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Volker Tabaczek: Diamanten als Altesvorsorge

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DIAMOND
miljko via Getty Images
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Volker Tabaczek, ehemalige Radsportlegende aus Th├╝ringen und nun bereits seit vielen Jahrzehnten erfolgreicher Investmentberater in den USA und Trustee des On the Rockz Diamond Trust aus Las Vegas/NV erkl├Ąrt, warum Diamanten als Kapitalanlage in Deutschland k├╝nftig eine gr├Â├čere Rolle spielen werden.

Diamanten sind bei Industrie und als Wertanlage begehrt

Diamanten sind ein besonderer Stoff. Der nat├╝rliche Kohlenstoff ist die h├Ąrteste Substanz, die auf der H├Ąrteskala von Mohs existiert. Nur Diamanten sind in der Lage, andere Diamanten zu bearbeiten. Das macht die Edelsteine f├╝r die technische Nutzung zum Schleifen oder Schneiden interessant.

Schmucksteine gelten als klar, unbezwingbar und ewig

Gleichzeitig besitzen Diamanten auch einen ├Ąsthetischen Wert: sie bilden meist oktaederf├Ârmige Kristalle, auch Tetraeder, Dodekaeder oder W├╝rfel sind m├Âglich. An ihren Fl├Ąchen bricht das Licht. Je nachdem, ob Diamanten farblos oder durch Verunreinigungen eingef├Ąrbt sind, entstehen so faszinierende Lichteffekte, die durch den Schliff eines Diamanten perfektioniert werden k├Ânnen.

Diamantenbedarf ├╝bersteigt die Produktion

Diamanten sind selten und durch die industrielle Nutzung sind sie eine endliche nat├╝rliche Ressource. 2015 wurden weltweit etwa 127 Mio. Carat/ct Rohdiamanten gef├Ârdert (etwa 25,4 t), 2005 waren es noch 177 Mio. ct.

2017-08-08-1502190210-4504960-Bild_Tabaczek_Anzug_schwarz.pngDiamanten-Experte Volker Tabaczek

Die gr├Â├čten Diamantenminen sind voraussichtlich in 20 Jahren ersch├Âpft, neue Minen werden kaum noch gefunden. Etwa 80% der Rohdiamanten sind nur zur industriellen Nutzung geeignet. Das bedeutet, Diamanten als Schmuck oder Wertanlage werden k├╝nftig noch seltener und damit wertvoller.

Auch synthetische Diamanten k├Ânnen Verknappung nicht stoppen

In den vergangenen 50 Jahren stieg der Diamantenpreis durchschnittlich um 14,5% pro Jahr, einschlie├člich einiger Schwankungen. Lag der Wert eines durchschnittlichen Einkar├Ąters, Farbe-D, 1960 bei etwa 2.500 $, so stieg dieser Preis bis 2012 auf 29.000 $.

Um den wachsenden industriellen Bedarf abzufedern, werden seit Jahrzehnten auch synthetische Diamanten hergestellt, Die weltweite Produktion liegt bei etwa 4.600 Mio ct, wobei alleine die VR China 4.000 Mio. ct davon produziert. 77% aller derzeit produzierten Diamanten sind synthetischen Ursprungs. Auf dem Schmuckmarkt haben auch k├╝nstliche Diamanten ihren Wert, er liegt allerdings deutlich unter dem von echten Diamanten.

Anlagediamanten: Kauf ich den Stein oder gleich die ganze Miene?

F├╝r Diamanten als Wertanlage gibt es zwei Strategien: entweder man legt sich ein kleines Diamantendepot zu und erweitert es nach und nach. Oder man kauft sich in die Diamantenproduzenten ein und hofft auf spektakul├Ąre Funde, die den Aktienpreis in die H├Âhe treiben. Diamantenexperte Volker Tabaczek r├Ąt zu den echten Steinen.

Diamantenkauf nur mit seri├Âser Beratung

F├╝r beide Strategien ben├Âtigt man Erfahrung und vertrauensw├╝rdige Beratung. Denn anders als Gold oder Rohstoffe haben Diamanten keinen festen Preis an der B├Ârse. Jeder Stein ist anders und erbringt bei jedem Juwelier oder auf einer Auktion einen anderen Preis. Nat├╝rlich gibt es Standards wie die vier C: Carat, Clarity, Colour und Cut. Doch neben Gewicht, Klarheit, Farbe und Schliff bestimmen bei Diamanten noch viele andere Kriterien wie Herkunft, Einschl├╝sse, Fluoreszenz, Symmetrie und Politur den Wert.

Tabaczek: Lieber kleine handels├╝bliche Steine als Preziosen

Wer sich f├╝r Diamanten als Wertanlage entscheidet, sollte nicht auf besondere Steine spekulieren. Standardgr├Â├čen bis 1 ct mit Brillantschliff sind gut vergleichbar und damit leichter zu handeln. Ihr Vorteil ist ihr geringes Volumen, durch das Diamanten ├╝berall hin unauff├Ąllig transportiert und ohne Aufwand gelagert werden k├Ânnen.

Wichtig beim Kauf von Diamanten sind Echtheits- und Ursprungszertifikate, denn mit einem Strassstein oder einem Blutdiamanten werden Sie keine Wertsteigerung erleben, wei├č Volker Tabaczek.

Diamantenaktien bei Gro├čproduzenten auf hohem Niveau

Ein Investment in Diamantenproduzenten setzt ebenfalls Fachkenntnisse voraus. Die drei Platzhirsche De Beers (Luxemburg), Rio Tinto Group (GB/Australien) und Alrosa (Russland) f├Ârdern zusammen etwa 70% der Rohdiamanten. Da die gr├Â├čten vermuteten Diamantenvorkommen in Russland, Botswana, DR Kongo, und Kanada liegen, wird es bei den Produzenten in den n├Ąchsten Jahren Verschiebungen geben: S├╝dafrika und Australien fallen zur├╝ck, Kanada und viele kleinere afrikanische Staaten mit fragw├╝rdigen Produktionsbedingungen dr├Ąngen auf den Markt.

Kleinere Mienen sind lukrativ und riskant

Das dr├╝ckt sich auch in den Aktien der Diamantenproduzenten aus. W├Ąhrend die Papiere der etablierten Konzerne bereits hoch dotiert und keine Schn├Ąppchen f├╝r Anleger sind, gibt es bei kleineren Minen in Kanada oder manchem afrikanischen Land durchaus noch Luft nach oben. Allerdings sind hier auch die Explorationsrisiken am gr├Â├čten. Denn es gibt nur wenige hochqualifizierte Geologen, die nicht bei De Beers oder Rio Tinto arbeiten.

Tabaczek warnt: Blutdiamanten k├Ânnen Kapitaleinsatz vernichten

Bei afrikanischen Diamantenproduzenten, etwa aus Sierra Leone. Guinea, dem Kongo oder der Zentralafrikanischen Republik muss ausgeschlossen werden, dass es sich um Blutdiamanten handelt. Das gilt zum Teil auch f├╝r Diamanten aus Brasilien, Guyana oder Indien. Wer nichts von Diamanten versteht oder die Produzenten nicht kennt, der kann hier sein Kapital auch verlieren.

Diamantenaktien verlangen bessere Nerven als Edelsteine

Aktien von Diamantenproduzenten bleiben wie alle Aktien spekulative Papiere. Doch hier m├╝ssen Sie als Aktion├Ąr bessere Nerven besitzen als bei einem Bankpapier. Als Luca Diamonds 2015 zwei spektakul├Ąre Diamanten fand, schoss der Aktienwert um 167% in die H├Âhe.

Umgekehrt sieht es aus, wenn eine unrentable Mine geschlossen wird. ÔÇ×Bei einer Aktie beobachten Sie das Unternehmen st├Ąndig mit Sorge, einen einmal gekauften Diamanten k├Ânnen Sie dagegen ein paar Jahre einfach vergessen", erkl├Ąrt Volker Tabaczek den Unterschied der Anlagestrategien.

Diamantendepot ist dezent und flexibel

Die Steine selbst sind vergleichsweise wertstabil, allerdings m├╝ssen Sie auch hier Preisschwankungen aushalten und langfristig kalkulieren. F├╝r 350.000 ÔéČ erhalten Sie derzeit etwa 10 Kilobarren Feingold oder 4 ct in Diamanten, ein Steinchen von dezenten 0,8 Gramm mit feinem Schliff. Sie bekommen die Steine aber auch in kleineren Gewichtseinheiten f├╝r ein schmaleres Budget.

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Beliebte Handelsformen sind leichter verk├Ąuflich

Diamanten als Geldanlage sollten einen klaren Brillantschliff mit oben 24 und unten 32 Facetten besitzen, das sind die beliebtesten Handelsformen. Kaufen Sie farbige Diamanten nur, wenn Sie etwas davon verstehen, - zu gro├č ist sonst das Risiko eines Fehlkaufes - auch ein geeigneter K├Ąufer ist schwerer zu finden. Je h├Âher die Qualit├Ąt und Reinheit, desto sicherer die Wertstabilit├Ąt und desto h├Âher der Preis.

Keine andere Anlageform ist wertstabiler

Die Vorteile f├╝r Diamanten als Geldanlage liegen gegen├╝ber anderen Anlageformen auf der Hand: die Aktienm├Ąrkte sind seit dem Bankencrash verunsichert, Rechtsklangen, Branchenumbr├╝che, Brexit und US-Protektionismus lassen Investoren z├Âgern. Staatspapiere oder Bankguthaben bringen kaum noch Renditen, die Gold- und Silberm├Ąrkte sind ├╝berhitzt, Immobilien bringen kaum Ertrag. Sollte das billige Geld von Federal Reserve und EZB in eine Inflation oder gar den Crash des Euros m├╝nden, k├Ânnen sich Besitzer von Diamanten umso mehr ├╝ber ihre wertstabilen Steine freuen.

Der Run auf Diamanten hat erst begonnen

Im On the Rockz Diamond Trust erlebt Volker Tabaczek die wachsende Nachfrage nach Diamanten t├Ąglich hautnah. Wer sich fr├╝her eine Zweitwohnung zur Alterssicherung zulegte, entscheidet sich heute schon nicht mehr f├╝r hochpreisiges Gold, sondern eher f├╝r einen der ewigen Steine.

Lebensversicherungen, Bausparvertr├Ąge und Derivate werden in funkelnde Edelsteine getauscht. Bei Diamanten gibt es zwar keine Zinsen, aber wenn Sie nicht zu pl├Âtzlichen Notverk├Ąufen gezwungen sind k├Ânnen Sie sicher sein, dass Ihre Steine in einigen Jahren einen gl├Ąnzenden Gewinn erbringen. Bis dahin kann Ihre Frau den ein oder anderen Stein mit Freude tragen.

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