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Wie sozial sind Soziale Medien?

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Ob ein Foto vom Mittagessen aus dem stylischen Stra├čencaf├ę oder ein 10-Sekunden-Video vom letzten Konzertbesuch - Social Media ist die L├Âsung. Ja, die Welt der sozialen Netzwerke hat eine Menge zu bieten. Alles mit seinen Freunden teilen zu k├Ânnen, klingt verlockend. Wir nehmen drei der beliebtesten Plattformen unter die Lupe.

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Facebook

Aus meinem Freundeskreis gibt es kaum jemanden ohne einen Facebook-Account, denn das ist nun mal neben WhatsApp der einfachste Weg, um mit allen in Kontakt zu bleiben.

Mit seinen Freunden zu teilen, wo man am letzten Wochenende war oder welche Schule man besucht, war noch nie simpler. Alle Informationen also auf einem Fleck. Und genau das ist auch der Haken.

Zugegeben: Ich mag Facebook aus eben diesen Gr├╝nden. Doch die Gefahr besteht, dass mir wildfremde Leute Zugriff auf meine Daten haben. Au├čerdem ist es keine ├ťberraschung, wenn Personen mit einem "befreundet" sein wollen, zu denen man keinerlei Verbindung hat. Angepasste Privatsph├Ąre-Einstellungen sind daher der erste Schritt, um dem entgegenzuwirken. ┬á

Instagram

Dem Urlaubsfoto mit Valencia oder Sierra noch den letzten Schliff verleihen und ab damit. Ja, Instagram ist das reinste Paradies f├╝r alle Fotografie-Freunde. Ob nun mit Boomerang oder der Story - Insta begeistert viele. Es ist das Mekka unter den Foto-Apps.

Nicht nur "Normalos", sondern auch mehrere Tausend Influencer, Musiker oder auch Schauspieler teilen ihren Followern so mit, was sie den lieben langen Tag alles treiben.
Besonders beliebt ist Instagram, ebenso wie Facebook, allerdings aufgrund der M├Âglichkeit, dass man neue Bekanntschaften ohne Probleme "stalken" kann und so vieles ├╝ber deren Interessen erfahren kann. Grunds├Ątzlich ein genialer Zeitvertreib, aber leider auch der Grund, warum man oft nicht wie geplant um 23 Uhr im Bett liegt.

Snapchat

Wenn das Selfie mal nicht Instagram-w├╝rdig ist, schickt man es am besten irgendeinem seiner Kontakte auf Snapchat. Das Geniale: Nach einmaligem Angucken verschwindet das Bild oder Video (es sei denn man postet etwas f├╝r 24 Stunden in seiner Story). Chatverl├Ąufe l├Âschen sich ebenfalls sobald man die App geschlossen hat. Nicht ohne Grund hat sich der Gr├╝nder also f├╝r's Logo f├╝r den wei├čen Geist entschieden.

Was man damit alles anstellen k├Ânnte?! Mit dem Wissen, dass die Bilder nur von kurzer Dauer sind, werden deshalb nicht selten Nacktbilder verschickt. Die werden, im besten Falle, nur vom Empf├Ąnger gesehen. Was passiert aber, sollte diese/r einen Screenshot machen? Wie viele Menschen auf diese Art das Foto erreicht, ist schwer einzusch├Ątzen und stellt durchaus ein Risiko dar.

Die digitale Welt bietet mittlerweile zahlreiche Social-Media-Plattformen. Auch wir von Jugend gegen AIDS nutzen diese M├Âglichkeit, um euch st├Ąndig ├╝ber alles Wichtige zu informieren.

Dennoch ist, neben allen positiven Eigenschaften, h├Âchste Vorsicht geboten. So sozial wie man vielleicht annimmt, sind Soziale Netzwerke nicht. Es bestehen Risiken, und die sollte man keinesfalls untersch├Ątzen.

Was ihr letztendlich auf euren Profilen ├Âffentlich mit anderen teilt oder wem ihr was schickt, ist nat├╝rlich eure Sache. Trotzdem kann es nicht schaden, sein Profil ausreichend zu sch├╝tzen und darauf zu achten, nicht alles von sich preiszugeben. Seid vorsichtig, auch wenn es hei├čt ...

Do what you want.

(Do it with love, respect and condoms.)

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