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Satirischer Rückblick: Obama, Merkel, Erdogan

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Die abgelaufene Woche verlief ohne besondere Zwischenfälle.

Bundespräsident Gauck hat bekanntgegeben, dass er sich in der Entscheidungsphase befindet, ob er zur zweiten Amtszeit antritt und sich diese Entscheidung nicht leicht macht. Hier sieht man wieder, dass eine Doppelspitze gut wäre; wenn der eine überlegt, kann der andere die Amtsgeschäfte wahrnehmen.

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Der Berliner Großflughafen kann nach Auffassung eines Experten nie fertiggestellt werden. Jedenfalls nicht als Flughafen.
Kürzlich hatte der daraufhin freigestellte Pressesprecher in einem Interview gesagt: „Kein Politiker, kein Flughafendirektor und kein Mensch, der nicht medikamentenabhängig ist, gibt Ihnen feste Garantien für diesen Flughafen." Das klingt ja nach einer Anschlussverwertung für Volker Beck.

Eine holländische Zeitung hat eine Affenkarikatur veröffentlicht, die einen Affen als Erdogan darstellt. So was kannte man nur mit dem damaligen US-Präsidenten Bush. Bei uns wäre so etwas unmöglich, denn Affen gehören gar nicht zu unserer Kultur. Man weiß nicht, ob Erdogan einen Strafantrag in Holland gestellt hat oder ob er das Urteil gleich selbst gefällt hat.
Gegen Jan Böhmermann sind einige hundert Anzeigen eingegangen. Das ist verwunderlich, wer soll sich da noch beleidigt fühlen? Das müssen ja dann die Schafe sein.

Natalia Wörner und Heiko Maas haben sich öffentlich als Paar gezeigt. Genauergesagt haben sie sich öffentlich gemeinsam gezeigt; die Schlussfolgerung, dass sie sich paaren, haben die den Journalisten überlassen.

Obama besuchte zum wohl letzten Mal als US-Präsident Deutschland. Er würdigte Merkel, die als einzige Regierungschefin während seiner gesamten Regierungszeit begleitend zugegen war. Dasselbe dürfte Trump in acht Jahren sagen.

Die VW-Bosse bekommen trotz Verluste wegen der Abgasskandale ihre vollen Bonuszahlungen. Das geht in Ordnung, denn die meisten fahren ja selbst VW und sind schon durch die Täuschung bei den Abgaswerten betroffen und gestraft.

Käufer von Elektroautos sollen mit 4.000 Euro unterstützt werden. Diese Idee wird heftig kritisiert, denn wer die 4.000 Euro nötig hat, kauft einen Benziner.

Die Kanzlerin hat die Türkei besucht und in einem Flüchtlingslager nach dem Rechten gesehen. Die drei Familien, die sie mitgenommen hätte, hatte ihr schon der Papst weggeschnappt.

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