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Das Duell der Fashion Weeks: Berlin vs. New York

03/07/2015 10:31 CEST | Aktualisiert 03/07/2016 11:12 CEST
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New Yorker Big Apple mit Sex and the City Feeling oder der stylische Mischtiegel Berlin - unterschiedlicher könnten die beiden Städte kaum sein! Genauso verschieden sind auch die Fashion Weeks der Modemetropolen. Am 6. Juli startet die Berlin Fashion Week, am 10. September die New Yorker - hier die markantesten Unterschiede:

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Klar, die New York Fashion Week ist ein internationales Modespektakel, dem kaum eine andere Fashion Week das Wasser reichen kann. Unsere deutsche Fashion Week in Berlin hat aber ihren ganz eigenen Charme und ist es deshalb auf jeden Fall Wert vorbei zu schauen. Ab dem 6. Juli stellen Marken und Designer wie Marcel Ostertag, Marc Cain oder TV-Liebling Guido Maria Kretschmer ihre aktuellen Kollektionen auf den Berliner Laufstegen vor. Der Beweis, dass die deutsche Modeszene mit der internationalen Konkurrenz mithalten kann.

Die Frage aller Fragen

Der wohl erste Gedanke, wenn man zur Fashion Week eingeladen wird: Was zieh' ich nur an? In Berlin dürfen die Fashionistas hier eindeutig wagemutiger sein. Auf der Berlin Fashion Week gilt nämlich der Dresscode „Crazy Chic", was bedeutet, dass so ziemlich alles erlaubt ist. Hosenrock zu Männerhemd vom Flohmarkt mit sportlichen Sneakers? Very Berlin! Im Big Apple ist der Dresscode dagegen um einiges strenger. Verrückte Outfits darf man sich für die After-Show-Partys aufheben, zu den Schauen geht es elegant und „clean".

Die Frontrow-Gang

Egal in welcher Modemetropole, dass in der ersten Reihe die absoluten It-Girls sitzen, ist selbstverständlich. In New York sind die Frontrow-Plätze für Megastars wie Taylor Swift, Nicki Minaj und natürlich für die Ober-Fashionista Anna Wintour reserviert. Bei der Berliner Fashion Week Edition sieht man dagegen eher nationale Stars, die dafür modisch mindestens genauso cool unterwegs sind. Sternchen wie Bonnie Strange, Palina Rojinski oder Topmodel Franziska Knuppe sorgen mit ihrem ausgefallenen Style für kreatives Flair und gute Stimmung.

Sharing is caring

Heutzutage kann man auch als „Nobody" live bei der Fashion Week dabei sein, die Prominenten und Modebegeisterten teilen in Echtzeit ihre liebsten Styles direkt vom Laufsteg. Auch hier unterscheidet sich die Berliner Modewelt vom New Yorker Vorbild. Während die Amis voll auf Twitter setzen und quasi im Minutentakt posten, ist bei der Berlin Fashion Week Instagram eindeutig die App der Stunde. Geteilt werden Fotos von Outfits, Models und auch das ein oder andere Selfie von der wilden After-Show-Party.

Berliner Powerdrink

Früh aufstehen, stundenlanges Styling, von einer Show zu nächsten und dann immer diese After-Show-Partys, denen man aber auch nicht widerstehen kann: Fashion Weeks können ziemlich stressig sein. Deshalb haben die Fashionistas ihre ganz eigene Art von Doping. Im Big Apple wird ganz klassisch auf Starbucks Kaffee gesetzt, ein doppelter Soja Latte hat schließlich noch die dunkelsten Augenringe vertrieben. Das wäre den Berlinern viel zu spießig - hier fließt besonders während der Fashion Week das It-Getränk Club-Mate in Strömen. Das macht wach und die charakteristische Flasche erkennt man schon von weitem.

Auf dem Rad zur Fashion Week und wilde Partynächte mit Litern von Club-Mate, das geht nur in Berlin. Die Berlin Fashion Week kann zwar größenmäßig nicht mit dem New Yorker Vorbild mithalten, ist aber ein Event mit Herz und Schnauze, das viel Freiheit für Kreativität bietet.


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