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Satirischer Rückblick: Merkel, Maas, Milliarden

27/02/2016 10:24 CET | Aktualisiert 27/02/2017 11:12 CET

Die abgelaufene Woche verzeichnete viele Ereignisse von journalistischem Rang.

Die Bundeskanzlerin konnte Horst Seehofer keinen Termin für eine Audienz geben, weil sie keinen frei hat. Man weiß nicht, was Seehofer schon wieder von Merkel gewollt hätte, höchstwahrscheinlich ging es darum, ihr zu zeigen, dass er die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat.

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Die Ehefrau von Heiko Maas, dem bestangezogenen Sozialdemokraten, hat sich von ihm getrennt. Das macht viele besorgt, denn auf Distanz zu Heiko Maas zu gehen, das ist doch rechts?

Der Verbraucherschutzminister hat schon eine Neue, eine bekannte Schauspielerin. Heiko Maas wandelt sein Image von Erich Honecker zu Francoise Hollande.

Der Flüchtlingsstrom scheint versiegt, es kommen keine neuen. CDU und SPD sagen: Hoffentlich noch zwei Wochen!

Drogenboss El Chapo soll sich während seines Untertauchens einer Behandlung wegen erektiler Dysfunktion unterzogen haben. Seltsam, dass er selbst nicht an die einschlägigen Drogen herangekommen sein soll. Die Dysfunktion war so extrem, man konnte schon nicht einmal mehr von erektil sprechen.

Postmitarbeiter sollen Asylanträge abarbeiten. Wenn die verschwundenen Flüchtlinge kommen, bringen sie vielleicht gleich die verschwundenen Briefe mit.

Der Staat verzeichnet einen Milliardenüberschuss. Die schlechte Nachricht: Das meiste dieses Geldes ist in Fünfhundert-Euro-Scheinen.

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Immer mehr Stadtwerke gehen pleite. Das Insolvenzverfahren kann sich lohnen, die Stadtwerke-Gebäude sind moderne Bauten in bester Lage.

Ein Professor nannte in einem FAZ-Artikel die heutigen Studenten leseschwach und verantwortungsscheu. Nur gut, dass sie nichts davon erfahren können.

Die Schweiz will straffällige Ausländer konsequent abschieben. Das heißt, man muss zur Willkommensbegrüßung nach Konstanz.

Der Fußballverband FIFA hat einen neuen Präsidenten gewählt, es ist nicht der Scheich. Das ist gut für die spätere Aufarbeitung der Vorwürfe, da braucht sich niemand spezielle Phobien vorwerfen zu lassen.

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