BLOG

So gibt man richtig virtuelles Feedback

24/02/2016 14:55 CET | Aktualisiert 24/02/2017 11:12 CET
bayhayalet via Getty Images

Wenn alles gut ist, braucht es kein Feedback - das ist falsch. Wenn etwas nicht so gut ist, braucht es Feedback - logisch, oder? Aber wie sage ich es über Distanz? Auch bei der virtuellen Zusammenarbeit braucht es eine Feedbackkultur. Wichtig ist aber nicht nur konkrete Kritik, sondern auch ein allgemein stabiles und menschliches Verhältnis zu schaffen.

Bei der Formulierung gibt es jedoch einfache Tipps. Beispielsweise Sätze mit: "Mir gefällt..." und "Ich wünsch(t)e mir..." beginnen. Über Telefonate gestaltet man auch im virtuellen Raum konstruktives Feedback und ein stabiles Arbeitsverhältnis.

Kommunikation per Email, Smiley, Skype und Co

Eine Feedbackkultur wird in jedem Unternehmen durch langwierige und kontinuierliche Arbeit des Managements und natürlich der Human Resources-Abteilung gebildet. Zu dieser Arbeit gehört eine positive Atmosphäre, sowie ein fairer Austausch.

Der Austausch beinhaltet nicht nur konstruktive Kritik sondern auch Lob. Der Arbeitnehmer soll genau wissen, welches Verhalten er beibehalten und welches er ablegen soll.

Diese Feedbackkultur ist aber in virtuellen Teams ein ganz anderes Paar Schuhe. Das Feedback über Trello, Chat oder Telefon macht einen gewaltigen Unterschied. Oft möchte man es persönlich halten aber gleichzeitig ist man so in den Arbeitsabläufen drin, dass man froh ist, wenn man alles schnell erledigt hat, statt wieder zu skypen und Zeit für ein Telefonat zu opfern.

Leider entscheidet oft genau das, die Atmosphäre im Team, über den Erfolg des Projekts. Besonders am Anfang ist es wichtig, die Kommunikation nicht nur auf das Wesentliche zu reduzieren. Um dieses zu umgehen, gibt es mehrere Wege.

Viele Apps und Tools bieten die Möglichkeit einfach zu kommunizieren. Da kommt ein Meeting mit dem virtuellen Team, mindestens einmal pro Woche, sehr gut an. Dieses kann sich mit etwas anderem als Arbeit befassen. Ein solches Meeting dient allein den zwischenmenschlichen Beziehungen.

Dabei kann man mit seiner virtuellen Assistenz ganz einfach über das Wetter sprechen oder ein paar Witze reisen. Falls man diese Zeit aber nicht aufbringen kann, dann sollten die Aufgaben wenigstens über Skype kommuniziert werden.

Es sind Kleinigkeiten welche die Kommunikation sympathisch gestalten. So direkte und strikte Befehle, wie „Erledige das und das bitte", werden durch ein Smiley oder mit einem Emoticon einfach besser verpackt.

Wenn aber die Unternehmenspolitik es so vorschreibt, alles schriftlich festzuhalten, dann müssen diese Anleitungen äußerst detailliert sein. Besonders, wenn es sich um Aufgaben handelt, die man selbst als Auftraggeber perfekt beherrscht, sollte man von seiner virtuellen Assistenz, wenigstens nicht auf Anhieb, dasselbe erwarten.

Was für einen selbst logisch ist, muss für andere nicht so sein, und falls man das nicht verinnerlicht hat, dann wird man sich über das Resultat leider oft ärgern. Nach jeder erledigten Aufgabe sollte eine konstruktive Kritik folgen.

Die Tonalität für diese Kritik ist im Grundton freundlich und konkret. Sie muss ein gewisses Maß an Verständnis für den anderen beinhalten, darf aber nicht vom Wesentlichen abweichen. Es sind Sätze, Zitate und Kommentare in Kombination mit Smileys und einem Witz, die definitiv gute Resultate versprechen und am effizientesten sind.

Aufgaben mit virtuellen Assistenten zusammenbringen, eine dauerhafte Liebesbeziehung

Doch, was wenn es nicht so reibungslos verläuft? Dann handelt es sich oft um die falsche Einschätzung und Strukturierung. Für Unternehmer und Auftraggeber gibt es dafür einige kleine Tipps. So sollte man sich als Unternehmer erst überlegen, was man eigentlich abgeben möchte und abgeben kann.

Am Besten ist es dann den ganzen Tag in irgendeiner Weise festzuhalten. Auf einem Blatt jeden Arbeitsschritt aufschreiben und am Ende des Tages überlegen ob und was man abgeben kann.

Dieses sind vor allem Aufgaben, die von einem selbst ungern oder mangelhaft erledigt werden. Das, was einen immer Energie gekostet hat und was man so vor sich hergeschoben hat, sollte man weiterreichen, jedoch das, was einem persönlich so richtig Spaß macht muss man unbedingt behalten.

Wenn man aber die virtuellen Assistenten wählt, dann bedarf es eines gewissen Fingerspitzengefühls, bis man die richtigen Leute für die richtigen Aufgaben beisammen hat.

Für technische Aufgaben wählt man natürlich technisch versierte, wobei Blogartikel und ein Gefühl für das geschriebene Wort wohl am besten von Literaturstudenten aufgebracht werden kann.

Die Wahl eines virtuellen Assistenten ist auf jeden Fall zu empfehlen. Für Start-Up-Unternehmen, Durchstarter und Alleinunterhalter ist es die günstigste Methode ein sogenanntes Ping Pong, eine dritte Perspektive und Unterstützung zu erhalten.

Lesenswert

Auch auf HuffPost:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter blog@huffingtonpost.de.

Gesponsert von Knappschaft