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Sportwetten vs. Finanzwetten - Statt auf Fußball auf den DAX Wetten

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SPORTS BETTING
Robert Ginn via Getty Images
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Die Winterzeit ist für Sportwetter ebenso wie die Sommermonate eher langweilig. Die Bundesliga ruht und wer nicht gerade ein Wintersportfan oder Tennisanhänger ist, hat kaum Möglichkeiten seiner Wettleidenschaft zu frönen.

Warum also zur Abwechslung nicht einmal auf die internationalen Finanzmärkte wetten. Gerade zum Jahreswechsel herrscht dort ein geschäftiges Treiben. Zumeist gehen die Kurse in dieser Zeit nochmals kräftig nach oben.

Natürlich ist das Spekulieren an der Börse nicht jedermanns Sache. Zumeist fehlt es am Fachwissen und die komplizierten Produkte laden auch nicht gerade zum Handeln ein. Die Mehrzahl der Menschen bleiben deshalb bei diesen Geschäften außen vor.

Um dies zu ändern, wurden vor einigen Jahren die binären Optionen eingeführt. Diese kombinieren eine einfache Funktionsweise mit geringen Einsätzen und hohen Gewinnmöglichkeiten. Gehandelt werden kann unter anderem mit Aktien, Devisen oder Rohstoffen.

Statt einem Fußballspiel wird auf Basiswerte gesetzt.

Das Prinzip von binären Optionen entspricht in etwa dem von Sportwetten. Anstatt eines Sportevents wird ein Basiswert wie eine Aktie oder ein Börsenindex ausgewählt.

Anschließend wird darauf gewettet ob der gewählte Wert fallen oder steigen wird. Zum Schluss wir noch ein entsprechender Einsatz auf die Wette platziert. Im Gegensatz zu einer Sportwette können Anleger bei binären Optionen selbst festlegen, zu welchem Zeitpunkt der Handel enden soll.

Fußballspiele enden immer nach 90 oder 120 Minuten, dagegen können binäre Optionen nur 60 Sekunden oder auch mehrere Monate laufen. Nach Ablauf der Option wird abgerechnet. Lag der Anleger mit seiner Einschätzung richtig wird der Gewinn ausgezahlt. Dieser steht wie bei einer Sportwette bereits im Vorfeld fest. Die möglichen Renditen bewegen sich zwischen 60 und 91 Prozent unabhängig davon auf, welche Kursrichtung gesetzt wird.

Niedrige Quoten gibt es bei binären Optionen nicht

Das Problem bei Sportwetten ist oftmals, dass auf Favoritensiege nur geringe Quoten angeboten werden.

Bei binären Optionen stellt sich diese Problematik nicht. Ein Kursaufschwung mit dem zu rechnen ist bringt dieselbe Rendite wie überraschender Kursverfall. Wie stark der Kurs fällt oder steigt, ist für einen möglichen Gewinn nicht relevant. Diese einfachen Strukturen machen binäre Optionen so einfach und damit auch für Sportwetter zu einer interessanten Sache, die sich ansonsten nicht an die Finanzmärkte heranwagen.

Was der Buchmacher bei Sportwetten ist der Broker für binäre Optionen

Als Wettpartner tritt bei binären Optionen ein Broker auf. Dieser bietet die binären Optionen über seine Handelsplattform an. Für das Handeln selbst fallen dabei keinerlei Kosten an. Auch für das Führen des Handelskontos werden von den Brokern keine Gebühren berechnet. Wie der Buchmacher leben auch Broker ausschließlich von den verlorenen Einsätzen. Wer also eine erfolgreiche Option platziert, erhält den Gewinn in vollem Umfang auf seinem Handelskonto gutgeschrieben.

Die hohen Gewinnmöglichkeiten locken immer mehr Sportwetter auf das Börsenparkett, insbesondere sind hier die Livewetten für viele interessant, da sie oft steuerfrei sind. Wichtig ist dabei immer die Entscheidung für einen seriösen Broker.

Bei Sportwetten heißt der Marktführer Bet365, im Falle von binären Optionen ist der Broker BD Swiss ganz vorne dabei. Am besten gelingt der Einstieg mit einem kostenlosen Demokonto. Mit diesem können die Möglichkeiten der Optionen unter realen Marktbedingungen getestet werden. Eine solche Chance gibt es bei Sportwetten leider nicht.

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