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Für immer jung: Warum das Schönheitsideal problematisch ist

10/11/2015 17:29 CET | Aktualisiert 10/11/2016 11:12 CET
oneinchpunch via Getty Images

Den Anspruch jung zu sein haben viele. Es ist auch nichts Verwerfliches dabei. Der Alltag macht uns alt genug und ein bisschen Frische tut allen gut.

Wenn es übertrieben wird, kann es problematisch sein. Den Körper in Trab zu halten und sein Äußeres dem natürlichen Bedingungen anzupassen ist lebenswichtig. Denken wir nur an die Zähne, so kann ein jeder ein Lied davon singen.

Auch das Äußere wirkt angepasst einfach besser. Viele setzen auf das Skalpell oder die Prothese. Auch an dem wäre nichts auszusetzen, wenn es nicht die Verrückten gäbe, ihre künstlichen Apparate werden zur Mode. Die neue Haut ist viel glatter und Pickel gibt es keine. Der Zahnersatz leuchtet perlweiß und ist makellos gerade.

Es gibt Unmengen dieser künstlichen Körper. Sie suggerieren eine Welt, die so unehrlich ist. Das wirklich schöne ist die Jugend und wir sollten ihr auch diese Schönheit belassen. Die Alten sind furchtbare Egoisten, sie wollen einfach nicht loslassen. Anstatt den Platz zu räumen, fläzen sie sich davor.

Leider trifft es nicht nur das Äußere, es sind fast alle lebenswichtigen Dinge betroffen. Dabei gibt es genügend Raum. Wir müssen sehr behutsam damit umgehen. Das Neue ist etwas sehr Kostbares und unsere Jugend trägt es weiter.

Die Erfahrung der Alten sollten wir in jedem Fall mitnehmen. Der junge Mensch sucht nach neuen Gestaltungsräumen. Der wunde Punkt ist die Gemeinsamkeit. Es ist der Dreh- und Angelpunkt.

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