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Satirischer Rückblick: Erbschaftssteuer, Brexit, Handschlag

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Die abgelaufene Woche verlief unter anderem historisch.

Das Bundesverfassungsgericht bestätigte, dass es sich bei der Eurozone um eine Haftungsunion handelt. Wirklich unverständlich wieso da die Briten nicht dabeisein wollen.

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Die Briten haben sich mit knapper Mehrheit gegen einen Verbleib in der EU ausgesprochen.
Die Entscheidung der EU steht noch aus.

Merkel macht das Beste daraus und kann nun für alles dem Brexit die Schuld anlasten.
Cameron hat seinen Rücktritt angekündigt. Das kam so überraschend, dass nocht kein Wort dafür kreiert wurde, Camerexit oder Camerücktritt.

In Deutschland fehlen tausend Grundschuldirektoren. Unter den Ärzten und Ingenieuren waren demzufolge keine.

In der Grundschule wird es für die Lehrkräfte immer schwieriger; früher hatte man es mit Kindern zu tun, die nicht können, dann gab es solche, die auch nicht wollen, zunehmend hat man solche, die auch nicht brauchen.

Bernie Sanders hat das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur aufgegeben und will Clinton unterstützen. Das ist in Amerika schon das zweite Scheitern des Sozialismus seit der Krise in Venezuela.

In Berlin hat eine Lehrerin einen Imam zwingen wollen, ihr die Hand zu geben, und ist daraufhin von diesem angezeigt worden.
Das ist nicht der Islam, den wir kennen.

Einen Streit um das Händeschütteln gibt es häufig, aber üblicherweise endet er damit, dass die Frau sich fügt und einsieht, unrein zu sein. Strafrechtlich könnte sie davonkommen, aber dienstrechtlich ist sie nun problematisch, weil die Falschen diesen Fall ausnutzen.
Sie trägt an dem Vorfall die Schuld, denn dem stand der Gender-Wissenschaft entsprechend hätte sie nicht darauf zu bestehen brauchen, eine Frau zu sein.

Die Koalition hat das Erbschaftsrecht reformiert. Familienbetriebe bleiben bessergestellt, das bedeutet, wenn die SPD ein Familienbetrieb wäre, würde es einen Streit um das Erbe von Sigmar Gabriel geben.

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