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Mit diesen 10 Tricks arbeiten Sie viel effektiver

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Wer die eigene Produktivität steigern möchte, sollte grundlegend seine Arbeits- und Verhaltensweise überprüfen. Überall im Büro lauern nämlich die kleinen Zeitverschwender, die unsere Produktivität erheblich schmälern. Gleiches gilt übrigens für die verschiedensten Formen der Ablenkung.

Personen, die online zum Beispiel die ganze Zeit zig Benachrichtigungen aktiviert haben, werden in ihrem Arbeitsablauf massiv gestört. Diese zehn Produktivitäts-Hacks zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Produktivität täglich, stressfrei und ohne viel Aufwand nachhaltig steigern können.

Täglich konsequent handeln
Die Produktivität lässt sich nur dauerhaft steigern, wenn Sie konsequent handeln. Sie können dies als oberste Regel für die Steigerung Ihrer eigenen Produktivität ansehen. Schließlich scheitert der beste Plan häufig daran, dass er nicht konsequent umgesetzt wird.

Ziele benennen und festlegen
Im Leben gibt es verschiedenste Ziele, die in einem bestimmten Zeitraum erreicht werden sollen. Gleiches gilt für die Arbeit. Diese sehr übergeordnete Produktivitätsregel erfordert, dass Sie sich damit auseinandersetzen, was Sie in kommenden Wochen, Monaten oder auch Jahren erreichen wollen.

Tagespensum planen
Jeder Tag bringt neue Herausforderungen mit sich. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Sie genau planen, was Sie täglich bewältigen wollen und können. Legen Sie daher zum Beispiel bereits vor dem Start in die neue Arbeitswoche fest, was Sie an den einzelnen Arbeitstagen erledigen wollen.

Setzen Sie sich Fristen und planen Zeitpuffer ein
Aus Erfahrung wissen Sie, dass Aufträge bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erledigt werden müssen. Sprechen Sie daher mit Ihrem Kunden ab, wann Sie die Aufgabe fertiggestellt haben sollen. Achten Sie darauf, dass Sie einen Abgabetermin vereinbaren, der auch wirklich eingehalten werden kann.

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Eine optimale Planung für die Bearbeitung von Aufgaben beinhaltet auch stets einen Zeitpuffer. Schließlich kann es auch mal passieren, dass etwas dazwischen kommt. Sei es der spontane Besuch beim Zahnarzt oder eine Erkältung. Wer seinen Zeitplan zu eng taktet, gerät bei kleinsten Abweichungen schnell ins Trudeln, was die gewünschte Produktivität erheblich schmälert.

Prioritäten setzen und Aufgaben ordnen
Ihr Wochen- und Tagesplan hat ergeben, dass verschiedenste Aufgaben zu erledigen sind. Generell gilt, dass Sie diese priorisieren von wichtig nach unwichtig. Hilfreich ist zudem, die sogenannte 2-Minuten-Regel nach David Allens anzuwenden. Alle Dinge, die innerhalb von zwei Minuten erledigt werden können, arbeiten Sie zuerst ab.

Den Arbeitsplatz strukturieren
Die Optik unseres Arbeitsplatzes sagt sehr viel über uns selbst aus. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Schreibtisch. Manch einer hat dort sein Leben in Form von Fotos, Blumen und anderen Dekoelementen verewigt. Doch all dies kann erheblich von der eigentlichen Arbeit ablenken und erzeugt zusätzliche Unruhe. Generell gilt, dass sich nur diejenigen Dinge auf dem Schreibtisch befinden, die Sie für die Arbeit auch wirklich benötigen.

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Benachrichtigungen aus - Lassen Sie sich nicht ablenken!
Ein großer Zeitverschwender ist sicherlich die Ablenkung, die verschiedenste Formen annehmen kann. Neben dem bereits erwähnten Schreibtisch gehört das Internet definitiv zu den größten Ablenkungsmöglichkeiten. Im Mittelpunkt stehen hierbei sicherlich zahlreiche soziale Netzwerke wie Facebook.

Ein oder zwei Dinge kommentiert und schon sind wieder Minuten weg, die eigentlich der Produktivität dienen sollten. Gleiches gilt übrigens für Benachrichtigungen, die es nicht nur für soziale Netzwerke gibt, sondern auch von sämtlichen Nachrichtenportalen angeboten werden. Schalten Sie diese Push-Up Funktion auf stumm, sodass Sie nicht mehr von diesen abgelenkt werden.

Feste Zeiten fĂĽr die Kommunikation einplanen
Das Internet erlaubt eine 24/7 Kommunikation. Die permanente Erreichbarkeit hat aber auch seine Nachteile. Dies ist unter anderem beim E-Mail Verkehr zu beobachten. Auch hier wird in der Regel angezeigt, dass eine neue E-Mail eingetroffen ist. Richten Sie sich feste Zeiten ein, um das E-Mail Postfach zu kontrollieren.

In der übrigen Zeit werden keine eintreffenden E-Mails angezeigt. Eine gute Strategie ist hierbei, kurz nach Arbeitsbeginn, vor der Mittagspause und kurz vor dem Ende der Arbeit das Postfach zu kontrollieren. Richten Sie sich hierfür feste Bearbeitungszeiträume, die durch keine anderen Aufgaben gestört werden.

Eigene Grenzen kennen und Limits setzen
Gerade als Selbstständiger ist das Risiko groß, sich selbst zu überfordern. Jeder Auftrag wird angenommen, obwohl die Bearbeitungskapazität längst überschritten ist. Daher ist es wichtig, in allen Bereichen die Grenzen der Belastbarkeit zu kennen. Dies bedeutet auch, dass Sie zu einem Kunden auch absagen oder ihn auf einen späteren Zeitraum vertrösten müssen.

Erholungsphasen fĂĽr neue Energie
Kein Mensch kann rund um die Uhr Leistung erbringen. Aus diesem Grund sind Ruhe- und Erholungsphasen unabdingbar. Und damit ist nicht nur der Schlaf gemeint. Schaffen Sie sich regelmäßig Freiräume, in denen Sie sich nicht um Ihre Arbeit kümmern oder an Sie denken. Sie selbst müssen für sich herausfinden, welche Form der Erholung für Sie am Optimalsten ist.

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Fazit: System; Konsequenz und Ordnung in der Arbeitsstruktur sorgen dafür, dass Sie täglich effizienter und produktiver Aufgaben erledigen können. Auch sorgen die drei Prinzipien dafür, dass Sie nicht mehr so leicht abgelenkt werden, wodurch Sie sich besser auf Ihre Arbeit konzentrieren können. Sicherlich muss jeder für sich selbst herausfinden, wann er am besten E-Mails checkt oder diese beantwortet. Gleiches gilt für die Ausarbeitung von Tagesplänen oder die Prioritätensetzung. Alle gezeigten Tricks führen aber dazu, dass Sie selbst ganz stressfrei produktiver und auch effizienter arbeiten.

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