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Satirischer Rückblick: Frauen in Film und Fernsehen benachteiligt

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BERND ZELLER KARIKATUR
Bernd Zeller
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Die abgelaufene Woche war voller Meldungen.

Eine Tatort-Kommissarin hat eine Studie vorgestellt, der zufolge Frauen in Filmen benachteiligt sind, weil sie die Figuren spielen, um die es geht, wogegen die Männer die Protagonisten sind. Noch schlimmer ist es in der Branche allgemein, da sind die Frauen meistens darauf festgelegt, Studien zu präsentieren, wie benachteiligt die Frauen sind. Auch in der echten Polizei geht es diskriminierend zu; die Polizistinnen müssen sich passiv beschimpfen lassen von Männern, denen unsere Werte noch nicht bekannt sind.

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Putin meinte nach dem persönlichen Treffen, Trump wäre gar nicht so, wie er im Fernsehen wirkt. Da geht es Putin wie den meisten Wählern, die nach dem Bild, das sie aus dem Fensehen haben, entscheiden, wen sie bei der Wahl unterstützen.

Thomas Gottschalk kommt mit einer neuen Wetten-dass-Show ins ZDF. Man ist gespannt,ob er es diesmal schafft, den richtigen Zeitpunkt zum Aufhören zu finden.

Es gibt mehr Reichsbürger als angenommen in Deutschland. Wenn es so viele sind, dass sie eine wirkliche politische Macht darstellen, erkennt man das daran, dass DIE ZEIT sich wieder in ihren vorigen Titel zurück umbenennt.

VW löst Daimler als DFB-Sponsor ab. Die Mannschaft wirbt für Das Auto. Für die Beschäftigten von VW hat das den Vorteil, dass der Betriebsrat für Verhandlungen über Sozialpläne zu den wichtigen Länderspielen eingeladen wird.

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In Deutschland wird es eine Million Schüler mehr geben als bisher in den Planungen angenommen. Das sind dann aber wieder so viele, dass in den Schulklassen Lehrer sowieso überflüssig sind und gleich ganz eingespart werden können.

Merkel hat Entschädigung für die Opfer der G20-Krawalle zugesagt. Das gibt es nur im Kapitalismus, dass der Staat für die Schäden aufkommt, die seine Gegner angerichtet haben.

Martin Schulz hat das Hamburger Schanzenviertel besucht. Im Wahlkampf muss er als Linker eben auch zu denen, die nichts mit links zu tun haben.

Mehr zum Thema: Ein Talkgast bei Maischberger beweist Standfestigkeit

Er wurde mit „Verpiss dich, du Bauer!" beschimpft. In diesen Kreisen ist das schlimmste Schimpfwort ein produzierender Beruf mit körperlicher Arbeit.

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