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Dialog mit Europa ist entscheidend - Sicherheitspolitik in Westafrika

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TERROR AFRIKA
Konrad-Adenauer-Stiftung
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Die sicherheitspolitischen Krisen in Afrika südlich der Sahara in den vergangenen Jahren haben die Notwendigkeit des Engagements für Sicherheit und Frieden erneut unterstrichen. Das betrifft die Situation in Mali genauso, wie den Bürgerkrieg in der Zentralafrikanischen Republik, Boko Haram gewaltsame Auseinandersetzungen im Südsudan, Terroranschläge in Mali, Burkina Faso, Elfenbeinküste aber auch in Somalia, Kenia und Uganda.

Vorhandenes Konfliktpotential in der Region findet seine Katalysatoren in der demographischen Entwicklung, hoher Arbeitslosigkeit und einer damit einhergehenden Perspektivlosigkeit der Jugend, deren Bevölkerungsanteil bei 60 Prozent liegt.

Ergänzend zum militärpolitischen Engagement der Bundesrepublik Deutschland leistet die Konrad-Adenauer-Stiftung daher in den Sahel Staaten einen sicherheitspolitischen Beitrag bei der Ausbildung von Militärs zu den Themen Menschen- und Bürgerrechte, bietet Plattformen des Dialogs zum Austausch zwischen Vertretern der Sicherheitskräfte in der Region und bekämpft Konfliktursachen an der Wurzel.

Die neue Folge unseres Reportageformats „Lage.Bericht" zeigt am Beispiel von Mali, Niger und der Elfenbeinküste, dass die sicherheitspolitischen Herausforderungen Afrikas längst zu einer europäischen Angelegenheit geworden sind.

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