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Oans, zwoa, weg is! Die kuriosesten Fundstücke der Wiesn 2016

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Die schlimmsten Wiesnbesucher sind ja die, die sich selbst vergessen. Die besten wiederum sind die, die mit den sonderlichsten Gegenständen auf die Wiesn kommen, diese dann vergessen, friedlich wieder gehen und uns ein proper gefülltes Fundbüro voll kurioser Gegenstände hinterlassen. In jedem Fall lohnt es sich, sich den Nimbus des Vergessens aka das Wiesnfundbüro einmal näher anzusehen.

Klassiker unter den verlorenen Dingen sind natürlich Geldbeutel, Handys und Schlüssel. Viel spannender ist jedoch wohl, dass auch Gebisse und Eheringe mitunter am häufigsten verloren oder aber auch „verloren" werden (es bleibt nur inständig zu hoffen, dass zwischen beidem keine Korrelation vorliegt).

Betrachtet man allerdings die ungefähr 6,3 Millionen Liter Bier, die auf 5,6 Millionen Wiesnbesucher umgelegt werden müssen - und ja, selbst in Bayern kann man Kinder getrost aus dieser Statistik herausrechnen - muss man sich eigentlich nicht mehr wundern, dass den benebelten Gästen das ein oder andere abhanden kommt.

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Auf Platz 1 der kuriosesten Fundstücke hat es dieses Jahr der Frechdachs geschafft, der sich für die gesamte Dauer der Wiesn eine Krankschreibung ausstellen ließ (wie überaus unauffällig!), um sie gleich wieder zu verlieren. Platz 2 geht an die Person, die sich mit medizinischem Equipment in Form eines Blutdruckmessgeräts im Bierzelt stets punktgenau über den eigenen Gesundheitszustand informieren konnte.

Der sich augenscheinlich irgendwann einpendelte, denn das Gerät wurde anschließend vergessen. Platz 3 nimmt der Halter eines Fahrzeuges ein, der auf den Besitz desselben so stolz gewesen zu sein scheint, dass er das dazugehörige Autokennzeichen glatt mit in's Festzelt nehmen musste.

Und auch wenn es nur für den Trostpreis gereicht hat: der Engländer, der immer noch verzweifelt nach seinem Sextoy sucht, hat uns zu einem wirklich kaum unterdrückbaren Schmunzeln verleitet. Viel Glück weiterhin!

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