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Satirischer Wochenrückblick: Olaf Scholz empfiehlt Neuausrichtung der SPD

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Die abgelaufene Woche war journalistisch vielfältig. Schulz-Stellvertreter Scholz setzt sich in einem internen Papier für die Neuausrichtung der SPD ein. Aber wenn die Partei so was nötig hätte, würde sie kaum auf ein Papier von Scholz gewartet haben.

Gewartet hatte die SPD bekanntlich auf Schulz, und den hat sie mit hundert Prozent gekriegt. Der hatte nur vergeblich darauf gewartet, dass die Kanzlerin mit dem Wahlkampf beginnt.

Was man auch noch aufarbeiten könnte, wäre, dass das großen Talent Frank-Walter Steinmeier der Partei abhandengekommen ist, aber nun ist es an der Zeit, nach vorn zu blicken.

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Der neue Bundestag hat sich konstituiert, das bedeutet, Merkel und die Minister sind nur noch amtierend in der Regierung. Damit hätte die Kanzlerin derzeit nur ein sehr eingeschränktes Mandat, das Parlament zu übergehen.

Der Bundestag ist so groß wie nie zuvor, daran sieht man, wie gut es dem Land geht, das sich so was leisten kann. Schäuble ist Bundestagspräsident, damit steht er in der Rangfolge über dem Bundeskanzler, und es wäre eine Degradierung, wenn er Kanzler würde, das wäre ganz unzumutbar.

"Berlin bekommt noch einen schlechten Ruf

Cem Özdemir wurde in Kreuzberg das Fahhrad gestohlen, Jetzt braucht er einen Dienstwagen. Das war nach dem Überfall auf den Sohn von Uschi Glas schon die zweite Straftat in Berlin innerhalb einer Woche, die Stadt kriegt noch einen üblen Ruf, wenn das so weitergeht.

Die Grünen möchten in der „Jamaika-Koalition" zwei Vizekanzler. Außerdem fordern sie zwei Finanzminister, zwei Innenminister und zwei Justizminister. Einen zweiten Außenminister fordern sie nicht, denn das wird ja schon ein Grüner. Zwei Justizminister haben wir bisher auch, der zweite war nur Staatssekretärin für Integration.

Mehr zum Thema: 5 große Konflikte, an denen ein Jamaika-Bündnis scheitern könnte - und warum sie wahrscheinlich gelöst werden

In der Diskussion ist die Abschaffung des ARD-Programms. Doch die erforderlichen Gutachten zur Machbarkeit und zum Einsparungspotential wären zu hoch, und das ZDF würde darunter leiden, wenn die Politiker aus den ARD-Talkshows alle beim ZDF gesendet werden müssten.

Immer mehr Schüler sind islamistisch indoktriniert, ergab eine Studie. Das Überraschende: gar nicht so sehr vom Unterricht. Es ist auch schwer zu verstehen, warum in unserer bunten vielfältigen toleranten Gesellschaft immer mehr muslimische Schüler nichts mit dem Islam zu tun haben.

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Martin Schulz hat Ärger wegen seines Wunschkandidaten als Generalsekretär, der aus unerfindlichen Gründen keine Frau ist.

Dadurch könnte der Eindruck entstehen, es sei ds Signal gewollt, dass man sich derzeit um richtige Probleme zu kümmern habe und keine Zeit hätte für Quotenquatsch, und das wäre natürlich fatal.

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In einigen niederen CDU-Gruppen gibt es Unmutsbekundungen gegen die Vorsitzende und Kanzlerin Merkel. Merkel war davon sehr überrascht: „CDU - ach das ist die Partei, von der ich Vorsitzende bin?"

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