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Schenken zu Weihnachten: Über den Sinn entscheiden wir selbst

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CHRISTMAS
Rebecca Nelson via Getty Images
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Weihnachten naht und unweigerlich beschäftigen wir uns mit dem Thema Schenken. Die einen machen sich gerne Gedanken darüber, was in diesem Jahr auf dem Gabentisch ihrer Freunde und Verwandten liegen soll, die anderen fragen sich angesichts von Stress und Hektik in den Einkaufspassagen, was für einen Sinn die Gaben zum Fest eigentlich noch haben. Wieder andere verzichten ganz darauf, weil sie den Konsumrausch zum Jahresende ablehnen.

Dabei ist das Schenken zu Weihnachten an sich ein guter und sinnvoller Brauch. Schenken ist Kommunikation - wir zeigen dem anderen, dass wir an ihn gedacht haben, dass er uns wichtig ist. Mit einem Geschenk drücken wir stets auch eine Beziehung zum anderen aus: Freundschaft, Anerkennung, Wertschätzung. In unserem bewegten Alltag geht diese Art der Kommunikation viel zu oft verloren.

Ich sehe im Schenken sogar noch mehr Potenzial als den Ausdruck von Freundschaft oder Wertschätzung. Und andere offenbar auch: Zu Weihnachten suchen immer mehr Menschen nach einem sinnvollen und passenden Präsent, das nicht nur den Beschenkten beglückt, sondern gleichzeitig auch anderen hilft ─ wie etwa ein Los der Deutschen Fernsehlotterie. Dieses und weitere sinnvolle Geschenke stellen wir auf unserer Plattform „Du bist ein Gewinn" vor, um Anregungen zu geben.

Mit der Entscheidung für ein derartiges Geschenk übermittelt der Schenkende dem Empfänger neben Freundschaft, Zuneigung oder Anerkennung zugleich eine weitere Botschaft: „Ich weiß, dass Solidarität mit Bedürftigen dir wichtig ist." Darüber hinaus sagt der Schenkende etwas über sich selbst aus: „Ich habe mich für dieses Geschenk entschieden, weil Solidarität mit bedürftigen Menschen auch für mich von großer Bedeutung ist."

So wächst der Brauch des Schenkens über den Austausch von Präsenten weit hinaus und wird zu einem allgemeinen Bekenntnis zum solidarischen Miteinander. Die Geschenke sind mehr als eine Gabe - sie sind Symbol einer Übereinkunft, dass Solidarität für uns ein wichtiger Wert ist. Wir sollten keinen Anlass versäumen, uns dessen zu vergewissern.

Wer übrigens glaubt, dass die, die er üblicherweise beschenkt, sowieso schon alles haben, kann in diesem Jahr ja einfach einmal an die Menschen denken, denen es nicht so geht. Im Herz As zum Beispiel, einer Unterkunft für wohnungslose Männer und Frauen in Hamburg, die wir mit den Einnahmen der Deutschen Fernsehlotterie unterstützen konnten, gab uns der Leiter Andreas Bischke einen guten Tipp: „Wir freuen uns sehr, wenn Unternehmen oder Privatmenschen unseren Besuchern Kulturgeschenke machen, wie neulich eine Frau: Sie kam vorbei und brachte Karten für das Maritime Museum. Sie ist dann auch mit zwei unserer Besucher hingegangen, das ist eine ganz schöne Idee."

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