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Satirischer Rückblick: Merkel profitiert am meisten vom Schulz-Effekt

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Die abgelaufene Woche war nachrichtenreich.

In den Umfragen liegt Kanzlerin Merkel wieder vor Herausforderer Schulz. Merkel profitiert demnach am meisten vom Schulz-Effekt. Für die SPD ist es ein schöner Erfolg, einen Kandidaten zu haben, bei dem es extra vermeldet werden muss, wenn er hinter Merkel liegt. Der neue SPD-Chef hat den Vorteil, dass er nicht für die SPD-Minister der Merkel-Regierung verantwortlich gemacht wird, das macht ihn sehr beliebt.

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Die Pläne für Fahrradautobahnen konkretisieren sich, der Bau der Strecken ist zu schaffen, schwieriger wird es mit der Maut.

Die Fahrräder werden dann nicht nur mit dem Klingelton ausgestattet, sondern auch mit Lichthupe.

Kabarettist Somuncu sagte, Türken in Deutschland würden sich fremd fühlen. Das wäre ja eine gute Grundlage für das Zusammenleben mit den schon länger hier Lebenden, aber man fragt sich schon, in welchen Gegenden die Türken denn leben, wenn sie sich da fremd fühlen.

Die Grünen haben Probleme mit Umfragewerten und Wahlergebnissen, Spitzenkandidatin Göring-Eckardt beklagte diesen Zustand mit einem Wort aus den frühen Nullerjahren. Das ist sehr sympathisch, so haben wir die Grünen am liebsten; die Spitzenkraft beschwert sich, dass sie nicht die Wirkung hat,die ihr zustünde.

Mehr zum Thema: Der rote Messias hat seinen Zenit überschritten

Berlin erwägt, zur Erinnerung an die Grünen und als Zeichen der Solidarität das Brandenburger Tor grün anzuleuchten.

Bei der Echo-Verleihung hat Campino auf Jan Böhmermann gekontert. Das sagt viel über die Branche; bei Campino, Böhmermann und Echo nützt auch ein Kontern nichts mehr.

Die CDU streitet über den Vorschlag eines Islamgesetzes. Da geht es darum, ob man den Eindruck erwecken möchte, der Islam stünde unter dem Gesetz.

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Der Journalist, der in deutschen Moscheen recherchierte, sieht sich harter Kritik ausgesetzt, denn er hat gar nicht wissenschaftlich gearbeitet. Er müsse doppelt blind testen, was in Parteien, parteinahen Stiftungen und an den Universitäten gepredigt werde, und erst dann die Unterschiede zu den Moscheen ermitteln, die würden dann gar nicht mehr wahrzunehmen sein.

In Berlin hat ein jüdischer Schüler nach antisemitischem Mobbing die Schule ohne Rassismus verlassen. Dadurch ist der Rassismus gleich noch weniger geworden, wenn es kein Ziel von Antisemitismus mehr gibt.

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Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

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