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Demokratie ist eine gottverdammte Lüge

12/08/2017 12:38 CEST | Aktualisiert 12/08/2017 12:38 CEST
Tyrone Siu / Reuters

Demokratie ist eine gottverdammte Lüge, ein euphorisches Hochgefühl der Straße.

Demokratie kommt von der Macht der Straße. Wo immer auch Revolutionen stattfanden, ihre Zerfallszeit war außerordentlich kurz und mit ihr auch dieses euphorische Hochgefühl von Freiheit. Ist die Macht einmal erobert, so war's um die Demokratie geschehen.

Danach kam das erbarmungsloseste Abschlachten aller Gegenakteure. Allgemein gesagt, war Demokratie immer nur ein Wutausbruch. Wird sie von den nachfolgenden Machthabern nicht sofort unter Druck gehalten, kommt's erneut zu den Gewaltausbrüchen. Demokratie ist und war eine Hure der Revolution.

Demokratisch gewählte Parteien sind nichts anderes als ihre eigenen Worthülsen. Vor den Wahlen wird gelogen bis die Balken biegen. Die Dummheit der Wähler wird schamlos ausgenutzt. Sehr schön lassen sich auch immer Wahlgeschenke verkaufen. Das bringt Stimmen. Das Einfangen von Stimmen basiert auf dem alt bewährten Seelenfang der Kirchen. Danach schmieden Hinter verschlossenen Türen Despoten die nächste Diktatur.

In den eingerichteten Parlamenten beginnt das Blockflötenkonzert. Ausgeübt von etablierten Politikern. Auch ihnen geht es nur um das eine, den guten Platz am Trog des Staates zu sichern. In unendlichen Seilschaften von Beamten werden Mehrheiten geschmiedet und zweifelhafte Gesetze erlassen und verabschiedet.

Am stärksten leidet darunter eine sogenannte Mittelschicht. Das heißt der Anteil der Bevölkerung der auch die Mittel schafft und das nötige Geld erwirtschaftet. Die Macht behält eine parasitäre Schicht im Speckgürtel des Staates.

Was ist aber das Gegenmodel, gibt es eine Alternative?

Ja es gibt sie! Wir müssen zu den Wurzeln zurückkehren. Das Erwirtschaften des Geldes ist ja auch nur eine Art von Beschaffung von Nahrung. Sehen wir einmal von weiteren Bedürfnissen des modernen Menschen ab, so ist die Beschaffung von Nahrung die fundamentalste Eigenschaft allen Lebens und sie ist wunderbar organisiert.

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Wir leben in Biotopen mit unzähligen Mitgliedern und alle nehmen einen wesentlichen Platz ein. Der Mensch hatte von Gottes Gnaden die Führungsposition bekommen. Er konnte sich Dank zivilisierten Verhaltens ungeheuer stark entwickeln.

Nun kennt aber das Biotop keine Führungsposition. Unser Problem ist, dass wir permanent gegen sie verstoßen. Daran ändert auch unsere Gesetzgebung nichts. Biotope kennen keine Gesetze, denn ihr Handwerk ist die Selektion.

Wir können nur überleben, wenn wir vollkommen neu justieren und uns völlig vernünftig verhalten.

Wir brauchen eine neue Art für den Umgang miteinander. Und keiner darf uns erzählen was richtig oder falsch wäre, nur wir allein entscheiden darüber. Wir können es, denn Gott ist in und mit uns.

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