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Wie finde ich einen guten Sportwetten-Buchmacher?

17/10/2016 12:20 CEST | Aktualisiert 18/10/2017 11:12 CEST
Alex Livesey via Getty Images

Bundesliga, englische Premier League, türkische Süper Lig, Brasileiro Serie A ... wem diese Begriffe etwas sagen, ist mindestens ein mehr oder weniger begeisterter Fußballfan, vielleicht aber auch ambitionierter Nutzer von Plattformen fürs Sportwetten.

Diese weltweiten Fußballligen samt der nationalen Pokale wie dem DFB-Pokal sowie die internationalen Großevents wie Champions League, Europa- und Weltmeisterschaft bilden im Grunde das „Kerngeschäft" der Buchmacher-Portale im WWW.

Immer mehr Fußballbegeisterte versuchen ihr Glück inzwischen wenigstens ab und zu durch das Aufgeben von Sportwetten in einem niedergelassenen Wettbüro, vor allem aber im Bereich der Online-Buchmacher, die oft auch als „Bookies" bezeichnet werden.

Buchmacher-Sitz sollte Wett-Kunden bekannt sein

Die Zahl der Kunden steigt nicht zuletzt deshalb, weil auch die Angebote der Anbieter in den vergangenen Monaten rasant ausgeweitet wurden. Und zwar sowohl bei Dienstleistern, die ihren Sitz allein im Ausland haben, als auch bei jenen Betreibern, die eine der begehrten Lizenzen für den deutschen Markt erhalten haben. Erwähnt sei, dass die Vergabepraxis in Deutschland zuletzt immer wieder unter rechtlichem Beschuss stand.

Nicht allein wegen der Klagen von Seiten der Sportwetten-Anbieter, die keine Lizenz erringen konnten. Das Handelsblatt etwa wusste im Juli 2015 abermals zu berichten, dass die Europäische Union weiterhin Druck auf das hiesige Lizenzmodell und das vermeintliche Monopol ausübt.

Das Dauerthema der Sportwettenlizenzen in Deutschland

Der Grund für die Kritik war die Tatsache, dass hierzulande im eigentlichen Sinne nur der Betreiber Oddset offiziell als Wettanbieter auftreten darf. Daran, dass Spieler im Ausland gefühlt endlos große Auswahl-Alternativen ausschöpfen können, ändert dieser Druck allerdings wenig. Möglich wurde dies unter anderem durch die Vergabe von 20 Sportwettlizenzen, die infolge des Inkrafttretens des neuen Glücksspiel-Staatsvertrags vergeben wurden.

Dass das Bundesland Hessen laut einer ZDF-Meldung aus dem Mai 2015 aufgrund der Komplikationen und Kritik aus Brüssel bereits über einen Ausstieg aus dem Vertrag nachdenkt und auch die deutschen Lotto-Gesellschaften befürchten, das Verschwinden des Sportwettenmonopols könnte im nächsten Schritt auch zur Abschaffung des staatlichen Lotteriemonopol führen, ist für die Spielfans unbedeutend.

Wettvorlieben bei Buchmacherauswahl einplanen

Für Wettfans ist es weitaus wichtiger, den richtigen Anbieter zu finden. Der wachsenden Vielfalt der Portale sowie der mal mehr und mal weniger starken Abweichungen bei den Wettquoten wegen gelingt dies am besten über objektive Vergleichsportale.

Dort erfahren Besucher alles zu den aktuellen Quoten und Spielen. Gerade Nutzer, die nicht nur auf nationale Sportereignisse tippen, sondern im gleichen Maße internationale Events im Blick behalten möchten, tun gut daran, die professionellen Hilfen konsequent in Anspruch zu nehmen.

Auswahl ohne Vergleichsangebote für Anfängern kompliziert

Die Auswahl ist so groß, dass Tipper, die nur ab und zu Sportwetten ausführen möchten, kaum den Überblick behalten können. Immer neue Anbieter auf der einen, verschwundene Betreiber auf der anderen Seite: Es ist schwierig immer auf dem Laufenden zu bleiben.

Denn das erklärte Ziel eines gut informierten Spielers ist es selbstverständlich, ständig dem besten Sportwettenanbieter das Vertrauen zu schenken und dort ein Tippkonto zu nutzen. Dazu gehört es dementsprechend, von Zeit zu Zeit bestehende Konten aufzugeben und restliches Guthaben auszahlen zu lassen, um andernorts zu besseren Konditionen zu tippen.

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Idealerweise sind Abhebungen von Guthaben kostenfrei, wenngleich der verwendete Zahlungsdienst (z.B. PayPal oder Skrill) abseits des Buchmachers für Ein- und Auszahlungen Entgelte erheben kann, die Wettfreunde ebenso im Interesse der eigenen Spielkosten berücksichtigen sollten.

„Heißes Eisen" Live-Wetten immer wieder in der Kritik

Wie unpassend es sein kann, gleich beim erstbesten deutschen oder ausländischen Buchmacher ein Konto zu eröffnen, zeigen freilich nicht allein mögliche Kosten in Verbindung mit dem Zahlungsverkehr. Weshalb Kunden insgesamt genau auf die Spielauswahl schauen sollten, zeigt beispielsweise ein Artikel des österreichischen Portals heute.at.

So sollen Live-Wetten, diesem Gesetzesentwurf hat die EU Anfang 2016 zugestimmt, in Wien zukünftig nicht mehr zulässig sein. Deutsche Kunden können sich in diesem Bereich nur dann nach lukrativen Angeboten betätigen, wenn sie sich für einen der vielen unregulierten Dienstleister entscheiden.

Die Quoten in diesem Umfeld sind eindrucksvoll, zugleich aber ist das Verlustrisiko entsprechend hoch, das unvorhersehbare Situationen während der Matches dazu führen können, dass der Einsatz kurz nach Ausführung der Wette bereits verloren ist. Vom Suchtpotenzial, auf das Psychologen hier hinweisen, einmal ganz abgesehen.

Buchmacher setzen längst nicht mehr nur auf Fußballwetten

Sieht man sich die Plattformen einmal genauer an, wird deutlich, dass Sportwetten auch ohne das Tippen auf Entwicklungen während der Spiele mehr als genug Spielraum bieten können. Denn die „Bookie" präsentieren sich als ausgesprochen kreativ bei der Erweiterung ihrer Portale.

Neben Fußballwetten können Kunden im gleichen Maße Wetten in den Sparten Tennis, Hockey, American Football, Golf, Eishockey, Basketball und mitunter auch einer Auswahl weniger bekannter Sportarten in Auftrag geben. Die wirklichen Top-Quoten lauern dabei oft eher nicht bei den Spitzenspielen, wie erfahrene Fans von Sportwetten bestätigen können. Die Frage, wo ich als Tipper die echten „Quotenkiller" am Markt finde, ist also berechtigt.

Steuern auf Anbieter-Umsätze müssen thematisiert werden

Ein möglichst objektiver und nicht zuletzt übersichtlicher Wettquoten Vergleich aus seriöser Quelle ist also das A und O - und zwar nicht allein für Einsteiger. Denn einen höheren Gewinn möchte sich schlichtweg jeder Spieler sichern. Und das gelingt nun einmal über hohe Quoten und geringe Tippgebühren, die wiederum meist in den Quoten enthalten sind.

Dies betrifft übrigens bei vielen Online-Buchmachern auch die Wettsteuer, die Lizenznehmer und allgemein Betreiber aus Deutschland in Höhe von 5,00 % auf die Umsätze entrichten müssen.

Teils übernehmen Anbieter die Steuern in voller Höhe, teils werden sie anteilig oder gar komplett an die Kunden weitergegeben. Auch hier lohnt sich der Vergleich also in jedem Fall, um die besten Ergebnisse zu erreichen.

Die Bedingungen für die Bonusvergabe frühzeitig kennen

Für die Höhe der erreichbaren Gewinne können auch Bonusangebote entscheidend sein. Diese werden vor allem für Neukunden ausgelobt, doch auch Bestandskunden können sich gerade durch regelmäßiges Wetten vielfach Gratiswetten, Rückzahlungen und andere Extras sichern, wenn sie den passenden Buchmacher gefunden haben.

Herausfinden müssen potentielle Kunden hierbei nur, an welche Bedingungen die Bonusvergabe im Einzelnen geknüpft ist.

Eine bestimmte Menge ausgeführter Wetten oder ein Mindestumsatz auf der Plattform sind denkbare Anforderungen für die Auszahlung eines Bonus. Spieler sollten also so gut wie möglich informiert sein, bevor sie ein Bonusmodell zum Ausgangspunkt ihrer Buchmacher-Entscheidungen machen.

Verlieren und trotzdem Geld zurückbekommen?

Rückerstattungen beziehen sich - wie der Name bereits vermuten lässt - auf verlorene Wetten, bei denen wenigstens ein Teil des Einsatzes wieder auf dem Konto landet. Gute Anbieter helfen ihren Kunden oft auch bei der Suche nach einer angemessenen Sportwetten Strategie. Zwar tippt mancher Fan am Anfang sicher vorrangig auf die eigene Lieblingsmannschaft.

Doch irgendwann möchte fast jeder Tipper seinen Horizont erweitern und auch in anderen Bereichen nach Chancen Ausschau halten. Ein benutzerfreundlicher Vergleich von Sportwettenanbietern kann selbst in diesem Kontext eine große Hilfe sein. Testberichte und Wett-Communities bergen ihrerseits gute Hinweise darauf, wie ich als Einsteiger am besten vorgehe, um richtig zu tippen.

Aktuelle Quoten und Wetten immer im Blick haben

Generell empfehlenswert ist es, sich stetig mit den neuen Aktionen und etwaigen Veränderungen der Wettbedingungen zu befassen. So gehen viele Anbieter etwa rund um Großveranstaltungen wie Weltmeisterschaften mit Sonderaktionen an den Start.

Auch neu entwickelte Wettvarianten können durchaus Grund für einen Buchmacherwechsel sein, wenn das Geschäftsmodell des neuen Anbieters eher als das des bisherigen Dienstleisters zur Vorstellung eines Portals passt, welches Kunden möglichst viel Flexibilität bieten. Grundsätzlich sollten Dienste aber natürlich ständig aktuelle Wettquoten zur Verfügung stellen, damit Kunden jederzeit über alle Chancen auf dem Laufenden sind.

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