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Angeblicher Muslimvertreter Mazyek übertreibt mal wieder: "Unsere Moscheen sind nicht mehr sicher".

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Der Schlechtredner und angebliche Muslimvertreter Mazyek behauptet:
"Unsere Moscheen sind nicht mehr sicher"

Die Sicherheitslage für Muslime in Deutschland habe sich verschlechtert, resümiert Aiman Mazyek. Doch mehr Polizeischutz soll es nicht geben. Das verstärke das "Gefühl, Religion zweiter Klasse zu sein".

Die Zahlen sprechen eine andere Sprache.Herr Mazyek übertreibt mal wieder. Aber warum macht er Muslime zu angeblichen Opfern?

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime und derzeitige Sprecher des Koordinierungsrates der Muslime, die noch nicht einmal 20% der Muslime in Deutschland vertreten und dem das Vetorecht der türkischen Religionsbehörde über den deutschen Ableger DITIB im Nacken sitzt , mahnt wieder mal die deutsche Politik die Muslime zu schützen , bzw. noch mehr Geld herauszurücken, um die Imame besser ausbilden zu können.

Mazyek schwadroniert mal wieder und malt ein bedrohliches Bild, was Muslime in Deutschland angeht. Dabei ist die Lage eher für andere Religionen gefährlich. Entsprechend dem Bericht der OSZE aus dem November 2016 haben die deutschen Behörden im Jahr 2015 414 Straftaten gemeldet, die sich gegen Christen und Mitglieder anderer Religionsgemeinschaften richteten. In 18 Fällen handelte es sich um Gewalt gegen Menschen. Aus den Angaben geht nicht gesondert hervor, wie hoch die Zahl der Übergriffe auf Christen waren. Die OSZE beruft sich auch auf Angaben des Vatikans. Demzufolge wurden in Deutschland vier Friedhöfe und 19 Kirchen geschändet - darunter zehn katholische, drei evangelische und eine orthodoxe. In 16 weiteren Fällen seien Kirche bzw. christliche Einrichtungen bestohlen oder mit Graffiti-Sprüchen beschmiert worden. Hinzu kommen die Zerstörung einer Ikone und Vandalismus in mehreren Fällen.

Die Zahl der Übergriffe auf Juden und ihre Einrichtungen lag hingegen laut den deutschen Behörden im Jahr 2016 bei 1374. Die Zahlen steigen und offenbaren sich als antisemitische Übergriffe aus dem arabischen Milieu der schon ansässigen und neu hinzugekommenen Flüchtlinge. Der zweite Antisemitismusbericht der Bundesregierung berichtet auch von einer alarmierenden Zunahme von aggressiven Übergriffen gegen Juden in Deutschland.

Damit beschäftigt sich Herr Mazyek jedoch nicht, sondern beklagt schon mal vorsorglich die Übergriffe , bzw Beleidigungen von Muslimen . Dabei übertreibt er wieder einmal und nutzt die Gelegenheit, weitere Gelder für seine Organisation einzufordern. Der von Mazyek verbreitete Populismus über eine in Deutschland um sich greifende Islamfeindlichkeit ist leider der unnötigen und falschen Hofierung und Überbewertung des Herrn Mazyek zu verdanken. Leider waren die Bundesregierung, sogar der Bundespräsident Gauck diesem selbsternannten Politischen Vertreter des Islam in Deutschland aufgesessen. Immer wieder suchte er die große Bühne , ohne für die Integration der MUSLIME auch nur etwas zuträgliches folgen zu lassen. Vielmehr vertritt Herr Mazyek immer wieder die Interessen des türkischen Präsidenten Erdogan bis hin zu den Positionen der Muslimbrüder oder Grauen Wölfen. Es ist schon haarsträubend, was dem Herrn Mazyek alles so an populistischen Forderungen einfällt, um die Muslime in Deutschland zu Opfern zu machen. Tatsächlich ist die deutsche Mehrheitsgesellschaft nicht Islamfeindlichkeit, sondern übertrieben tolerant gegenüber denen, die ganz bewusst einen politischen Islam propagieren, anstatt sich um eine rechtliche und verfassungstreue Ausrichtung als Religionsgemeinschaft oder als Körperschaft öffentlichen Rechtes zu bemühen.

Das dies möglich ist und der Integration dient, haben die Aleviten bewiesen, deren Dachverband " Alevitische Gemeinde Deutschland" mit viel Augenmaß die Interessen der Aleviten in Deutschland vertritt, auch um sich vor der massiven Einflussnahme der islamischen Verbände zu schützen.