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Liebe Frau Merkel

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Liebe Frau Merkel,

ich frage mich immer wieder wer sie berät. Sie hatten die Flüchtlingswelle mit all den negativen Ereignissen ausgelöst. Es musste Ihnen bewusst gewesen sein, dass bei einer Quotenlösung und Aufteilung auf die Euroländer spätestens hiernach die Briten aussteigen würden.

Beschleunigt hatte es Herr Schulz durch Androhung von Sanktionen bei zuwiderhandeln. So etwas lässt sich niemand und erst recht nicht die Briten gefallen. Als Folge erlebten wir alle einen noch nie da gewesenen Rechtsruck.

Am Scheitern der Clinton Administration gebe ich Ihnen bei Gott keine Schuld, zugegeben Sie hätten wenigstens gemeinsam mit Frau May, oder sogar mit Ihrem Herrn Sauer persönlich zum Einzug von Trumps, ins weiße Haus nach Amerika fliegen müssen.

Was taten Sie? Sie stellen sich in die Schmollecke und ließen Gabriel an der langen Leine wuseln. Der nicht besseres zu tun hatte, als einen Schmusekurs mit den Russen und Chinesen anzubändeln. Vielleicht geht Gabriel ohnehin durch die unvermeidlich aufkommenden, stürmischen Zeiten der EU über Bord.

Hier zu Lande versuchen Sie vergeblich, den noch nie da gewesenen Spagat zwischen linkem Flügel und rechtem Rand zu meistern. Ohne den geringsten Erfolg applaudiert Ihnen eine unausstehliche, von rot-grün gefärbte Lügenpresse.

Der Lobesgesang erinnert unweigerlich an die letzten Tage von Honecker. Die ebenfalls mit dem Niedergang einer im Speckgürtel des Staates etablierten Parasitenschar einherging. Diese Zeit bleibt nie vergessen. Daran sollten auch die Erben des alten DDR- Regimes denken.

Frau Wagenknecht spielt die alte Nummer der DDR-Propagandisten mit dem unsozialen, bösen Kapitalismus vor und auch die Neonazis bauen wie einst im dritten Reich auf die uneingeschränkte Dummheit aller Radikalisten. Wem die Macht näher steht als die Vernunft Gottes, der hatte es damals nicht und wird es auch heute erst recht nicht begreifen. Macht und Gewalt lösen die Probleme nicht.

Ich verspreche Ihnen diese Saat wird nicht aufgehen. Wir haben die DDR in allen ihren Fassetten erlebt.

Wir sind auf die Strasse gegangen und haben diesen Spuck beendet. Der Sozialismus ist tot.
Alle von uns hatten das erste Mal, die Freiheit im Westen gesehen. Ich kann mich noch sehr wohl daran erinnern. Ich sah zum ersten Mal die Alpen und ein Schauer voller Ehrfurcht ist mir über den Rücken gelaufen vor diesem göttlichen Naturwunder. Nie wieder von Disputen bevormundet werden, das haben wir uns damals geschworen.

Das gilt heute erst recht.

Wir sahen auch den Fleiß, die Ordnung und das Schaffenswerk der Bundesbürger.
Ganz vorne standen da die Bayern. Zweifelsfrei waren sie es, die uns für blühende Landschaften begeisterten.

Ihre Städte und Häuser waren es nicht allein, die uns beeindruckten, es war viel mehr ihre natürliche und offene Lebensart, geprägt von einem tiefen Glauben an Gott gewesen. Diese Welt möchte ich in keiner Weise von irgendjemand aufs Spiel gesetzt sehen.

Liebe Frau Merkel es ist geradezu töricht anzunehmen, dass nach all dem was passiert ist, ausgerechnet Sie als Kanzlerin gewählt werden. Machen sie Schluss so schnell wie nur möglich. Ein Parteitag muss her und stellen Sie gemeinsam mit der CSU, den Herrn Söder als Kandidaten auf. Er wäre wohl für die Bayern und auch ganz gewiss für ganz Deutschland der Beste. Ihre lächerliche Raute gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.

Nach den vielen Fehlern ihrer Einwanderungspolitik benötigen wir dringender als je zuvor, eine stabile Wertevorstellung mit festem Glaubensbekenntnis unserer Gesellschaft.

Grüß Gott