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Satirischer Rückblick: Trump, Sachsen, Käßmann

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Die abgelaufene Woche hatte journalistische Spannung zu bieten.

Donald Trump hat Probleme mit Sachen von früher, die ihn jetzt einholen. So hat er mal geäußert, wenn man Star ist, lassen es die Frauen zu, dass man sie befummelt. Das erklärt den hohen Andrang bei DSDS. Wir kennen Kulturen, wo es nicht darauf ankommt, ob die Frau was zulässt, aber da mischen wir uns nicht ein. Trump hat damit jetzt richtig Ärger, seine Beliebtheit schwindet, das erklärt dann auch den geringer werdenden Andrang bei DSDS.

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Die Kanzlerin hat Afrika besucht und Hilfen versprochen. Außerdem verteilt sie Info-Material, das darüber in Kenntnis setzt, dass man bei uns ein Ticket kaufen muss, um mit dem Zug zu fahren.

Sigmar Gabriel hat Margot Käßmann als Nachfolgerin von Bundespräsident Gauck ins Gespräch gebracht, die will aber nicht. Gepasst hätte sie gut, sie ist jetzt schon so, wie Gauck während seiner Zeit als Bundespräsident geworden ist.

Bundespräsident Gauck hat gesagt, sein Nachfolger müsse nicht kirchlich gebunden sein, es könne auch ein Muslim sein. Letzteres dürfte eher unwahrscheinlich werden; der Bundespräsident hat keine politische Macht, das könnte nach Trennung von Islam und Staat aussehen.

SPD-Kanzlerkandidat könnte EU-Parlaments-Präsident Martin Schulz werden. Er erfüllt die wichtigste Voraussetzung: Hauptsache nicht Sigmar Gabriel.

CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach sagte in einem Interview, er möchte nicht wie Don Quijote enden. Warum nicht, der starb im Bett und hat zugegeben, das er phantasiert hat.

Helfer, die eine Bürgschaft für Flüchtlinge übernommen haben, werden immer öfter damit überrascht, dass sie nun haften müssen und dass das ins Geld geht. Immerhin zeigen sie nun, was Merkel gemeint hat, wie wir das schaffen.

Bob Dylan bekommt den Literaturnobelpreis. Das ist das erste Mal, dass ein Nobelpreisträger seine Dankesrede singt.

Sachsen wird von einem Justizskandal erschüttert. Der Staat schafft es nicht einmal, einen Selbstmordattentäter vor einem Selbstmord zu schützen. Es werden Rücktritte und Untersuchungen gefordert, denn es ist so: Gelingt ein Anschlag, sollen wir weiterleben wie bisher, wird er vereitelt, werden Konsequenzen gefordert. Die beste wäre, dass Journalisten mehr Kompetenzen bekommen und in die Entscheidungen einbezogen werden, so käme die nötige Fachkompetenz an die wichtigen Stellen.

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