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Politik ist das Problem - nicht Migration

Veröffentlicht: Aktualisiert:
BUNDESTAG
ASSOCIATED PRESS
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Geschichte ist wie das Wetter. Sie kann sich schlagartig ändern. Ebenso unberechenbar sind Aussagen über den möglichen Verlauf des Weltgeschehens, wenn bestimmte Ereignisse nicht eingetreten wären.

Doch bewegen wir uns einmal auf dem Feld der Spekulation, so ist die fundamentale Bedeutung von Migrationsbewegungen für die Menschheit nicht von der Hand zu weisen.

Ohne Migrationsbewegungen gäbe es womöglich kein christlich-jüdisches Abendland und keinen Humanismus, der seine Wurzeln in einer weltlichen Evaluierung christlicher Tugenden und Werte hat.

Wir würden zumindest nicht in diesem Jahrhundert mit einem iPhone telefonieren oder auf Instagram Selfies posten. Ein junger, italienischer Seefahrer hätte nicht die Neue Welt entdeckt, in der ein paar Jahrhunderte später einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten das seiner Zeit voraus gehende „Alle Menschen sind gleich geschaffen" proklamierte.

Das Problem ist also nicht Migration als solche. Das Problem ist auch nicht, dass Europa seine helfende Hand tatsächlichen Schutzbedürftigen reicht - selbst wenn einige dauerhaft und nicht nur temporär hier verbleiben.

Das Problem ist nicht die Migration

Das Problem ist die bestenfalls fahrlässige, de facto unkontrollierte oder schlimmstenfalls links-ideologisch auf ethnische Gleichmacherei abzielende Masseneinwanderung in die Sozialsysteme einer nicht unerheblich kleinen integrationsunwilligen- und staatsgefährdenden Zielgruppe.

Eine zeitweilige Masseneinwanderung durch die Hintertür des deutschen Asylrechts und der EU-Flüchtlingspolitik in ein Deutschland ohne dramatische Rentenproblematik und diesem gigantischen Staatsdefizit, ohne durch den Zustrom verschärfte Wohnungsknappheit und sich ausbreitende Ghettoisierung, ohne täglich durch Zuwanderer verübte Verbrechen gegen die sexuelle Selbstbestimmung, Körperverletzungen und Überfälle, und einem Deutschland ohne gefährlichem Auseinanderdriften der Gesellschaft, wäre in den Geschichtsbüchern der Bundesrepublik lediglich eine Randnotiz.

Jedoch, mit dieser Art von Politik, die jegliches Augenmaß, jegliche Weitsicht und jegliche patriotische, zum Zusammenhalt motivierende Kommunikationskultur missen lässt, wird die Geschichte ein vernichtendes Urteil fällen.

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