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Personal Branding als Erfolgsgarant im Wandel - auch im digitalen Wandel

01/04/2017 11:31 CEST | Aktualisiert 01/04/2017 11:31 CEST

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Denken wir an die Zeit zurück, bevor so gut wie jeder von uns ein Smartphone hatte: Woher wussten wir, wann der nächste Bus fährt? Wie haben wir Kontakt zu unseren Freunden aufgenommen? Aus welchem Gerät kam unsere Musik? Heute sind diese Dinge ohne ein Smartphone kaum vorstellbar. Selbst die großen Skeptiker werden mittlerweile vom Strom mitgenommen. Die einen brauchen eben länger für Neues und für Veränderung - die anderen sind von Beginn an voll dabei.

Die Pioniere des Smartphone-Marktes waren mit die ersten, die die Digitalisierung und den damit verbundenen Wandel wahrgenommen, angenommen und sogar weitergedacht haben. Sie haben Umsicht und Feingefühl für Veränderung gezeigt. Genau das zählt, wenn Marken in sich verändernden Märkten erfolgreich bleiben wollen!

Also ist eine wichtige Kernkompetenz einer Personal Brand, den Markt zu beobachten und sich auf Veränderungen einstellen zu können. Dass Veränderungen nicht selten stürmische Zeiten für die eigene Marke mit sich bringen, bleibt dabei nicht aus: Menschen finden die Marke doof und bleiben lieber bei Altbewährtem, es kommen neue, gefährlich kompetente und innovative Konkurrenten auf den Markt oder man selbst scheint sich durch das In-der-Öffentlichkeit-stehen mehr und mehr unter Druck zu setzen. Da hilft nur eins: ein stabiles Markenfundament mit Umsicht. Und das kann mit Personal Branding geschaffen werden.

Personal Branding stellt nämlich die eigene Identität in den Mittelpunkt, sodass die Brand wirklich der Persönlichkeit des Menschen entspricht. Das sorgt für ein klares, menschengerechtes und ganz und gar individuelles Bild, das für ein stabiles Fundament im Marke-sein und Marke-bleiben sorgt.

Für Marken bedeutet Wandel, dass die Markenidentität, die Markenkommunikation einfach das ganze Marke-sein von Veränderungen betroffen sein kann. Es ist nichts Neues, dass Veränderungen oft mit viel Skepsis, einer gewissen Vorsicht und einer »gesunden« Abwehrhaltung begegnet wird. Veränderung ist die einzige Konstante - und die macht auch vor der eigenen Person nicht Halt. Es gibt also keine Idee, die zum Beispiel 30 Jahre unverändert gleich erfolgreich funktionieren wird. Aus diesem Grund, müssen sich Marken immer wieder selbst infrage stellen, sich womöglich neu erfinden, um auf Veränderungen - auch auf digitale Veränderung - reagieren zu können. Das ist wie schon angedeutet eine Kernkompetenz, die über Erfolg bzw. Misserfolg entscheidet.

Eine Form von Wandel kann Digitalisierung mit sich - und die sorgt für einen ganzen Schwung an Veränderungen: Unternehmen sagen, die Digitalisierung sei eine der größten Herausforderungen, die wir heute haben. Familien sehen sich beim täglichen, gemeinsamen Abendbrot und durch verschiedene Generationen mit neuen digitalen Formen der Kommunikation konfrontiert. Der Endverbraucher hat die Qual der Wahl - digitale Innovationen revolutionieren das berufliche wie das private Leben. Die Digitalisierung verändert alles, verändert schnell. Wer da nicht mitzieht und dranbleibt, kann untergehen.

Lassen Sie uns die Digitalisierung als eine Facette von Wandels noch weiter vertiefen:

Wie schon bei den Smartphones angekündigt, ist jeder Mensch anders - so auch eine Personal Brand. Jeder hat eine eigene und individuelle Art, Dinge einzuordnen und zu differenzieren. Jeder hat einen anderen Background. Jeder hat andere Herausforderungen. Und dann ist jeder auch von seiner Persönlichkeit einfach anders, die als Marke besonders herausgestellt und ausgelebt wird: Diese Unterschiedlichkeit hat eine Daseinsberechtigung - und das ist in Ordnung! Denn das ist »Artgerechtheit« - Menschen leben, was für sie »artgerecht« ist.

Am Beispiel der Digitalisierung lassen sich 4 Typen herauffinden, die unterschiedliche Arten haben, mit Wandel durch Digitalisierung umzugehen:

Typen der Digitalisierung

1. Der digitale Neandertaler

2. Der digitale Phobiker

3. Der digitale Sonntagsfahrer

4. Der digitale Gandalf

Typ Nr. 1 reagiert auf alles Neue grundsätzlich mit Widerstand. Typ Nr. 2 hat Angst vor allem Neuen sowie vor Veränderungen und ist sehr unsicher. Und Typ Nr. 3 ist mit Geschwindigkeit überfordert. Er steht permanent auf der Bremse. Und Typ Nr. 4, der hat es in sich, deshalb ...

Der Gandalf - die Figur des Zauberers aus den Spielfilmen »Der Hobbit« und »Der Herr der Ringe« - verkörpert einen weisen Typen, der Mut macht, Impulse gibt, offen und interessiert an Neuem ist.

Wenn Marken zum digitalen Gandalf werden, können sie Veränderungen durch digitalen Wandel offen gegenüberstehen, diese einbinden und die eigene Marke damit zukunftsfähig erhalten. Mit Personal Branding als Markengrundlage ist ein stabiles Fundament geschaffen, das für Sicherheit, die beste Voraussetzung für ein dauerhaftes erfolgreiches Marke-sein und für eine gut entwickelte »Umsichtigkeit« sorgt - in Summe wohl das perfekte Rezept im Wandel der Zeit, ob digital oder nicht.

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