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Wozu Gott

19/11/2017 16:54 CET | Aktualisiert 19/11/2017 16:54 CET
ipopba via Getty Images

Angenommen es gäbe ein Biotop, wo alles dem Ursprung nach einem Zufall entsprungen wäre.

Das hieße, alles Sein hatte über Millionen von Jahren nach einem inneren Prinzip funktioniert um selbst perfekt zu werden. Nach einer endlichen Zahl an Fehlschlägen, läge dem letzten Fehlschlag auch immer der Erfolg zu Grunde.

So könnte aus einem komplexen Kohlenwasserstoffmolekühl durch Energie und die Elemente der Erde, das erste Eiweißmolekühl im Urozean entstanden sein. Nur eine Frage der Zeit und die ersten Lebewesen wuchsen in ausreichend großer Zahl nach, so dass daraus sich dann die Nahrungsketten heraus bildeten und die Evolution startete ihren Lauf.

Nach einer milliardenfachen Zahl an Entwicklungsrichtungen stünde da am Ende der Mensch. Alles hätten auch einen natürlich Sinn, wäre nicht noch eine höhere Ordnung da. Denn das Leben ist wunderschön und die daraus sich entwickelnde Welt ebenso. Von außen betrachte wirkt daher die Erde göttlich organisiert, alles passt perfekt zusammen. Das gleiche gilt auch von Innen.

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Das leben wird in komplexen Informationen vererbt, wobei Tot und Erneuerung die Haupttriebkräfte sind. Ähnliche Biotope kämen auch woanders im Sonnensystem vor, allerdings scheint die Erde für den Menschen die beste Option zu sein. Das übertragen der Informationen von einem Leben zum anderen ist so genial, dass es eigentlich keinen Zweifel daran geben dürfte ob`s Fehlerlos gilt.

Und doch ist`s was vorhanden; nach jedem Ende vom Leben und dem Beginn, der Geburt steht immer auch eine Art von Gütekontrolle dazwischen. Will sagen das Sterben eines Lebewesens ist streng Organisiert und muss eindeutig und ohne jeglichen Zweifel sein, denn nur dann hätte ein neues Leben einen Sinn. Diese Prüfung betrifft ein jede Art von Leben bzw. ein jedes Vorgehen im Weltall und stellt ein fundamentales Grundgesetz im Universum dar.

Auch dem kleinsten Organismus steht dieser Kontrollgang bevor und er setzt sich bis zum Menschen fort.

Natürlich ist die Frage legitim, wem gehört das Gütesigel und ein jedes Kind kann uns diese Frage beantworten, denn es ist Gott allein und wenn wir sterben, holt er die Seele wieder ab. Dies bedarf keines Beweises. Auch die Priester haben`s erfahren und seit Tausenden von Jahren eine Religion daraus gemacht. Sie schufen einen wahren Verhaltenskodex und stellten Gott auf einen Sockel. Damit legten sie den Grundstein für eine zügellose Doppelmoral aller Zivilisationen.

Um den Weg zu Gott von diesem Gestrüpp zu befreien, bedürfte es einer höheren Intelligenz. Mit der Entdeckung des Computers haben wir den Sinn dafür gefunden, nämlich den Mikrokosmos. Wir bestehen aus einem komplexen Netz gespeicherter Informationen mit einer schier unendlichen Datenmenge. Diese Speicher zu Erforschen bedeutet eine riesige Herausforderung und dies vor allem für die jungen Menschen, denn sie sind von Natur aus, die intelligenteren Wesen in dieser Welt.

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