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Internet der Dinge: So wird es unsere Welt verändern

29/10/2015 12:42 CET | Aktualisiert 30/11/2016 11:12 CET
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Kühlschränke, die Deine Milch automatisch im Supermarkt nachbestellen. Autos, die Dich selbsständig durch die Stadt fahren. Armbänder, die Deine Gesundheitsdaten sammeln und automatisch an eine App auf Deinem Smartphone schicken - und dir sagen, ob Du diese Woche bereits genug Sport gemacht hast.

Das Internet der Dinge ist vielfältig an Möglichkeiten und man mag sie nicht alle gutheißen - ohne Frage wird es unser Leben in Zukunft dennoch nachhaltig beeinflussen. Trotzdem wissen laut einer Studie viele nichts mit diesem Begriff anzufangen. Also, was ist dieses "Internet der Dinge" eigentlich?

Für den Laien ganz simpel beschreibt es ein Netzwerk von Objekten, eingebettet in Elektronik, Software, und Sensoren, die durch das Internet miteinander verbunden sind und damit Daten sammeln und untereinander austauschen können.

Die Sensoren ermöglichen den Objekten, ihre Umgebung zu überwachen, Informationen über deren Position zu versenden und sogar eigenständig Aktionen durchzuführen. Gutes Beispiel: Ein Sensor in einem Kühlschrank stellt fest, dass die Milch alle ist und bestellt sie im Supermarkt nach.

Warum das Internet der Dinge uns alle betrifft

Die Idee ein System zu schaffen, das sich möglichst komplett selbst steuert, entstand vor einigen Jahren in der Logistik. Seitdem wächst das Internet der Dinge rasant an: Schätzungen zufolge sind bisher 20 Milliarden Geräte über digitale Netzwerke miteinander verbunden, in den nächsten fünf Jahren werden es über 32 Millionen sein. Anwendungen in der Industrieproduktion werden zunehmend ergänzt von einfallsreichen Ideen für den Konsumenten wie intelligenten Kühlschränken oder Fitnessarmbändern. Und wir stehen noch am Anfang der Entwicklung.

Wie das Internet der Dinge Leben retten kann

Doch das Internet der Dinge ist mehr als Smart Homes und twitternde Kühlschränke. Es kann - wenn verantwortungsvoll und nachhaltig angewandt - in Schwellen- und Entwicklungsländern wie Brasilien und Kenia dabei helfen, Lebensumstände zu verbessern: Sensoren, die Wetterdaten sammeln und bei Naturkatastrophen Alarm auslösen und automatisch Hilfe herbeirufen. Wearables für Patienten, deren Überwachung und Versorgung so auch in abgelegenen Regionen gewährleistet werden kann.

Worüber wir sprechen müssen

Ob hier oder in Afrika, die Vernetzung der Dinge macht sie nicht nur smart, sondern auch verletzlich. Wer behält den Überblick über all die vielen Daten, die jeden Tag ununterbrochen gesammelt und gespeichert werden? Wer schützt Netzwerke gegen Manipulation durch Hackerangriffe? Wem gehören diese Daten und wer verhindert, dass sie eines Tages gegen den Nutzer eingesetzt werden?

Auf dem betterplace labtogether 2015 haben wir zahlreiche Experten eingeladen, um diese und viele andere Fragen zu diskutieren. Sicher Dir jetzt Dein Ticket und komm am 20. November ins Kraftwerk Berlin!

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