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An den asozialen Vordermann, der mir mit seinem Verhalten den Flug versaut hat

23/11/2017 13:47 CET | Aktualisiert 24/11/2017 11:13 CET

Für mich beginnt ein Urlaub schon, wenn ich das Flugzeug betrete, das mich an den Urlaubsort bringen soll. Spätestens dann wird mir klar, dass ich die nächsten Tage oder Wochen nicht daheim sein werde und stattdessen ein fremdes Land und neue Kulturen kennen lernen werde. Und ich freue mich auf all das.

Doch egal wie groß meine Vorfreude ist - der Flug vermiest mir jedes Mal die gute Laune. Schuld daran ist nur eine einzige Person: die Person, die vor mir sitzt.

Es macht mich wahnsinnig, wenn mein Vordermann seine Rückenlehne ohne jegliche Ankündigung nach hinten fährt und somit meinen Sitzbereich verkleinert.

Schließlich muss auch ich mich mit dem begrenzten Platz arrangieren, mit wenig Beinfreiheit mehrere Stunden im Flugzeug zurecht kommen und eine halbwegs gemütliche Sitzposition für mich finden.

Meine Meinung teilen viele Leute: Laut einer Umfrage des Reiseportals "Tripadvisor" regen sich 19 Prozent darüber auf, wenn ihr Vordermann die Rückenlehne verstellt. Das entspricht jedem fünften Fluggast.

Ich bin dieses Jahr nach Israel geflogen. Ich war glücklich, endlich im Flugzeug zu sitzen. Ich bekam mein Essen serviert und freute mich, nebenher einen Film zu schauen.

Doch nichts da. In der Reihe vor mir saß eine Mutter mit zwei Kindern, die ihre Rückenlehne plötzlich nach hinten stellte. Ich weiß, dass das Verstellen der Lehne Wunder bewirken kann. Und einem plötzlich viel mehr Beinfreiheit bietet. Doch das kleine Wunder jener Mutter hat mir meinen Flug versaut.

Mehr als einen versteinerten Blick gab es aber nicht, als ich sie darauf ansprach. Warum mich so ein Verhalten wahnsinnig macht, erkläre ich im Video oben.

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