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Der Tod ist ein Grenzwertproblem

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Jason Lee / Reuters
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Wenn es zu Ende geht, wird unser Körper schwach. Die Muskelspannung lässt nach. Das Bewusstsein kann sich auf die Sinneswahrnehmung nicht mehr verlassen. Es baut Brücken zum Gedächtnis. Wir fallen in eine Traum-Wach-Phase. Was wir erleben, sind Träume in einer eigenartigen Welt. Typisch ist auch, dass darüber kein Sinnesaustausch stattfindet. Es spricht niemand darüber. Es wird auch keiner hinterfragen, denn die Angst und der Respekt vor dem Unvermeidlichen, machen es erhaben.

Der Zugriff auf die Traumwelt war schon immer ein Mysterium.

Wir vergessen fast alles kurz nach dem Aufwachen. Das Bewusstsein selbst, ist auch nicht in der Lage, den Zeitpunkt für den letzten Traum zu bestimmen. Es liegt in Gottes Hand. Wenn der Tod kommt ist es ein Wimpernschlag. Alle Spannung ist auf einmal aufgehoben. Was so leicht aussieht bleibt verborgen. Der Tod ist ein Grenzwertproblem. Wir haben eine innere und eine äußere Seite. Die innere Seite wird vom Informationsfluss der Nervenzellen des Gehirns bestimmt.

Das ausblenden der äußeren Reize sowie der Rückzug des Gehirns aus seinen Steuerfunktionen begünstigt einen überproportionalen Abfluss aller Phononen in die Informationsebene. Das könnte den starken Charakter der Traum-Wach-Phase erklären.

Im Augenblick des Todes erfahren Informationsfluss und die gesamte Informationsebene eine ganze Kette von Impulsen. Es stellt sich die Raum-Zeit-Verschiebung ein. Wenn die Zeit sich wenig ändert und wir viele unterschiedlich starke Emotionen erleben, so wird uns die Zeit mit den wenigen Erlebnissen kürzer vorkommen.

Im Umkehrfall kommt ein Gefühl von Enge auf, wenn wir wenig erleben und die Zeit ewig währt. Diese Form der Wahrnehmung ist mit quantitativer Informationsverarbeitung im Gehirn verbunden. Werden viele Informationen verarbeitet, dann erscheint die Zeit wesentlich länger. Werden mit einem Schlag sehr viele Prozesse blitzschnell Verarbeitet, so kommt es zu Sprüngen. Dem Betroffenem erscheint dann der Wimpernschlag als ewig und die Lebenszeit als ein Augenblick. In der Mathematik wird dieser Sachverhalt durch Quantlung dargestellt.

Ganz einfach wird es bei Zuhilfenahme der Phononen. Hiernach erscheinen die Zustände der Speicher im komplexen Raum-Zeit-Gefüge in einem Einheitsraum. Das Füllen mit Daten eines Lebensbechers erfolgt darin als vollständig symmetrisch zum Entleeren, nur mit einem anderen Vorzeichen. Wir fühlen das Erlebte im Spiegelbild Gottes.

Seine Botschaft geht weit über unser irdisches Zeitverständnis hinaus.

Sie ändert auch die Qualität der Informationen. Sie war bereits schon da, als unsere Keimzellen verschmolzen sind. Wahrscheinlich war auch hier die Artenvielfalt seine Motivation. Sie geht einher mit der Transformation der Phononen in eine andere Welt.

Dieser Übergang ist für alles Leben typisch und stellt den Symetriefall zu seiner Entstehung dar. Diese Erklärung ist ein komplizierter Ausdruck für Etwas, was ohnehin ein jeder weiß; unsere Seele wird in die Ewigkeit von Gott abgerufen und verlässt den vergänglichen, irdischen Körper. Manch einer kommt natürlich auch in die Hölle.

Es sind vornehmlich die vom Wahnsinn befallenen, machtgeilen, alten Männer. Dennoch ist der Blickwinkel interessant. Er gibt uns zwar nicht den Einblick, aber wenigstens den Hinweis auf eine uns noch so unbekannte Welt der Phononen.

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