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Satirischer Rückblick: Ausstieg aus dem Auto hat begonnen

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BERND ZELLER
Bern Zeller
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Die abgelaufene Woche war gut für die Umwelt.

Mit dem Fahrverbot von Diesel in Stuttgart hat der Ausstieg erst mal aus dem Diesel begonnen. Bis zum endgültigen verbot müssen die Abgase gerechter verteilt werden, und Osteuropa muss uns die Dieselafahrzeuge zu festgelegten Quoten abnehmen, sonst wird der Geldhahn zugedreht.

Die Kartell-Affäre belastet die Autoindustrie, aber es stellt sich auch die Frage, was die Autofahrer wussten. Das müssen die doch gemerkt haben, dass es Absprachen gab, wenn alle das gleiche Benzin tanken und die Ventile an den Reifen überall passen, da kann sich niemand herausreden.

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Außenminister Gabriel hat in seiner Zuständigkeit als Außenminister den hier lebenden Türken einen Brief geschrieben und gesagt, dass sie zu uns gehören. Wir hoffen, dass sie sich dadurch nicht bevormundet fühlen oder die Mitteilung so auffassen, als ob Deutschland ein Präsidialsystem unter Erdogan bekommen soll mit Todesstrafe.

ein Mädchen aus Dresden, das für den Islamischen Staat gekämpft hat, ist in Mossul gefangengenommen worden. Jetzt müssen wir uns schon auf die Behörden im Irak verlassen, um unsere Islamisten festzunehmen.

Sie möchte verständlicherweise nach Hause, um vor ein Gericht gestellt zu werden, das ihr keinen Respekt abnötigt.

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In Nordrhein-Westfahlen hat sich laut welt.de eine rockerähnliche muslimische Gruppe gebildet, die Gläubige vor Islamhass schützen möchte. Bis jetzt nur islamisch Gläubige. Das dürften die ersten Rocker sein, die beim Familienministerium Fördermittel im Kampf gegen rechts beantragen können.

Ein neues Gesetz soll kriminellen Clans das Geschäft erschweren. Es verlangt, dass sich kriminelle Clans in einen Verein oder eine Stiftung umwandeln, dann müssen sie Betriebsprüfer hereinlassen.

Nordkorea droht den USA mit einem Atomschlag. Eigentlich will Kim Jong-un auf Japan zielen, aber die USA sind leichter zu treffen.

Ein russischer Katalog wirbt mit einem Bild von Martin Schulz als schwedischem Möbelfachmann. Die SPD ist entsetzt; das sind genau die Fake-News, die wahlentscheidend werden können.

Mehr zum Thema: Die Sozialausgaben sprudeln

Die Ostbeauftragte der Bundesregierung distanziert sich von der von ihr in Auftrag gegebenen Studie über Rechtsextremismus im rechtsextremen Ostdeutschland. Die Kosten von 120.000 Euro müssen nun zurückgezahlt werden. Die Ostbeauftragte wollte nicht immer mit Foto in den Nachrichten erscheinen und nicht immer hören: „Ach, das macht also eine Ostbeauftragte."

Populismus hat in Deutschland keine Chance, ergab eine Studie. dazu braucht man eigentlich keine Studie, wenn man sieht, wie Seehofer wieder bei Merkel angekrochen kommt.

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