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Anleitung: Unglücklich sein erkennen

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Wenn du nicht glücklich bist, dann bist du unglücklich. Doch warum solltest du dies bewusst erkennen (wollen)? Reicht es nicht, dass du dich elend fühlst?
Es tut dir gut, das unglückliche Gefühl wahrzunehmen. Wenn wir ehrlich sind, kann das wie ein Schlag in die Magengegend sein. Bevor du jedoch etwas veränderst, musst du wissen, was dich stört!

Dann erst kannst du wieder glücklicher werden. Das geht jedoch nicht, wenn du den Grund bzw. den Anlass deines Fühlens nicht kennst. Woher sonst solltest du wissen, wo du ansetzen sollst. Wenn du gelernt hast, bewusst damit umzugehen, kannst du sie nutzen, statt sie zu bekämpfen.
Findest du dich in den folgenden Punkten wider?

1. Du hast dich getrennt

Nach einer Trennung fühlst du dich oftmals schlecht. Es sei denn, dein 'ehemaliger' Partner hat dich heruntergezogen. Dann wäre dies ein Freumoment.
Auf einmal bist du wieder allein, nachdem ihr solange als Paar zusammen wart. Du hast Mühe, dein wahres Ich zu sehen. Wer bist du wirklich - unabhängig von den Meinungen anderer?

2. Bist du in deiner Ehe unglücklich?

Ist der einstige Zauber zu Beginn der Partnerschaft verflogen? Du fühlst dich nicht mehr wohl und es kommt nur noch zu Streitigkeiten mit deinem Partner?
Ständig fragst du dich: Soll ich mich trennen oder soll ich um die Beziehung kämpfen?

3. Wenn Leute lachen, könnte ich mich übergeben

Dir gehen glückliche Menschen auf den Senkel. Je wohler sich die anderen fühlen, desto mieser fühlst du dich. Meldet sich deshalb dein schlechtes Gewissen? Du solltest... doch es will dir einfach nicht gelingen. Als wärst du in deinem Kummer gefangen.

4. Lebst du in der Vergangenheit....

und in der Zukunft? Du zweifelst über das, was kommen könnte und grämst dich für das, was war. In beiden Fällen ruinierst du deine jetzige Realität und es tut dir weh. Als hättest du jeden Tag die Möglichkeit auf eine neue Reise und packst dennoch deine 'alten' Probleme als Erstes mit ein!

5. Unglücklich verliebt sein

Normalerweise macht Liebe glücklich, aber dich macht sie traurig. Es bricht dir fast dein Herz - typisch Liebeskummer eben. Du traust dich nicht, es der anderen Person zu sagen. Du hast Angst, dass er oder sie dich ablehnen könnte. Also schmachtest du weiterhin aus sicherer Distanz.

6. Du erträgst dein Spiegelbild nicht

Wenn dein Leben perfekt ist, dann genießt du es, vor dem Spiegel zu stehen. Es läuft alles, wie du es geplant hast und während du dich ansiehst, kannst du nicht anders als stolz auf dich zu sein.

Doch wenn das nicht der Fall ist, dann leidest du unter deinem Misserfolg. Du schämst dich, weil deine Träume immer noch 'nur Träume' sind. Jedes Mal, wenn du in den Spiegel schaust, wird es dir erneut bewusst. Ober aber, weil du unzufrieden bist und dich dafür schämst. Wie du dich selbst wahrnimmst, hängt davon ab, wie es dir geht.

7. Du brauchst das Unglück

Du kannst davon profitieren, manchmal unglücklich zu sein. Verberge diese Emotionen nicht! Lasse sie hinaus. Befreie dich von ihnen, in dem du sie auslebst. Dann bist du auch offen für eine Ermutigung von außen, denn du bist bereit, diese auch zu empfangen.

Negative Gedanken sind wie Signale, die dir sagen: Vorsicht! Du bist auf einer negativen Schwingung - ändere jetzt, woran du denkst. Behältst du jedoch solche Gedanken bei, können sie zum Unglücklichsein führen.

Dein Christian Walter Hinze

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