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Broker Optionen Broker- Erfahrungsberichte schaffen mehr Objektivität

Veröffentlicht: Aktualisiert:
BRSE FRANKFURT
Pawel Kopczynski / Reuters
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Folgendes Szenario ist den meisten Anlegern bekannt: Wer mit der Hausbank in bestimmten Punkten eher zufrieden ist, entscheidet sich dank der einfachen Wechselmöglichkeiten immer früher für die Kündigung alter und die Eröffnung neuer Konten. Dass die Bereitschaft diesbezüglich so groß ist, liegt vorrangig daran, dass nahezu jeder Bürger über Erfahrungen mit Girokonten und anderen typischen Bankleistungen ist.

Anfänger sollten Broker Erfahrungen gut vorbereiten

So fällt die Beurteilung guter und schlechter Qualität relativ leicht. Schwieriger hingegen wird es bei der Suche nach einem guten Broker für den Handel binärer Optionen. Denn (noch) gibt es viele Interessenten, die überhaupt keine Vorerfahrungen in einen Brokervergleich einbringen können.

Handelswerte verteilen sich fast immer auf dieselben Märkte

Immerhin: Was Binäroptionen sind und wie sie funktionieren, haben die meisten Trader in spe bereits eigenständig erarbeitet - im Idealfall durch Einsatz von Ratgebern, die von professionellen und vor allem unabhängigen Experten verfasst wurden.

Seit dem Jahr ist der Handel binärer Optionen weltweit auch für Privatanleger zunehmend eine Alternative, während viele bis dato begehrte sichere Anlageklassen ihre Reize nach und nach einbüßen. Grundlage für das Binaries-Trading sind bekannten Finanzprodukte, die an Börsen gehandelt werden.

Insbesondere Aktien und Indizes dienen als wichtige Basiswerte

Produkte aus den Bereichen Aktien und Indizes stellen den Löwenanteil, Devisenpaare, Rohstoffe und ganz selten andere Instrumente wie Fonds ergänzen die Listen der handelbaren Vermögenswerte - Anbieter gewichten die Sparten mitunter recht eigenwillig, weshalb Neukunden vor der Kontoeröffnung oder einem Brokerwechsel wissen sollte, welche Bedingungen hier, bei den Handelsarten sowie möglichen Extrafunktionen auf sie warten.

Wie unterscheiden sich Binäroptionen von „normalen" Optionen?

Es sind vorrangig die Laufzeiten, die binäre Optionen für private Anleger zur ersten Wahl machen können. Sie können im Bereich von Sekunden (meist ab 30 oder 60 Sekunden) bis üblicherweise maximal hin zu vier Wochen getradet werden. Einige Ausnahmen gibt es wie fast immer.

Dennoch fällt es Händler angesichts solcher Konditionen zumindest unter zeitlichen Gesichtspunkten deutlich leichter, Broker-Erfahrungen in diesem Spektrum zu sammeln als in manch anderem Umfeld. Denn vielerorts dauert es wesentlich länger, bis Händler wissen, ob sie sich gut aufgehoben fühlen und die passenden Instrumente ausgewählt haben.

Mit der Erfahrung kommt das bessere Gewinn-Verlust-Verhältnis

Dass zum Binärhandel gerne recht vereinfacht darstellt wird, Trader müssten nur mal eben einen Basiswert und eine Laufzeit aussuchen und entscheiden, ob der Kurs anschließend sinken oder steigen wird, führt manchen Anleger leider vorschnell in Versuchung, direkt zu beginnen, ohne Zeit in die Ausbildung zu investieren.

Richtiger sind da schon Analysen wie die im Magazin Focus, die neben den Chancen gerade auch die Risiken binärer Optionen und anderer aktueller Trends am Finanzmarkt benennen. Und dies ist ausgesprochen hilfreich, damit Händler Broker-Erfahrungen mit Bedacht planen und nicht zu viel auf einmal versuchen durch Einsätze, die sie sich vielleicht gar nicht leisten können. Dies aber kann nur ein „gesundes" Risiko- und Kapitalmanagement ans Licht bringen.

Die Notwendigkeit diese Organisationsschritte kann gar nicht oft genug betont werden. Denn sonst besteht im Grunde immer die Gefahr, die Einsätze aus dem Blick zu verlieren und zu hohe Risiken einzugehen.

Spekuliert wird nur auf die Basiswert-Entwicklung


Schon vor den ersten Broker Erfahrungen sollten Händler außerdem verstehen, dass binäre Optionen kein „physischer" Wert wie Gold, Aktien oder Anleihen sind. Das bedeutet: Trader spekulieren nur auf die Kursveränderungen durch ihre Prognosen, erhalten aber keinen Anspruch auf den Kauf der zugrunde liegenden Basiswerte.

Entweder wird der anfangs vom Broker genannte Gewinn realisiert oder der Einsatz ist - sofern keine Verlustabsicherung vom Anbieter vorgesehen oder vom Kunden selbst bei der Planung installiert werden kann - in voller Höhe verloren. Selbst viele kleinere Verluste werden so zu einer schrittweisen Belastung für das verfügbare Kapital auf dem Handelskonto.

Viele Anleger sehen Binäroptionen eher als zusätzliches Instrument

Andersherum können Binäroptionen gerade in einer Zeit der „Mini-Zinsen" zur Anlageklasse der Zukunft werden für manchen Anleger, wie ein anderer Artikel bei focus.de mit eindringlichen Worten unterstreicht.

Mit der Kritik, die gerade auch von Seiten der Verbraucherzentrale im Hinblick auf den Handel mit binären Optionen und andere moderne Anlagemodelle wie zum Beispiel Differenzkontrakte geäußert wird, befasst sich der Nachrichtensender n-tv eingehend.

Die kritischen Analysen dahingehend, dass der Binaries-Handel keine sinnvolle Basis für einen konstanten und langen Vermögensaufbau sein sollte, perlen insofern an vielen Broker-Kunden ab, weil sie in dieser Art des Spekulierens ohnehin oft weniger eine Alternative als vielmehr einen Weg zur Ergänzung und Absicherung anderer Investments sehe.

Zu Recht. Denn drohende Verluste aus dem Aktienhandel oder Einlagen in Gold und teilweise auch Anleihen können durch das sogenannte Hedging reduziert und mit etwas Glück und Know-how gar gänzlich umschifft werden.

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Hedging - ein Vorzug binärer Optionen für viele Aktionäre

Hedging - dieser Begriff stammt aus dem Englischen und lässt sich in der Tat frei mit „abgesichert" übersetzen. Der Hintergrund: Gold- und Aktien-Anleger realisieren nur Gewinne, wenn die Kurse am betreffenden Markt steigen. Sinken die Kurse verliert das Depot mehr oder minder dramatisch an Wert. Und an dieser Stelle greift der Nutzen des Hedgings.

In diesem Fall wette ich als Aktionär möglichst schon bei ersten Indizien für Kurseinbrüche, gezielt über Put-Optionen auf sinkende Preise der Basiswerte, die sich mit Verlustrisiko in meinem Portfolio befinden. So können sich Trader im Idealfall Verkäufe mit Verlusten ersparen und verdienen sogar bei fallenden Kursen über Binäre Optionen. Das Depot kann vielfach unverändert bleiben, bis die Kurse wieder steigen und insgesamt sozusagen doppelte Renditen erreicht werden.

Erlaubt mein Broker Hedging-Positionen?

Vor Broker Erfahrungen dieser Variante sollten Händler indes in den Unternehmensinformationen nach Hinweisen suchen, ob Broker eventuell das Hedgen untersagen. Nicht aus allen AGB geht hervor, dass „Hedger" willkommen sind. In anderen Fällen fallen die Entgelte für den kurzfristigen Optionshandel - denn um diesen handelt es sich beim Hedging mehrheitlich als Reaktion auf akute Marktentwicklungen - deutlich höher als bei längeren Laufzeiten aus.

Genauer Vergleich vereinfacht spätere Broker Erfahrungen

Hier muss genau kalkuliert werden, wie groß Positionen sein müssen, um in die erhoffte Gewinnzone zu steuern. Meist sind die Informationen der Anbieter dazu, welchen Zielgruppen sie mit ihren Handelsplattformen Broker Erfahrungen eröffnen möchten, sehr eindeutig.

Der Kontakt zum Support ist dementsprechend eher unnötig, da offensichtlich ist, wo Hedging sinnvoll und wo eher kostspielig sein kann. Nach der Kontoeröffnung kann der Einstieg in diese Trading-Variante am einfachsten und vor allem ohne Risiko über kostenlose Demokonto gelingen, wie sie von vielen Binäre Optionen Brokern inzwischen ausgelobt werden.

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