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Satirischer Rückblick: Asyl, Flüchtlinge, Migration

30/01/2016 11:06 CET | Aktualisiert 30/01/2017 11:12 CET
Bernd Zeller

Die abgelaufene Woche hatte viele Nachrichten zu bieten.

Die Koalition hat sich auf eine Verschärfung von Abschieberegeln verständigt. Ausländer, die von der Gesellschaft kriminalisiert worden sind, sollen noch schneller aus der Gesellschaft ausgegrenzt werden. Die Opposition kritisierte diese Maßnahmen, überdies würden viele Länder ihre Herkünftlinge nicht zurücknehmen. Jetzt wäre es interessant zu erfahren, wie die das machen - haben die Grenzkontrollen, haben die Obergrenzen für die Aufnahme von Heimkehrern?

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Immer mehr Kleinkinder sind zu dick, hat die WHO festgestellt. Das klingt immer noch besser als die Feststellung, Dickkinder sind zu klein. Viele Kinder sind so dick, die Gesellschaft weiß gar nicht, welches Geschlecht sie ihnen aufkonstruieren soll.

Die Meldung über einen erfrorenen Flüchtling in der Warteschlange am Berliner Amt hat sich als erfunden herausgestellt. Dass sie geglaubt wurde, zeigt nur, wie dicht an der Wahrheit sie gewesen ist. Man ist natürlich sehr erleichtert, denn diese Meldung hätte den Falschen in die Hände spielen können, denjenigen, die für eine Klimaerwärmung sind.

Deutschland hat mehr Einwohner. Der Überschuss ist auf Geburten zurückzuführen, die Zuwanderung hätte völlig gereicht, die Zahl der Verstorbenen auszugleichen.

Viele sind entsetzt über die Stadt Freiburg, wo Discos keine Flüchtlinge hereinlassen wollen. Es wurden auch unschöne Einzelfälle aus Schwimmbädern gemeldet. Rechtlich ist es schwierig; ins Schwimmbad und in die Disco hat Merkel sie jedenfalls nicht eingeladen. Wenn das Verbot gekippt wird, kommen womöglich keine Frauen, und dann ist Disco auch sinnlos. Man sollte einfach die Frauen darin trainieren, sich auf die neuen Verhältnisse einzustellen, oder man macht die Discos und Schwimmhallen gleich zu Unterkünften.

Zum Besuch von Irans Staatschef Rohani wurden in Rom antike Statuen abgedeckt. Das ist wieder typisch für den Generalverdacht; nur weil er Chef einer islamischen Republik ist, wird vermutet, er könnte die entblößten Figuren begrapschen.

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In Berlin-Hellersdorf verfassten Schulkräfte einen Brandbrief an die Behörden wegen der gewalttätigen Zustände an den Schulen. Das zeigt, das System funktioniert und das Vertrauen besteht, wenn man sich mit so was noch an die Behörden wendet.

In den Kommunen fehlen Polizisten und Lehrer. Das war abzusehen, wenn nur Ärzte und Ingenieure kommen. Vielleicht besteht der nächste Schub endlich aus Lehrern und Polizisten.

Es gibt Gerüchte über ein Exil für Merkel in Chile. Das kommt vermutlich von Seehofer, der möchte, dass die Ströme ihr dorthin folgen.

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