moi" brachten der deutschen Popmusik das Denken neu bei....

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