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Get the Job - worauf es beim Vorstellungsgespräch wirklich ankommt

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JOB INTERVIEW
BraunS via Getty Images
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‚ÄěDieses Vorstellungsgespr√§ch wird √ľber meine Zukunft entscheiden. Es muss einfach perfekt laufen!" Sicherlich schwirrt vielen genau dieser Satz vor dem entscheidenden Gespr√§ch beim neuen Arbeitgeber im Kopf rum.

Doch gerade an dem selbst auferlegten Druck scheitern in der Praxis nicht wenige. Neben der fachlichen Kompetenz ist nämlich vor allem der persönliche Eindruck entscheidend. Wie gut er ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die wir an dieser Stelle näher beleuchten wollen.

Das Vorstellungsgespräch - warum ein guter Eindruck entscheidend ist!

Wenn Sie zu einem Vorstellungsgespr√§ch eingeladen werden, haben Sie die erste H√ľrde √ľberstanden. Schlie√ülich konnte Ihre schriftliche Bewerbung bereits im Vorfeld √ľberzeugen. Im Vorstellungsgespr√§ch geht es nun darum, dass Ihr potenzieller Arbeitgeber Sie besser kennenlernt und einen pers√∂nlichen Eindruck von Ihnen erh√§lt.

Die wichtigste Regel ist hierbei, dass Sie sich selbst treu bleiben. Setzen Sie sich selbst keine Maske auf. In der Regel sitzen Ihnen erfahrene Personaler gegen√ľber, die sofort erkennen, wenn jemand etwas vorgibt, was er gar nicht ist. Zeigen Sie anhand Ihrer fachlichen Kenntnisse und Ihren pers√∂nlichen Eigenschaften, dass Sie der Richtige f√ľr genau diesen Job sind.

Vorbereitung ist die halbe Miete!
Wenn Sie zu einem Vorstellungsgespr√§ch eingeladen werden, sollten Sie sich darauf gr√ľndlich vorbereiten. Folgende Dinge sind hierbei besonders wichtig:

  • In Ihrer schriftlichen Bewerbung haben Sie gezeigt, dass Sie sich f√ľr das Unternehmen und die dazugeh√∂rige Stelle interessieren. Dieses Wissen gilt es nun zu vertiefen. Wichtige Informationen finden Sie in der Regel auf der Webseite Ihres zuk√ľnftigen Arbeitgebers. Achten Sie dabei nicht nur auf die Basics, sondern auch auf die Art und Weise, wie das Unternehmen sich selbst sieht. Verinnerlichen Sie die bestehende Firmenphilosophie.
  • Planen Sie f√ľr die Anreise gen√ľgend Zeit ein. Nichts ist n√§mlich schlimmer, als zu sp√§t zum Bewerbungsgespr√§ch zu kommen.
  • Achten Sie auf angemessene Kleidung. Informieren Sie sich hierf√ľr, was in der jeweiligen Branche getragen wird und ob es zum Beispiel ein Dresscode in dem Unternehmen gibt.
  • √úben Sie in einem Rollenspiel eine m√∂gliche Bewerbungssituation mit einem guten Freund oder einem Familienmitglied. So k√∂nnen Sie unter anderem feststellen, ob Sie deutlich und ruhig sprechen und wo m√∂glicherweise weitere Schwachpunkte Ihrer Selbstpr√§sentation liegen.

Den perfekten Einstieg finden - bleiben Sie locker
In der Regel besteht das Vorstellungsgespr√§ch aus Ihnen und Vertretern der Personalabteilung, die Ihnen gegen√ľber sitzen. Nat√ľrlich ist dies keine allt√§gliche Situation. Allerdings sollten Sie sich nicht von Ihrer Nervosit√§t leiten lassen. Dies f√§llt erfahrenen Personalverantwortlichen n√§mlich als erstes auf. Beachten Sie daher folgende Hinweise:

  • Bleiben Sie stets Sie selbst. Versuchen Sie daher nicht, in eine auferlegte Rolle zu schl√ľpfen. Pr√§sentieren Sie sich so, wie Sie sp√§ter auch im Unternehmen tun werden.
  • Wenn Ihnen etwas zu trinken angeboten wird, sollten Sie dieses auch annehmen. Am besten w√§hlen Sie stilles Wasser, welches unter anderem immer dann hilft, wenn die Stimme aufgrund eines trockenen Halses zu versagen droht.
  • Ihre K√∂rperhaltung sollte nicht zu krampfhaft oder zu locker wirken. Hier m√ľssen Sie ein gesundes Mittelma√ü finden. Eine gerade und offene Sitzhaltung k√∂nnen Sie vorab trainieren.
  • Reden Sie deutlich und in einem angemessenen Tempo.
  • Halten Sie Blickkontakt, w√§hrend Ihr Gegen√ľber eine Frage stellt und halten Sie ihn, wenn Sie antworten.

Setzen Sie im Gespräch eigene Akzente - stellen Sie eigene Fragen

Ihrem Gegen√ľber geht es bei dem Vorstellungsgespr√§ch vor allem darum, Sie als Person n√§her kennenzulernen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Sie neben Ihren fachlichen Kenntnissen auch Ihre Pers√∂nlichkeit und Ihr Interesse an dem Unternehmen optimal pr√§sentieren. Meist formuliert Ihr Gegen√ľber bestimmte Fragen, die Sie stets souver√§n und ehrlich beantworten sollten.

Auch hier gilt, dass Sie keine Floskeln nutzen sollten, die unter anderem in zahlreichen Bewerbungsratgebern stehen. Diese kennen Personalchefs n√§mlich bereits zu gen√ľge. Nutzen Sie vielmehr die Gelegenheit, die Fragen stets in Beziehung zum bisherigen eigenen Schaffen zu setzen.

Dar√ľber hinaus macht es Eindruck, wenn Sie selbst Fragen stellen. Sie zeigen damit das Interesse an dem Unternehmen und an der Stelle, die Sie besetzen m√∂chten. Nat√ľrlich sollten Sie nicht wahllos, sondern intelligent fragen. Am Ende eines Gespr√§chs gibt es in der Regel die Situation, in der der Personaler nachfragt, ob man selbst noch Fragen stellen m√∂chte. Fallen Sie dabei nicht gleich mit dem Gehalt ins Haus. Dies wirkt oftmals sehr plump.

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Keep calm and get the job!
Selbstverst√§ndlich ist ein Vorstellungsgespr√§ch eine nicht allt√§gliche Situation, die Sie aber mit dem entsprechenden Wissen gekonnt bew√§ltigen k√∂nnen. So ist es wichtig, dass Sie sich auf das Gespr√§ch gr√ľndlich vorbereiten, sich passend pr√§sentieren und souver√§n auf Fragen antworten k√∂nnen.

Darauf haben wir in diesem Artikel explizit hingewiesen. Lampenfieber ist hierbei nicht schlimm, darf aber das Gespräch nicht dominieren. Trainieren Sie daher solche Gespräche im Vorfeld. Verstecken Sie sich nicht hinter einer Maske, sondern präsentieren Sie die Elemente, die Ihre Persönlichkeit ausmachen. Dies wird die Personalverantwortlichen mehr beeindrucken, als 0815-Antworten aus dem Bewerbungsratgeber in der Buchhandlung.

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