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Warum die SPD verliert.

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Natürlich fragten sich am Wahlabend die Verlierer, warum Sie verloren haben und stellten doch wieder einmal gleichzeitig fest, dass sie eigentlich alles richtig gemacht hätten.
Die Generalsekretärin der SPDversprach jedenfalls eine gründliche und lange Analyse.

Wenn über 300.000 frühere Wähler der SPD zur CDU wechselten, wie die öffentlich rechtliche Medienanstalt veröffentlichte, liegt es doch auf der Hand , was der Grund der Niederlage ist, nämlich ein Vertrauensverlust in die Politik der SPD, die an verschiedenen Stellen und von den prominenten Vertretern dargeboten werden. Dieses öffentlich wahrnehmbare Bild ist schon ziemlich eindeutig und vermittelt wenig Vertrauen. Wenn die SPD von Sicherheit spricht und deshalb die Stellen der Polizei erhöhen will, übrigens genau so wie die CDU, ist das nicht sehr glaubhaft, wenn gleichzeitig der Herr Steinmeier als Bundespräsident einen Kranz am Grab des internationalen Terroristenführers Arafat niederlegt und damit die Außenpolitik des SPD geführten Außenamtes fortführt, mit denen zu sprechen und diejenigen zu hofieren, die Unfrieden und Terror über die Welt bis nach Deutschland betreiben. Der Widerspruch zwischen dem Umgang mit den islamischen Verbänden, dem eklatanten falschen Auftreten gegenüber islamistischen Gewaltverbrechern (wie Amri vor seiner Tat) , der Verweigerung von Schleierfahndung und Videoüberwachung und so vieles mehr gegenüber den Sicherheitsinteressen der gesamten Bevölkerung ist nicht überwunden.

Die SPD vermittelt ein breit gefächertes Verständnis für so viele innergesellschaftliche Gruppen, die sich offensichtlich einer Integration verweigern. Noch immer distanziert sich die SPD nicht von DITIB, oder von anderen Islamverbänden wie dem in Hamburg ansässigen schiitischen IZH ( Islamischer Verband Hamburg ) , einer Außenstelle der islamischen Republik Iran. Diese ideologische Kommunikations- und Spionagezentrale des Regimes in Teheran rühmt sich damit , bei seinen Empfängen zum iranischen Neujahr Staatsministerin Özoguz (SPD) in Hamburg und Minister Gabriel in Berlin empfangen zu haben.
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Die Bürger registrierten auch , was das SPD geführten Innenministerien in Nordrhein-Westfalen unter Minister Jäger an Sicherheitsstrategie vermittelt hat . Alles zusammen ergibt ein Bild , dass Vertrauen abbaut.

Fazit ist die Erkenntnis, dass die SPD falsch liegt, wenn sie meint, die Bürger würden sie nicht verstehen. Die Bürger sehen doch ganz klar, was die SPD mit ihren Koalitionspartnern GRÜNE und LINKE anstellt und deutlich vermittelt, nämlich gezielte Kooperation mit Menschen und Gruppen , die zur Unsicherheit der Lage beitragen. Das dies nicht auch noch honoriert wird, ist sicher. In Berlin hat sich die SPD mit Rot und Grün verbündet , um eine offene Gesellschaft zu schaffen und beweist damit gerade selbst , dass es nicht funktioniert und gefährlich ist. Der Bürger hat schon längst begriffen, dass dieses Modell der uneingeschränkten Toleranz nicht tragfähig ist und nicht unseren inneren Frieden gewährleistet. Wir brauchen Einwanderung und eine Integration, die sich an den Werten der freiheitlichen Demokratie orientiert und Leistung fordert. Nicht der Staat muss unwillige Neubürger integrieren , sondern die Pflicht liegt beim einzelnen Menschen, sich in das Gemeinwesen einzubringen. Dies ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe , die mit Kontrolle und Sicherheit einhergehen muss. Das funktioniert aber nur, wenn sich Parteien als Diener des Staates und nicht als Organisation der eigenen Interessen sehen.
Und wie sagte so schön die Generalsekretärin Barley im ZDF Journal: "Die SPD macht Politik nur für sich und ihre Ziele".